- Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), die Krebsforschungsstelle der Weltgesundheitsorganisation, bereitet sich darauf vor, den künstlichen Süßstoff Aspartam als „möglicherweise krebserregend für den Menschen“ einzustufen.
- Aspartam wird in Tausenden von Produkten weltweit verwendet, darunter Diät-Cola, Eiscreme und Kaugummi.
- Die Einstufung der IARC bedeutet, dass es einige Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Aspartam und Krebs gibt, ihr Umfang ist jedoch begrenzt.
- Die IARC wurde in der Vergangenheit dafür kritisiert, Warnungen zu Stoffen oder Situationen auszusprechen, die sich nicht vermeiden lassen.
- Die Sicherheitsprüfung der IARC berücksichtigt nicht, welche Menge eines Produkts Menschen sicher konsumieren können.
- Auch der Gemeinsame FAO/WHO-Sachverständigenausschuss für Lebensmittelzusatzstoffe (Jecfa) überprüft die Verwendung von Aspartam und will seine Ergebnisse am selben Tag wie die IARC veröffentlichen.
- Aspartam wird seit den 1980er Jahren breit eingesetzt und ist von Regulierungsbehörden weltweit für die Verwendung zugelassen.
- Die Lebensmittelindustrie äußert Bedenken und betont, Aspartam sei sicher und gründlich untersucht.
- Es gibt bereits Hinweise, die Fragen zum Krebsrisiko von Aspartam aufwerfen.
- Bevor eine klare Schlussfolgerung zur Sicherheit von Aspartam gezogen wird, ist es wichtig, die vollständige Bewertung der IARC und die Schlussfolgerungen von Jecfa abzuwarten.
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