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  • Die Unternehmenswebsite ist ein Werkzeug, das nicht für Gründer, Marketingverantwortliche oder den Vorstand da ist, sondern dafür, Nutzern, die man noch nicht getroffen hat, beim Erreichen ihres Ziels zu helfen
  • Nutzer können unterschiedliche Ziele haben: etwa Kunden, die einen Kauf prüfen, Interessenten, die eine Telefonnummer suchen, Besucher, die die Vertrauenswürdigkeit beurteilen, oder Mitglieder, die auf eingeschränkte Inhalte zugreifen möchten
  • Entscheidungsträger neigen leicht dazu, nach ihrem eigenen Geschmack statt nach den Bedürfnissen der Nutzer zu urteilen, weil sie das Gefühl haben, die Website repräsentiere ihren Namen, ihre Marke und das Unternehmen, das sie über lange Zeit aufgebaut haben
  • Selbst wenn Designer Recherchen, Nutzertests und Wettbewerbsanalysen durchgeführt haben, kann im Meeting jemand das fachliche Urteil mit der Begründung „Die Farbe gefällt mir nicht“ aushebeln; kleine Kompromisse summieren sich und entfernen die Website immer weiter von den Nutzern
  • Maßstab für Design-Reviews sollte nicht persönlicher Geschmack oder interne Zufriedenheit sein, sondern ob Nutzer die Aufgabe, die sie erledigen wollten, leichter abschließen können

Der Zweck einer Website

  • Die Unternehmenswebsite ist ein Werkzeug für Nutzer, die man noch nicht getroffen hat, nicht für Gründer, Marketingverantwortliche oder den Vorstand
  • Nutzer können Kunden sein, die einen Kauf prüfen, Interessenten, die eine Telefonnummer suchen, Besucher, die die Vertrauenswürdigkeit beurteilen, oder Mitglieder, die auf eingeschränkte Inhalte zugreifen möchten
  • Entscheidungsträger neigen leicht dazu, eher nach ihrem eigenen Geschmack als nach den Bedürfnissen der Nutzer zu urteilen, weil sie das Gefühl haben, die Website repräsentiere ihren Namen, ihre Marke und das Unternehmen, das sie über lange Zeit aufgebaut haben
  • Eine Website ist kein Kunstwerk für die Wand und kein Ziergarten zum Anschauen, sondern ein Werkzeug, das Nutzern helfen soll, die Aufgabe zu erledigen, die sie erledigen wollten
  • Jede Designentscheidung wirkt in eine von zwei Richtungen: Sie hilft Nutzern, ihr Ziel zu erreichen, oder sie behindert sie dabei

Warum fachliches Urteil so leicht ignoriert wird

  • Kein Patient sagt einem Chirurgen, wo er schneiden soll, doch beim Webdesign wird fachliches Urteil leicht überstimmt
  • Weil bei einer Website nicht wie bei einer Operation Leben und Tod auf dem Spiel stehen, fühlen sich Stakeholder oft sicherer darin, das Urteil von Experten zu ignorieren
  • Selbst wenn Designer auf Basis wochenlanger Recherchen, Nutzertests und Wettbewerbsanalysen einen Entwurf vorlegen, kann im Meeting jemand ihn mit der Begründung „Die Farbe gefällt mir nicht“ abtun
  • Weil jeder schon einmal eine Website gesehen hat, entsteht die Situation, dass sich auch jeder berechtigt fühlt, eine Website neu zu gestalten
  • Designer widersprechen oft nur ein- oder zweimal, um die Beziehung nicht zu belasten, und geben dann still nach; dadurch summieren sich kleine Kompromisse und entfernen die Website immer weiter von den Nutzern

Die Folgen falscher Kompromisse

  • Wenn sich kleine Änderungen aufstauen, ähnelt die fertige Website am Ende eher einem Moodboard für das Führungsteam als einem Werkzeug für echte Nutzer
  • Für diejenigen, die sie freigegeben haben, mag sie schön aussehen, doch für die Menschen, die den Service tatsächlich nutzen müssen, kann sie stillschweigend nutzlos werden
  • Der entscheidende Maßstab in einem Design-Review ist nicht persönlicher Geschmack oder interne Zufriedenheit, sondern ob Nutzer die Aufgabe, die sie erledigen wollten, leichter abschließen können
  • Beim nächsten Design-Review sollte man vor jeder Meinung zuerst fragen: „Hilft das dem Nutzer oder hilft es mir?“
  • Eine Website ist weder ein Bild noch eine Wunschliste und auch kein Objekt, das den Geschmack von Entscheidungsträgern widerspiegeln soll, sondern ein Werkzeug zur Erfüllung von Nutzerzielen

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