2 Punkte von GN⁺ 2026-01-14 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen
  • Bei der Zerlegung einer im Park gefundenen Fizzy Max III 60K-Einweg-E-Zigarette zeigte sich, dass im Inneren ein USB-C-Anschluss, ein Display und ein Mikroprozessor verbaut sind
  • Das Gerät ist mit einem 800mAh-Lithium-Polymer-Akku ausgestattet und besitzt einen kleinen Bildschirm, der Akkustand und Liquidstand anzeigt
  • Im Inneren befinden sich zwei Leiterplatten, drei Transistoren und drei Mikrofone, die die Position des Zugs der Nutzer erkennen und sechs Geschmacks-Kombinationen ermöglichen
  • Der Mikroprozessor enthält einen mit B0081S1 gekennzeichneten Chip sowie einen Ladesteuerungs-Chip; er ist über den USB-C-Port verbunden, aber mit Tools wie PyOCD nicht ansprechbar
  • Obwohl das Produkt nach einmaliger Nutzung entsorgt wird, besteht es aus einer Konstruktion mit zahlreichen hochwertigen Elektronikbauteilen; Recycling wird empfohlen, dennoch ist es ein verschwenderisch technikintensives Produkt

Aufbau und technische Komponenten einer Einweg-E-Zigarette

  • Die im Park gefundene Fizzy Max III 60K Rechargeable Disposable Vape wirkt äußerlich simpel, ist im Inneren aber mit einem USB-C-Port ausgestattet
    • Auffällig ist, dass sie trotz des integrierten Akkus als „Einwegprodukt“ konzipiert wurde
  • Beim Öffnen des Geräts wurden zwei Leiterplatten und ein 800mAh-Lithium-Polymer-Akku sichtbar
    • Neben dem Akku gibt es auch ein kleines Display, das Akkustand und Liquidstand anzeigt
    • Das Äußere weist ein cyberpunkartiges Design auf

Schaltungsaufbau und Funktionsweise

  • Auf einer der Schaltungen befinden sich drei Paare von Pins, die in die mit Liquid gefüllten Kammern eingesetzt sind und von drei Transistoren gesteuert werden
    • Diese Pins werden erhitzt und erzeugen so den Dampf
  • Auf der anderen Schaltung sind drei Mikrofone montiert, die die Position des Zugs der Nutzer erkennen
    • Anhand der Mikrofonkombination wird bestimmt, welche Kammer aktiviert wird, wodurch bis zu sechs Geschmacks-Kombinationen möglich sind
  • Das Laden des Akkus übernimmt ein kleiner Ladesteuerungs-Chip, während das Gesamtsystem von einem Mikroprozessor (B0081S1) gesteuert wird

Mikroprozessor und Hacking-Versuche

  • Der Mikroprozessor besitzt deutlich erkennbare Pads, die mit dem USB-C-Port verbunden sind
    • Es wurde jedoch versucht, mit Debugging-Tools wie PyOCD darauf zuzugreifen, ohne dass eine Kommunikation möglich war
    • Zwar wurde ein kleines ARM-basiertes Gerät in Betracht gezogen, bestätigt werden konnte dies jedoch nicht

Technikverschwendung und Recyclingproblem

  • Diese E-Zigarette ist dafür ausgelegt, nach 60.000 Zügen entsorgt zu werden
    • Trotzdem enthält sie komplexe Elektronikkomponenten wie Akku, Display und Mikroprozessor
  • Der Hersteller empfiehlt zwar Recycling, in der Praxis entsteht jedoch eine Struktur, bei der hochwertige Technik als Wegwerfprodukt entsorgt wird
    • Dies wird als Beispiel dafür kritisiert, dass in ein einfaches Gerät zur Nikotinaufnahme übermäßig viel Technik verbaut wird

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