Wie funktioniert das?
- Open Core: Das Hauptprodukt ist Open Source. Zusätzliche Enterprise-Funktionen (Services/Erweiterungen/Performance usw.) sind kostenpflichtig
- Bereitstellung von Services (aktive Monetarisierung)
- SaaS-Angebot
- Support-basiert (SLA)
- Distributionsmodell
- Bereitstellung professioneller Services
- Passive Monetarisierung
- Werbung
- Bezahlte Entwicklung (warten, bis jemand für die Entwicklung einer bestimmten Funktion bezahlt)
- Spendenbasiert (einschließlich Merchandise)
- Rechtliches
- Re-licensing: Erlaubt dem Käufer die Weiterverbreitung, ohne den Quellcode offenlegen zu müssen
- Dual-license: Wenn der Käufer die Software in großem Umfang verteilt. Wird in der Regel als "Community Version" und "Enterprise Version" usw. verkauft
- Certificates & Trademark: Ermöglicht die Nutzung des Namens oder der Marke
- Marketing Asset
- Es geht nicht darum, mit Open Source Geld zu verdienen, sondern darum, es für Marketing und Crowdsourcing zu nutzen
Für wen ist das nötig?
- Unternehmen und Produkte mit Entwicklern als Zielgruppe
Warum ist das nötig?
- Marketing: Erfolgreiche Open Source kann organischen Traffic und Community-Beteiligung fördern
- Adoption: Entwickler sind gegenüber Open Source meist offener
- Unterstützung von On-Premises-Kunden
- Nimmt die Angst vor Lock-in
- Wenn dem Käufer eine bestimmte Funktion fehlt oder es einen Bug gibt, kann er selbst erweitern oder das Problem beheben
- Standardisierung wird möglich (man denke daran, warum Docker zum Container-Standard geworden ist)
- Kostenlose Distribution: Es ist nicht nötig, Self-Service-/SaaS-Dashboards usw. einzurichten
- Hiring: Die beste Chance für Einstellungen ist, Contributors direkt zu kontaktieren
- Unbegrenztes Feedback: Wenn eine Funktion nicht funktioniert oder etwas benötigt wird, wird die Community darauf hinweisen
Warum sollte man es nicht tun?
- Die Trennung zwischen kostenlos und kostenpflichtig kann Contributors enttäuschen
- Rechtlich eine Grauzone: Viele Open-Source-Geschäftsmodelle erfordern bestimmte Lizenzen, und das kann ignoriert werden oder in weitere unangenehme Rechtsstreitigkeiten führen
- Aufgabe des eigenen IP: Ein Produkt als Open Source bereitzustellen, kann bedeuten, potenziellen Wettbewerbern alles zu geben
- Distractions: Teile der Community könnten Funktionen fordern, die überhaupt nicht nötig sind oder einem nicht helfen
- Overhead: Die Community zu verwalten, Issues zu bearbeiten und CLA (Contributor License Agreement) usw. zu managen, ist aufwendig
- Conflict of Interest: Bestimmte Geschäftsmodelle (wie Open Core) können in Konkurrenz zu anderer Open Source geraten
- Bad Press: Wenn die bereitgestellte Open Source keinen konkreten Wert liefert, kann sie als unehrlich wahrgenommen werden und negatives Marketing auslösen
Tools und Akteure (siehe Original)
Beispiele nach Geschäftsmodell (siehe Original)
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