"Follow the fun – folge dem Spaß"
Ein Ansatz, bei dem man sich nicht an zuvor erdachte Ideen oder Pläne klammert, sondern das entstehende Spiel beobachtet und daraus die Richtung für das weitere Design ableitet.
Das scheint nicht nur auf Spiele, sondern auch auf die Planung aller möglichen Services anwendbar zu sein.
"Fail Faster, Follow the Fun"
Dieser Satz, eine der Methoden des Game Designs, stammt von Marc LeBlanc, dem Designer von System Shock (4Fs of Game Design).
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Eine Methode, bei der man Einfälle schnell konkretisiert, um herauszufinden, was funktioniert und was nicht
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(Wenn man schnell scheitert) ist die investierte Zeit gering, daher ist ein Fehlschlag kein Problem
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Dieses „Scheitern“ kann jedoch eine sehr klare Richtung für den nächsten Versuch vorgeben
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Wie lässt sich dieser Prozess noch beschleunigen?
→ Game Jams: in kurzer Zeit, ähnlich wie bei einem Hackathon, ein Spiel erschaffen
→ Einsatz von Dingen wie GameMaker, der Godot-Engine, Lego oder Dreams (PS4)
→ Entwicklung mit zuvor festgelegten Elementen, die niemals geändert werden sollen (Richtung und Fokus)
"Wartet nicht, bis euch die perfekte Idee für ein Spiel einfällt"
"Ideen zu haben, anzufangen, zu bauen, zu testen und Bugs zu erzeugen – all das hat die großartigen Spiele von heute hervorgebracht.
Durch schnelles und häufiges Scheitern wurden einzelne Bruchstücke von Ideen zu einem Ganzen zusammengefügt."
1 Kommentare
Auch im Video wird gesagt, dass es sich gut für Indie-Games eignet,
aber ich denke, es passt ebenso gut zu Startups oder Entwickler:innen von Ein-Personen-Services.
Das Video selbst besteht aus Spielszenen und macht daher Spaß beim Anschauen. Mit etwa 12 Minuten lässt es sich leicht zwischendurch ansehen.