- Mehr als 23.000 interne vertrauliche Dokumente aus dem Zeitraum von 2015 bis März 2022
- Enthält über 1.000 Unfallberichte zu Phantombremsungen und plötzlicher Beschleunigung (größtenteils USA/Deutschland)
- Die interne Richtlinie zu Beschwerden von Kunden in den USA und Europa lautet, die Offenlegung von Material zu minimieren
- Jeder Unfallbericht enthält den Punkt „Technische Prüfung“ und ist nur für den internen Gebrauch bestimmt; einige Informationen dürfen Kunden nur mündlich mitgeteilt werden
- Dort steht auch: „Den Bericht nicht kopieren, nicht in E-Mails oder Textnachrichten einfügen und nicht auf der Mailbox hinterlassen“, was so wirkt, als wolle man unbedingt vermeiden, dass Spuren in den Unterlagen bleiben
- Tesla versuchte, das betreffende Nachrichtenmedium (Handelsblatt) von der Nutzung abzuhalten, und drohte auch mit rechtlichen Schritten
2 Kommentare
Um nur auf Grundlage des Artikels eine Gegenposition zu vertreten..
Konservatives Bremsen führt zu Phantombremsungen, daher ist es gut möglich, dass Unfälle durch abruptes Bremsen eher auf unzureichenden Sicherheitsabstand des nachfolgenden Fahrzeugs zurückzuführen sind.
Das Thema unbeabsichtigte Beschleunigung wird im Artikel pauschal zusammengefasst dargestellt.
Aus Sicht des Unternehmens ist es selbstverständlich, potenziell problematische Informationen streng als vertraulich zu verwalten.
Einige der Betroffenen sollen gesagt haben, dass sie es mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren könnten, jemand anderen dieses Auto fahren zu lassen, und hätten deshalb versucht, das Auto an Tesla zurückzugeben.