- Wegen der Instabilität von Windows 11 und der übermäßigen Datensammlung wird die Erfahrung vorgestellt, auf wichtigen PCs und Laptops vollständig auf Linux umgestiegen zu sein
- Telemetry und häufige Systemabstürze waren die Hauptgründe für den Wechsel; ausschlaggebend war ein Vorfall, bei dem ein Windows-Update die Linux-Partition löschte
- Nach Tests mit mehreren Linux-Distributionen (Mint, Debian, Fedora, Void usw.) fiel die Wahl auf Artix Linux, das schnelles Booten und hohe Kontrolle bietet
- Es gab Anlaufschwierigkeiten wie Treiberinstallation, GUI-Bugs und Spielkompatibilität, doch die Anbindung von Smartphones und die Systemanpassung sorgten für große Zufriedenheit
- Linux erfordert Lernaufwand, wird aber als Alternative hervorgehoben, die Freiheit, Stabilität und Freude an der Nutzung zurückbringt
Vollständiger Umstieg von Windows auf Linux
- Auf dem Haupt-Desktop und dem Arbeits-Laptop wurden die Windows-Partitionen vollständig gelöscht und nur noch Linux installiert
- Für private und berufliche Computerarbeit wird man damit vollständig von der Open-Source-Community getragen
- Es wird auf einen Trend zu mehr Nutzern verwiesen, die nach dem Support-Ende von Windows 10 zu Linux wechseln
- Als Gründe für den Wechsel werden Telemetry (Sammlung von Nutzerdaten) und instabile Softwarequalität genannt
- Windows 11 sammelt vielfältige Daten wie Hardwareinformationen und App-Nutzungsverlauf und wird als Verhalten auf Spyware-Niveau beschrieben
- Die Funktionen Copilot und Recall werden als vorteilhafter für Microsoft und Datendiebe als für die Nutzer bewertet
- Doppelte Einstellungsmenüs, erzwungene Updates und häufige Systemabstürze führten zu wachsender Unzufriedenheit
- Selbst in einer Umgebung mit Ryzen 7 6800H, 32 GB RAM und 1 TB NVMe SSD kam es zwei- bis dreimal pro Woche zu vollständigen Systemabstürzen
- Nachdem ein erzwungenes Update die Linux-Partition gelöscht hatte, wurde Windows vollständig entfernt
Der Weg zur Wahl von Linux
- Zunächst wurde macOS ausprobiert, doch begrenzte Installationsfreiheit und nachlassende Leistung auf älterer Hardware sorgten für Unzufriedenheit
- Auf einem MacBook Air von 2014 wurde nur macOS 11 (Big Sur) unterstützt, wodurch aktuelle App-Updates nicht mehr möglich waren
- Mit OpenCore Legacy Patcher wurde die Installation von macOS 13 versucht, doch Fehler bei iMessage und Continuity Camera blieben bestehen
- Linux bietet gleichzeitig Hardware-Kompatibilität und Software-Freiheit
- Verschiedene Distributionen (Mint, Debian, Fedora, Void usw.) wurden getestet
- Mint wird als anfängerfreundlich und stabil bewertet, aber wegen vieler vorinstallierter Programme als schwergewichtig eingeschätzt
- Am Ende fiel die Wahl auf Artix Linux; Vorteile sind kein SystemD, Bootzeiten unter 10 Sekunden und eine schlanke Struktur
- Als Arch-basierte Distribution bietet es über das AUR (Arch User Repository) Zugriff auf ein großes Paketangebot
Probleme nach der Installation und ihre Lösung
- Auf dem MacBook Air (2014) war wegen fehlender Wi‑Fi-Treiber zunächst keine Funkverbindung möglich
- Das Problem wurde durch Installation des Broadcom-Treibers per Kabelverbindung gelöst
- Der Desktop funktionierte auch mit Dual-Monitor-Setup einwandfrei, allerdings traten bei der KDE-Installation Fehler in der UI-Farbdarstellung auf
- Nach der Rückkehr zu XFCE4 wurde ein Konflikt mit dem Network Manager manuell behoben
- Es gibt einige Kompatibilitätsprobleme bei Steam-Spielen
- Bei Civilization III Complete wurde der Bildschirm schwarz → gelöst mit Lutris
- Wegen des Fehlens reiner Windows-Apps wie Greenshot und uMark mussten Alternativprogramme neu erlernt werden
Erfahrungen bei der Smartphone-Integration
- Android-Geräte werden sofort erkannt, auch die Ausführung von Befehlen über ADB wird unterstützt
- Beim iPhone 13 Pro Max war anfangs nur Laden möglich, Dateizugriff jedoch nicht
- KDE Connect funktionierte nicht, aber über den Dateimanager Dolphin wurde vollständiger Dateizugriff erreicht
- Auch ohne iTunes ist Zugriff auf app-spezifische Ordner möglich; Dateiübertragung ist einfacher als unter Windows
Freude und Vorteile bei der Linux-Nutzung
- Durch Linux kamen die Freude an der Computernutzung und der Wunsch, Neues zu lernen, zurück
- Höhere Geschwindigkeit und hohe Stabilität werden als wichtigste Vorteile genannt
- Die Installation von Steam-Spielen ist unkompliziert, einige Titel laufen ohne Hintergrundprozesse sogar flüssiger
- Die XFCE4-Umgebung bietet umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten, und mit Conky lassen sich Systeminformationen anzeigen
- Das Energiemanagement ist etwas instabil, aber Lüftergeräusche und Wärmeentwicklung sind gering
- Durch einfaches Kopieren des Einstellungsordners lässt sich die Systemumgebung übertragen, sodass auf Desktop und Laptop dieselbe Umgebung erhalten bleibt
- Nach dem Wechsel gab es keine Grafikfehler und keine Systemabstürze, die Stabilität ist Windows überlegen
Fazit: Es kostet Zeit, ist die Entscheidung aber wert
- Linux ist keine perfekte Lösung und erfordert Lernen und Anpassung
- Distributionen wie Mint können auch von Einsteigern ohne Befehle genutzt werden
- Selbst die Kinder nutzen es auf dem Media-PC zu Hause problemlos
- Linux bietet Herausforderung, Freiheit und die Freude an selbstbestimmter Problemlösung
- Anders als die stärker eingeschränkten Strukturen von Windows und macOS können Nutzer das System selbst anpassen und reparieren
- Drei Geräte (Laptop, Desktop, Media-PC) wurden wiederbelebt, und die Freude am Computing kehrte zurück
- Angesichts von Microsofts Weigerung zur Verbesserung und der Unzufriedenheit der Nutzer wird der Umstieg auf Linux zu einer immer realistischeren Wahl
- Den Abschluss bildet die Botschaft: „Wenn Sie bisher nur darüber nachgedacht haben, ist jetzt der Zeitpunkt, in Linux einzusteigen“
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