Apple beschädigt Time Machine mit dem Tahoe-Update erneut
(taoofmac.com)- Nach dem macOS-Tahoe-Update trat ein Problem auf, bei dem Time-Machine-Backups auf zwei Macs stillschweigend stoppten
- In einer Umgebung mit Backups über eine per SMB angebundene Synology-NAS liefen die Sicherungen ohne Fehlermeldung etwa zwei Monate lang nicht mehr
- Die Ursache war, dass Apple die SMB-Standardeinstellungen einseitig geändert hat; als vorläufige Lösung lässt sich die Datei
nsmb.confanpassen - Langfristig wird erwogen, auf einen Time-Machine-Server auf Basis von Proxmox + Docker oder auf Borg Backup umzusteigen
- Es wird Unmut über Apples wiederholtes Kaputtmachen von Time Machine und die fehlende Ankündigung solcher Änderungen geäußert
Problem mit unterbrochenen Time-Machine-Backups
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Seit der macOS-Tahoe-Version funktioniert Time Machine auf zwei Macs nicht mehr
- Eine Synology-NAS wurde als SMB-Freigabeziel verwendet und hatte jahrelang problemlos funktioniert
- Beim Versuch, kürzlich Obsidian-Daten wiederherzustellen, wurde entdeckt, dass die Backups seit zwei Monaten ausgesetzt waren
- Ohne Fehlermeldung oder Hinweis war der Vorgang still stehen geblieben; das letzte Backup des Laptops stammte vom Dezember, beim Desktop lief eine zusätzliche Sicherung auf ein externes Laufwerk weiter
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Die Ursache des Problems ist, dass Apple die SMB-Standardeinstellungen geändert hat
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signing_required=nowurde auf strengere Sicherheitseinstellungen umgestellt - Einige NAS-Geräte können diese Änderung nicht verarbeiten, wodurch Backups fehlschlagen
- Apple hat die betreffende Änderung nicht offiziell angekündigt
- Von
Vorläufige Lösung
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Unter Bezug auf den Zahorone Gist auf GitHub wird die Datei
/etc/nsmb.confangepasst- Folgende Einträge zur Datei hinzufügen:
[default] signing_required=yes streams=yes soft=yes dir_cache_max_cnt=0 protocol_vers_map=6 mc_prefer_wired=yes - Mit dieser Einstellung funktionieren die Backups wieder, allerdings besteht die Möglichkeit, dass ein künftiges macOS-Update sie erneut kaputtmacht
- Folgende Einträge zur Datei hinzufügen:
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Auch eine Anpassung der Synology-DSM-Einstellungen wird empfohlen
- Maximale SMB-Protokollversion: SMB3
- Opportunistic Locking, SMB2 Lease und Durable Handles aktivieren
- Server signing: „No“ oder „Auto“
- Transport encryption: deaktivieren
- Je nach UI-Version können die Bezeichnungen der Optionen abweichen
Alternative Backup-Strategie
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Aus Frust über Apples wiederholte Änderungen wird nach Wegen gesucht, die Abhängigkeit von Synology-SMB zu verringern
- Auf einem Proxmox-Server (ZFS-Backend) läuft ein Samba-LXC-Container
- Um ihn als Time-Machine-Ziel zu verwenden, wird das Docker-Image
mbentley/timemachinegetestet - Das Docker-Compose-Beispiel enthält Benutzer, Gruppen, Volume-Pfade und Berechtigungseinstellungen
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Derzeit funktioniert zwar die erste Korrektur, langfristig ist jedoch der Umstieg auf eine Docker-basierte Lösung geplant
- In einer Docker-Umgebung lässt sich die SMB-Implementierung direkt steuern, wodurch sich die Abhängigkeit von Synology-Software beseitigen lässt
Borg Backup als Option
- Borg Backup wird bereits unter Fedora genutzt, und ein Einsatz unter macOS wird geprüft
- Der GUI-Client Vorta wurde zwar noch nicht getestet, wird aber als vielversprechende Alternative erwähnt
Zusätzliches iOS-Problem
- Beim Einrichten eines neuen iOS-Geräts besteht weiterhin der Bug „Restore in Progress: An estimated 100 MB will be downloaded…”
- Das Problem tritt seit sechs Jahren immer wieder auf; auch diesmal ließ es sich erst beheben, nachdem die Netzwerkeinstellungen zurückgesetzt und das Gerät dreimal neu gestartet worden war
- Es wird betont, dass Apple sich stärker auf die Qualität des Betriebssystems und die Verbesserung der Benutzererfahrung konzentrieren sollte
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