- Teilnehmer mit höherer Intelligenz waren nur bei einfachen Aufgaben schneller; bei schwierigen Problemen brauchten sie länger als Teilnehmer mit niedrigeren IQ-Werten, machten dabei jedoch weniger Fehler
- Ein Gehirn mit verringerter Synchronisierung zwischen den Hirnregionen „zieht buchstäblich voreilig Schlüsse“, ohne darauf zu warten, dass höhere Hirnareale die für die Problemlösung nötigen Verarbeitungsschritte abschließen
- Personalisierte Gehirnsimulationen mit 650 Teilnehmern
- Das menschliche Gehirn hat etwa 100 Milliarden Neuronen, und jedes Neuron ist mit ungefähr 1.000 benachbarten oder weit entfernten Neuronen verbunden
- Dieses Netzwerk ist der Schlüssel zu den erstaunlichen Fähigkeiten des Gehirns, aber auch ein Grund dafür, dass es so schwer zu verstehen ist, wie das Gehirn funktioniert
6 Kommentare
A: Ich rechne schnell
B: Was ist 750 mal 1920?
A: 230
B: Das ist nicht mal annähernd richtig
A: Aber ich war schnell
Irgendwie scheinen Titel und Text nicht richtig zusammenzupassen.
Als ich den eigentlichen Text direkt gelesen habe, stand dort sinngemäß: „Ein kluges Gehirn braucht länger, weil es mehr Urteile und Abwägungen trifft, um zu einem Schluss zu kommen, macht dafür aber im Vergleich zur anderen Gruppe seltener falsche Antworten oder Fehler.“
Es scheint auch so zu sein, dass Teilnehmende mit niedrigerem IQ tendenziell eher ein Gehirn haben, das vorschnell zu einem Schluss kommt.
Der Titel klingt für mich so, als würde er implizieren: „Ein dummes Gehirn braucht überraschenderweise weniger Zeit, um schwierige Probleme zu lösen.“
Sie scheinen es richtig gelesen zu haben.