Ein Jahr lang eine Tada-Liste geführt: Was ich dabei gelernt habe (One year of keeping a tada list)
(ducktyped.org)Was ist eine Tada-Liste?
- Das Gegenkonzept zur To-do-Liste
- Ein Werkzeug, mit dem man jeden Tag erledigte Dinge (To-done) festhält und Erfolge wie mit einem „Tada!“ feiert
So wird sie umgesetzt
- Jeden Monat eine eigene Seite im persönlichen Notizbuch anlegen
- Täglich die an diesem Tag erreichten Ergebnisse kurz auflisten
- Am Monatsende mit einem illustrierten Header schmücken, der die Aktivitäten des Monats symbolisiert
Vorteile aus einem Jahr konsequenter Nutzung
- Verbindung zwischen früheren Anstrengungen und aktuellen Ergebnissen → verborgene Prozesse wiederentdecken (z. B. die lange Vorbereitungsphase hinter einer fertigen Aquarellkarte)
- Den Lernprozess klarer wahrnehmen → beim Erlernen neuer Fähigkeiten spürbar merken: „Jetzt kann ich das“
- Vergessene Erfolge wiederfinden → später beim Durchsehen der Liste Freude daran haben, sich an vergessene Anstrengungen zu erinnern
Nachteile und Schwierigkeiten
- Der Druck, jeden Tag etwas festhalten zu müssen → verursacht Stress
- Bei langfristiger Fortführung kommt es zu Burnout → in der zweiten Hälfte unordentliche Handschrift, die Illustrationen zum Monatsende wurden eingestellt
Fazit
- Mehr Wert als bloßes Protokollieren: ein Artefakt, das vergessene Mühen und Erfolge miteinander verbindet und das Leben in eine schöne Geschichte verwandelt
- Empfohlen nicht als Produktivitätstool, sondern als Werkzeug zum Feiern und Reflektieren
- Noch unsicher, ob es im nächsten Jahr weitergeführt wird (ehrliche Anerkennung der Schwierigkeit, dranzubleiben)
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