4 Punkte von roxie 2024-11-16 | 9 Kommentare | Auf WhatsApp teilen

Ich habe To-do-Listen, Kalender, Pomodoro und alle möglichen anderen Methoden ausprobiert und versuche es immer wieder, aber irgendwie findet das Aufschieben doch jedes Mal einen Weg, sich dazwischenzudrängen. Mich würde interessieren, wie andere diesen hartnäckigen Parasiten loswerden.

9 Kommentare

 
ifmkl 2024-11-19

Wenn man den Zeitplan zu locker ansetzt, schiebt man die Arbeit anfangs zwar auf, aber mit der Zeit sortieren sich die aufgeschobenen Aufgaben bis zu ihren Deadlines irgendwie im Kalender zurecht ... sodass man am Ende doch wieder ohne Pause arbeiten kann ...?

 
r8cp122a 2024-11-18

Ich setze mich direkt hinter den Geschäftsführer.

 
savvykang 2024-11-18

So mache ich es.

  1. Ich entwickle meine eigene Routine. Beim Frühstück schaue ich in den Kalender und ordne meine To-do-Liste.
  2. Ich setze meine eigenen Deadlines kurz an und schaffe mir danach etwas Pufferzeit, um die Arbeit noch einmal zu überprüfen.
  3. Wenn mir etwas einfällt, das ich erledigen muss, fange ich erst einmal 10 Minuten damit an und aktualisiere dann meine To-do-Liste. Tagsüber kümmere ich mich hauptsächlich um die Arbeit in der Firma oder private Angelegenheiten, abends eher um Hobbys.

Falls Sie Aufgaben so stark aufschieben, dass Ihr Alltag darunter leidet, kann es auch eine Möglichkeit sein, sich ärztlich beraten zu lassen. Vielleicht hatten Sie schon seit der Jugend ADHS, ohne dass es erkannt wurde.

 
dbs0829 2024-11-18

Ich habe auch Verschiedenes ausprobiert, aber am effektivsten war es, mich notfalls dazu zu zwingen, einfach mal 10 Minuten anzufangen. Und wenn die Arbeit komplett erledigt ist, ruhe ich mich konsequent aus.

 
beoks 2024-11-18

Aus physischen oder emotionalen Gründen lässt sich Prokrastination wohl kaum vermeiden. Deshalb nehme ich mir samstags Zeit, die aufgeschobenen Aufgaben zu ordnen. Wenn es nichts Aufgeschobenes gibt, belohne ich mich damit, dass der Samstag zur freien Zeit wird.

 
cartwheel8815 2024-11-18

Ich versuche es, indem ich den Schwierigkeitsgrad und das Ziel niedriger ansetze.
Es stimmt wirklich, dass Anfangen die halbe Miete ist, daher betrachte ich es schon als Erfolg, wenn ich leicht anfangen kann, selbst wenn ich dafür anderes opfere.

The Rise of Worse is Better
Simplicity, even if it sacrifices some ideal functionality has better survival characteristics than the-right-thing.

„Motivation kommt oft erst nach dem Anfangen, nicht davor. Handlung erzeugt Momentum.“

— James Clear

Nur 4 Seiten am Tag. Das summiert sich wirklich.

 
stardust33 2024-11-18

Ich finde es ganz natürlich, dass ich, wenn ich von vornherein etwa fünf Aufgaben habe, nur ein oder zwei erledige und den Rest aufschiebe. Ich rede mir dann ganz entspannt ein, dass Aufschieben einfach bedeutet, dass es noch nicht dringend ist. Es bis nach der Deadline hinauszuschieben, ist allerdings verantwortungslos.

 
juwoong 2024-11-17

Ich glaube, es hilft, das Gefühl des Aufschiebens mit etwas Abstand zu betrachten. Bei mir ist es oft nur ein momentanes Verlangen, deshalb halte ich einfach noch ein bisschen durch, bis ich in den Arbeitsfluss komme. Und irgendwann arbeite ich dann ganz natürlich einfach weiter.

 
roxie 2024-11-17

Eine kurze Antwort, aber sie regt zum Nachdenken an. Danke, ich werde sie mir vor Augen halten und ab und zu daran denken.