- Aussage eines Forschers, der lange an der Entwicklung von Vision Pro beteiligt war
- Seine Aufgabe war es, „vorherzusagen, dass jemand auf etwas klicken wird, bevor er klickt. Im Grunde Gedankenlesen“
- Wegen einer NDA kann er keine Details offenlegen, spricht aber auf Basis veröffentlichter Patente
- Wenn sich Nutzer in einer MR/VR-Umgebung befinden, versucht ein AI-Modell vorherzusagen, ob sie Neugier empfinden, Angst haben, aufmerksam sind oder sich an frühere Erfahrungen erinnern
- Das lässt sich aus Eye-Tracking, elektrischer Gehirnaktivität, Herzschlag und -rhythmus, Muskelaktivität, Blutfluss im Gehirn, Blutdruck usw. ableiten
- Wenn ein Nutzer auf etwas klicken will, reagieren die Pupillen darauf, weil tatsächlich ein bestimmtes Ereignis erwartet wird
- Durch das Überwachen der Augenbewegungen der Nutzer lässt sich Bio-Feedback erzeugen. Die UI wird in Echtzeit umgestaltet, um solche erwarteten Pupillenreaktionen stärker hervorzurufen
- Es wirkt wie ein grobes Brain-Computer-Interface über die Augen, ist aber sehr cool
- Ein weiteres Patent beschreibt, mithilfe von Machine Learning aus Körper- und Gehirnsignalen vorherzusagen, wie konzentriert, entspannt oder lernfähig jemand gerade ist
- Anschließend wird die virtuelle Umgebung aktualisiert, um diesen Zustand zu verbessern
- Stell dir eine adaptive immersive Umgebung vor, die das, was du im Hintergrund siehst und hörst, verändert, um dir beim Lernen, Arbeiten und Ausruhen zu helfen
2 Kommentare
Wenn die erwähnten Sensordaten in die Kategorie Gesundheit/Health fallen, könnte das umstritten werden.
Es fühlt sich fast so an, als hätte man den Kopf in einem MRI.
Eine Zukunft, auf die man sich mit einer gewissen Beklemmung freut.