"Amazon: NICHT OK"
- AWS und Amazon Elasticsearch haben seit 2015 Dinge getan, die nicht in Ordnung waren, und es wurde zunehmend schlimmer
→ Sie haben sogar den Namen übernommen und gingen bis zu einem Fork von Open Distro
- Umstellung auf eine Dual-Lizenz aus Server Side Public License (SSPL) und Elastic License (zuvor APL2)
→ Für Einzelpersonen und Unternehmen, die es nutzen, gibt es keinen Unterschied
→ Cloud-Anbieter können es nun jedoch ohne Zusammenarbeit mit Elastic nicht mehr als SaaS anbieten
3 Kommentare
Davon abgesehen, dass AWS dem Geschäft des Open-Source-Unternehmens mit AWS Elasticsearch geschadet hat, stellt sich jetzt heraus, dass sie sogar den Markennamen Elasticsearch unverändert und ohne Genehmigung verwendet haben.
Außerdem hieß es beim Launch des AWS-Dienstes, man habe mit Elasticsearch zusammengearbeitet, tatsächlich gab es aber keine solche Zusammenarbeit. Dadurch würden Kunden offenbar verwechselt und glauben, der AWS-Dienst werde direkt von Elasticsearch angeboten … Unabhängig davon, ob es legal ist, geht das Verhalten von AWS eindeutig zu weit. In einem Blogbeitrag kann man AWS dafür öffentlich und ausdrücklich als NOT OK kritisieren.
Lizenzmodelle, die zwar Open Source sind, aber die Nutzung als SaaS verhindern, werden inzwischen vielfach eingeführt.
CockroachDB ändert seine Lizenz – Open Source, aber keine kommerzielle Nutzung möglich: https://de.news.hada.io/topic?id=7
Sentry wechselt seine Open-Source-Lizenz zu BSL (Business Source License): https://de.news.hada.io/topic?id=870
Timescale veröffentlicht Multi-Node-TimescaleDB kostenlos: https://de.news.hada.io/topic?id=2138
Am Ende dieses Artikels fällt mir erneut der Satz ein: "Die Cloud hat Open Core getötet."