2 Punkte von GN⁺ 2024-02-18 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen

Apple Vision Pro Erfahrungsbericht

  • Apple Vision Pro ist wie ein hochwertiger Kopfhörer zum Musikhören, aber eben für die Augen.
  • Beim Tragen des Geräts sieht man eine Umgebung, in der die reale Welt mit der digitalen Welt verschmilzt, und man kann die tatsächliche Außenwelt selektiv blockieren oder zulassen.
  • Vision Pro nutzt High-End-Chips, Sensoren und Kameras, um virtuelle Objekte in die reale Welt zu projizieren und sie an der gewünschten Position zu fixieren.

Erkundung des Spatial Computing

  • Apple VisionOS ist nicht einfach ein tragbarer Projektor, sondern ein interaktives Gerät.
  • Die integrierten Kameras verfolgen die Pupillenposition des Nutzers und ermöglichen die Interaktion mit der digitalen Welt; selbst ein leichtes Tippen mit den Fingern wird erkannt.
  • Es können Standard-Bluetooth-Tastaturen und -Trackpads angeschlossen werden, während Vision Pro selbst als Computer dient.

Fazit

  • Die Erfahrung, mit Vision Pro mittels digitaler Technik dreidimensional in der Realität zu sehen, wirkt sehr natürlich und erinnert an das erste Erlebnis mit einem Touchscreen.
  • Diese Technologie macht es möglich, sich in digitalen Umgebungen tatsächlich zu bewegen, und warnt, wenn ein Kollisionen mit realen Objekten in der virtuellen Umgebung droht.

GN⁺-Meinung

  • Apple Vision Pro bietet eine neue Art des Mischens von Realität und Virtualität, sodass den Nutzern eine neue Arbeitsumgebung und Unterhaltungsmöglichkeiten eröffnet werden dürften.
  • Spatial-Computing-Technologie dürfte es Nutzern ermöglichen, in verschiedenen Umgebungen ohne physische Einschränkungen zu arbeiten, und ist besonders für konzentrierte Aufgaben nützlich.
  • Diese Technologie zeigt eine mögliche Zukunft der Benutzeroberflächen auf und hat das Potenzial, neue Interaktionsmethoden einzuführen, ähnlich wie es der Touchscreen einst getan hat.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2024-02-18
Hacker News Meinung
  • Anfängliche Begeisterung für das Headset-Erlebnis:

    Die ersten drei Monate nach dem Kauf eines Headsets können durch den Neuheitseffekt überschätzt werden. Die ersten Einsätze sind zwar faszinierend, aber in den meisten Fällen wird es nach einigen Monaten ungenutzt beiseitegelegt. Es bleibt interessant zu sehen, ob die AVP diesem Muster folgt.

  • Arbeitsversuch mit der Vision Pro:

    Ich habe versucht, mit der Vision Pro zu arbeiten, aber das Betrachten von Code war anstrengend für meine Augen. Als ich zu einem normalen Monitor zurückkam, war die Erleichterung groß. Ich glaube, bis die Auflösung auf das Niveau eines herkömmlichen Monitors steigt, ist es wohl für die meisten Anwendungsfälle ungeeignet.

  • „Aktive Lärmunterdrückung für die Augen“:

    Ich denke, dieser Ausdruck trifft es ganz gut. Mit der Multi-Fenster-Konfiguration von macOS und visionOS war ich tagsüber in der gestalteten Umgebung so vertieft, dass ich vergaß, wie dunkel es draußen wurde.

  • Gewichtsproblem der AVP:

    Es gibt viele Online-Bewertungen, die sagen, dass die AVP zu schwer ist. Das Gewicht konzentriert sich vorne und übt Druck auf Wangen und Schläfen aus. Die Idee mit hochauflösenden Multi-Monitoren ist gut, aber der Preis für Schmerzen im Gesicht lohnt sich nicht.

  • Aktuelle Grenzen und Hoffnung für die AVP:

    Die Winkelauflösung der AVP ist im Vergleich zu einem Monitor niedriger (im Schnitt 34 PPD gegenüber 64 PPD). Das ist die unvermeidliche Folge eines Bildschirms, der so nah am Auge liegt. Die Display-Technologie der AVP beseitigt den „Screen-Door-Effekt“ früherer VR-Sets, kann aber die physikalischen Grenzen nicht überwinden. Außerdem ist das Fenster-Management der AVP sehr unbeholfen. Es ist ein Software-UX-Problem, aber ich erwarte, dass es im Laufe der Zeit besser wird.

  • Arbeitserfahrungen mit der Apple Vision Pro:

    Durch das Einsetzen von ZEISS-Korrekturgläsern war der Text äußerst klar. Er ist kaum noch von einem echten Monitor zu unterscheiden. Dabei betone ich die Bedeutung der Korrekturgläser: Wenn man sich an das Tragegefühl gewöhnt, kann es sehr bequem werden. Es ist weniger nachsichtig bei schlechter Haltung.

  • Teilnahme an einer Vision Pro-Demo am Apple HQ:

    Ich nahm an einer Demo teil, die auf Sicherheits- und Gesundheitsanwendungen fokussiert war. Die Nutzung unterwegs wirkt attraktiv, kann jedoch einen Laptop nicht ersetzen und damit eher Zusatzgewicht bedeuten. Persönlich habe ich keinen Mehrwert im Kauf gesehen.

  • Outdoor-Coding mit AVP in Neuseeland:

    Es ist gut, draußen in der Sonne zu coden, ohne die Blendung durch einen Monitor.

  • Erste Erfahrungen mit der AVP-Nutzung:

    Anfänglich fühlte es sich seltsam an, doch nach ein paar Minuten war es natürlich und erhöhte die Konzentration.

  • Mögliche technische Fortschritte von Apple:

    Die AVP ist nicht perfekt, aber es gibt einen technischen Weg, um Akkulaufzeit, Gesichtsfeld, Auflösung und Gewicht zu verbessern. Trotz der Unvollkommenheit ist es ein äußerst beeindruckendes Produkt und in der Praxis tatsächlich nützlich.