<p>- Zuerst eine Community aufzubauen, ist der schnellste Weg, ein Produkt auf den Markt zu bringen und zu verkaufen <br />
→ Marketing ist schon allein durch Mundpropaganda möglich <br />
→ Wenn man eine Community formt, hilft das letztlich auch dabei, künftige Produkte zu entwickeln <br />
- Der Aufbau einer Audience und einer Community ist etwas völlig anderes<br />
→ Beim Aufbau einer Audience liegt der Fokus auf dem „Einzelnen“, <br />
→ beim Aufbau einer Community dagegen auf der „Gruppe“, in der Mitglieder zu einem Thema miteinander kooperieren, beitragen und sich beteiligen<br />
- Das Konzept des Community-Aufbaus<br />
→ Wenn Nutzer nicht zurückkehren, sich nicht beteiligen und die Wachstumsrate nicht steigt, droht das Produkt zu scheitern <br />
→ Wenn es eine Gruppe gibt, die aktiv teilt, was deinem MVP noch fehlt, kann das die Abwanderungsrate senken und dabei helfen, die Produktidee zu validieren <br />
→ „Dadurch können künftige Mitglieder (Future member, Menschen, die später Mitglied werden) die Form des Produkts schon vor dem Launch konkret mitgestalten“<br />
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Greg Isenberg<br />
„Community-getriebene Unternehmen sind das neue ‚Lean Startup‘<br />
Lean Startup: Man baut Software und sucht dann eine Community<br />
Community-getrieben: Man baut eine Community auf und entwickelt dann Software<br />
Die nächste Welle großer Consumer-Unternehmen wird Community-getrieben sein<br />
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- Wie man schnell eine Community und eine Audience aufbaut: Ziele aufteilen <br />
→ Welche Zielgruppe will man ansprechen?<br />
→ Auf welcher Plattform soll aufgebaut werden? : Social Media, Newsletter, Slack, Discord, Telegram..<br />
→ Besonders aktive Top-Mitglieder der Community als Community Ambassadors einsetzen<br />
→ Inhalte erstellen, die das Interesse der Mitglieder wecken sowie Beteiligung fördern und erhalten<br />
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- Die Qualität der Community-Inhalte ist sehr wichtig. Ohne Monitoring scheitert es. Häufige Probleme sind <br />
→ Die Qualität der in der Community geposteten Inhalte ist niedrig<br />
→ Negative Stimmung (Negativity) und Spam<br />
→ Onboarding und Beiträge leisten sind zu schwierig <br />
→ Es gibt keine Möglichkeit, Feedback zu geben <br />
→ Schlechtes Community-Management <br />
→ Die behandelten Themen sind nicht nischig genug und zu breit gefächert<br />
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- Nach klaren Regeln moderieren und Dokumentation zur Nutzung der Community erstellen<br />
- Um die richtige Community aufzubauen, kann auch ein invite-only Modell sinnvoll sein <br />
→ Ausgewählten Mitgliedern Zugang geben, sie andere einladen lassen, hochwertige Inhalte kuratieren und sie bitten, diesen Zyklus zu wiederholen <br />
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Jacob Peters <br />
„Um eine erfolgreiche Community aufzubauen, braucht es zwei Dinge.<br />
1. Einen Grund, warum Menschen zusammenkommen<br />
2. Einen Grund, warum Menschen wiederkommen“<br />
- Viele scheitern bei Punkt 2. Man muss verstehen, warum Mitglieder für mehr zurückkommen sollten<br />
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- Was eine Audience entstehen lässt, sind Inhalte, und diese Audience hilft wiederum beim Aufbau einer Community <br />
- Es ist sehr wichtig, Inhalte bereitzustellen, durch die sie sich beteiligen und zusammenkommen können <br />
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„Um eine Community aufzubauen, braucht man Inhalte, mit denen man eine Audience gewinnen kann, und die Audience hilft beim Community-Aufbau“<br />
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- Das kann auch über Bildungsinhalte oder Videos geschehen <br />
- Eine Community, in der man sich zu einem Thema austauscht und diskutiert <br />
- Probleme lösen oder Support anbieten <br />
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- Gen Z Vcs hat auf Slack eine Gruppe mit mehr als 8.000 jungen Investoren, Gründern, Startup-Enthusiasten, angehenden VCs und Creatorn <br />
- Women Make hat eine offene Community aufgebaut, in der Frauen im Maker-Bereich Unterstützung finden können. Dort findet man Frauen, die sich gegenseitig helfen und eine starke weibliche Kultur aufbauen.<br />
- Weekend Club hat eine wöchentliche Coworking-Community für Bootstrappers aufgebaut und wächst weiter <br />
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- Meine früheren Produkte, die nicht erfolgreich waren, hatten weder Nutzer, mit denen sich Ideen validieren ließen, noch lag der Fokus auf Community-Aufbau. Dieses Mal entwickle ich über einen Newsletter gemeinsam mit einer Community ein neues Produkt. Ich teile den Weg, als nichttechnischer Gründer ein Startup aufzubauen, sowie die nicht öffentlichen Einblicke hinter dem Betrieb eines Startups <br />
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- Eine Community baut nicht nur ein Produkt auf, sondern schafft auch einen Ort, an dem man mit anderen zusammenarbeiten kann, um beim Aufbau zu helfen<br />
- „Das Wichtigste ist, eine Kultur von Gleichgesinnten aufzubauen“</p>
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