Amazon-PIP-Horrorgeschichte
(linkedin.com)- Ein Entwickler im AWS-Team sagte seinem Manager, dass er zum Alexa-AI-Team wechseln wolle, woraufhin er sofort in ein PIP gesteckt wurde und Droh-E-Mails an andere Teams verschickt wurden
→ Performance Improvement Plan: ein für Amazon typisches Programm zur Leistungsverbesserung von Mitarbeitenden mit schlechter Performance. Wenn es innerhalb eines bestimmten Zeitraums keine Verbesserung gibt, folgt die Kündigung
- Von den 68k Zeilen Code, die das Team im Januar geschrieben hat, sollen 51k von ihm selbst stammen
→ Anweisungen am Freitagnachmittag, bis Montagmorgen fertig zu werden, Nachrichten um 2 Uhr morgens am Samstag oder vier Wochen durchgehend On-Call zu sein, seien ja noch irgendwie machbar — aber das hier gehe wirklich zu weit..
2 Kommentare
„Etwa 10 % der Amazon-Mitarbeitenden erhalten einen PIP.“
https://www.viamaven.com/blog/amazon-pip-what-is-it-what-to-do
Der Anteil ist deutlich höher als gedacht.
Auf HN steht das ganz oben. Wie auch im Text steht, gab es wohl sogar eine Warnung, den Beitrag wieder herunterzunehmen..
https://news.ycombinator.com/item?id=30203581
Wie im untenstehenden Link zu sehen ist, ist bereits die Offenlegung der Tatsache, dass man in ein PIP aufgenommen wurde, ein weiterer Kündigungsgrund.
Ich finde Amazon beängstigend https://ppss.kr/archives/179653
"Amazon steckt Mitarbeitende, die als problematisch eingeschätzt werden, in ein PIP — allerdings nicht mit dem Ziel, sie zu verbessern, sondern um sie ohne Ärger wegen unrechtmäßiger Kündigung entlassen zu können. Mitarbeitende im PIP dürfen ihren Kolleginnen und Kollegen nicht mitteilen, dass sie im PIP sind. Wenn sie es doch tun, werden sie wegen Preisgabe von Geschäftsgeheimnissen entlassen. Mitarbeitende im PIP werden von ihren Managern intensiv mikro-gemanagt. Gelegentlich gibt es Mitarbeitende, die die im PIP geforderten Anforderungen erfüllen und es bestehen, aber selbst dann sind sie psychisch so zermürbt, dass sie von sich aus kündigen."