Ehemalige SpaceX-Mitarbeiter gründen immer mehr Startups und bauen das Ökosystem aus
(interactive.satellitetoday.com)- SpaceX hat sich in nur 20 Jahren von einem Startup zum weltweit führenden Anbieter von Raketenstartdiensten entwickelt. Derzeit hat das Unternehmen rund 10.000 Mitarbeiter
- Frühe Mitarbeiter haben das Unternehmen verlassen und verschiedene Firmen gegründet oder mitgegründet, um ihren Einflussbereich in der Raumfahrt weiter auszubauen
- Laut der SpaceX Alumni Founder Map wurden bislang insgesamt 69 Unternehmen gegründet, die zusammen rund $3.9B (etwa 5 Billionen Won) an Finanzierung erhalten haben
- 18 im Raumfahrtbereich, 8 im Energiebereich, 7 im Transport, 4 im Bereich AI usw.
- Am bekanntesten ist Relativity Space, ein Unternehmen, das Raketen per 3D-Druck herstellt (erhielt 2021 $650m Finanzierung, bislang insgesamt $1.3B)
- Diese Gründer bauen womöglich ihre ganz eigene ex-SpaceX-"Diaspora" auf
- SpaceX, insbesondere Elon Musk, hat vielen Menschen eine attraktive Zukunftsvision für den Weltraum vermittelt
- Für Investoren sendet das die Botschaft, dass SpaceX der richtige Track Record ist
- Das Interesse am Weltraum wächst weiter, und das Marktvolumen ist seit 2010 um mehr als 70 % auf 5 Billionen Dollar gestiegen
SpaceX und Startup-Kultur
- Bei SpaceX zu arbeiten fühlt sich an wie ein "Konglomerat" kleiner Unternehmen innerhalb eines großen Unternehmens
- Auch nach dem Ausscheiden bleiben frühere Kollegen in Kontakt und helfen sich gegenseitig
- Früh bei SpaceX gearbeitet zu haben, hilft auch bei Ideenfinanzierung und Fundraising
- Hilfreich ist zudem, dass Gründer oft noch enge Beziehungen zu Mitarbeitern im Unternehmen haben und z. B. wissen, wen man kontaktieren muss, um Platz auf dem nächsten Raketenstart zu reservieren
- Gründer sagen, SpaceX habe ihnen einen äußerst ehrgeizigen Geist (Highly-ambitious Ethos) vermittelt, mit dem sich Ventures starten lassen
- Dazu gehören die Bereitschaft, hohe Risiken auszuhalten, Offenheit für schnelles Arbeiten und das Scheitern von Ansätzen
Launch Pad
- Auch nachdem Gründer das Unternehmen verlassen haben, profitieren sie weiter von den groß angelegten Raketenstartdiensten von SpaceX
- Sie können ihre Satelliten, Technologieprototypen und andere Maschinen günstig ins All bringen
- Über das Rideshare-Programm von SpaceX ist das wie der Kauf eines Tickets statt einer ganzen Rakete und damit für kleine Unternehmen und Startups hilfreich
- Xona Space Systems, das Navigationssatelliten baut, das Raumtransport-Startup Impluse Space und das Asteroiden-Bergbauunternehmen AstroForge nutzen diesen Startservice
Der Einfluss von SpaceX ist nicht auf den Weltraum beschränkt
- Gründer mit SpaceX-Hintergrund expandieren über Trägerraketen, Space-Software und Satelliten hinaus in Bereiche wie Energie, Transport und Gensequenzierung
- Tsai, der sogar im Batteriebereich gearbeitet hatte, gründete mit Stellar Pizza ein Unternehmen, das moderne Fertigungstechnik auf Foodtrucks überträgt (erhielt $16m Investment)
"Wir erfinden nichts Neues, so wie SpaceX auch keine neue Wissenschaft erfunden hat. Sie haben lediglich modernste Techniken und modernste Technologien genutzt, um Raketen zu bauen."
"Wir verwenden dieselben hochmodernen Motoren und dieselbe hochmoderne Elektronik, um eine kleinere, kompaktere und enger integrierte Version einer Fabrik zu bauen, die Pizza im großen Maßstab herstellt."
2 Kommentare
Wowwww
Nach PayPal kommt die Space Mafia!