24 Punkte von xguru 2022-11-16 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen

Wie funktioniert das?

  • Open Core: Das Hauptprodukt ist Open Source. Zusätzliche Enterprise-Funktionen (Services/Erweiterungen/Performance usw.) sind kostenpflichtig
  • Bereitstellung von Services (aktive Monetarisierung)
    • SaaS-Angebot
    • Support-basiert (SLA)
    • Distributionsmodell
    • Bereitstellung professioneller Services
  • Passive Monetarisierung
    • Werbung
    • Bezahlte Entwicklung (warten, bis jemand für die Entwicklung einer bestimmten Funktion bezahlt)
    • Spendenbasiert (einschließlich Merchandise)
  • Rechtliches
    • Re-licensing: Erlaubt dem Käufer die Weiterverbreitung, ohne den Quellcode offenlegen zu müssen
    • Dual-license: Wenn der Käufer die Software in großem Umfang verteilt. Wird in der Regel als "Community Version" und "Enterprise Version" usw. verkauft
    • Certificates & Trademark: Ermöglicht die Nutzung des Namens oder der Marke
  • Marketing Asset
    • Es geht nicht darum, mit Open Source Geld zu verdienen, sondern darum, es für Marketing und Crowdsourcing zu nutzen

Für wen ist das nötig?

  • Unternehmen und Produkte mit Entwicklern als Zielgruppe

Warum ist das nötig?

  • Marketing: Erfolgreiche Open Source kann organischen Traffic und Community-Beteiligung fördern
  • Adoption: Entwickler sind gegenüber Open Source meist offener
    • Unterstützung von On-Premises-Kunden
    • Nimmt die Angst vor Lock-in
    • Wenn dem Käufer eine bestimmte Funktion fehlt oder es einen Bug gibt, kann er selbst erweitern oder das Problem beheben
    • Standardisierung wird möglich (man denke daran, warum Docker zum Container-Standard geworden ist)
  • Kostenlose Distribution: Es ist nicht nötig, Self-Service-/SaaS-Dashboards usw. einzurichten
  • Hiring: Die beste Chance für Einstellungen ist, Contributors direkt zu kontaktieren
  • Unbegrenztes Feedback: Wenn eine Funktion nicht funktioniert oder etwas benötigt wird, wird die Community darauf hinweisen

Warum sollte man es nicht tun?

  • Die Trennung zwischen kostenlos und kostenpflichtig kann Contributors enttäuschen
  • Rechtlich eine Grauzone: Viele Open-Source-Geschäftsmodelle erfordern bestimmte Lizenzen, und das kann ignoriert werden oder in weitere unangenehme Rechtsstreitigkeiten führen
  • Aufgabe des eigenen IP: Ein Produkt als Open Source bereitzustellen, kann bedeuten, potenziellen Wettbewerbern alles zu geben
  • Distractions: Teile der Community könnten Funktionen fordern, die überhaupt nicht nötig sind oder einem nicht helfen
  • Overhead: Die Community zu verwalten, Issues zu bearbeiten und CLA (Contributor License Agreement) usw. zu managen, ist aufwendig
  • Conflict of Interest: Bestimmte Geschäftsmodelle (wie Open Core) können in Konkurrenz zu anderer Open Source geraten
  • Bad Press: Wenn die bereitgestellte Open Source keinen konkreten Wert liefert, kann sie als unehrlich wahrgenommen werden und negatives Marketing auslösen

Tools und Akteure (siehe Original)

Beispiele nach Geschäftsmodell (siehe Original)