Aufschieben ist kein Problem des Zeitmanagements, sondern der Emotionsregulation.
(brunch.co.kr/@archcalendar)Der wahre Grund, warum wir Dinge aufschieben
Laut einer systematischen Übersichtsarbeit zu akademischem Aufschieben, die 2026 auf ScienceDirect veröffentlicht wurde, gibt es drei Hauptursachen für Prokrastination.
- Angst vor dem Scheitern (Fear of Failure): die Sorge „Was, wenn ich es nicht gut mache?“
- Perfektionismus (Perfectionism): „Wenn ich es nicht perfekt machen kann, kann ich nicht einmal anfangen“
- Schwierigkeiten bei der Emotionsregulation: der instinktive Versuch, negative Gefühle wie Langeweile, Überforderung oder Angst zu vermeiden, die diese Aufgabe auslöst
Der Kern ist der dritte Punkt. Wir schieben Dinge nicht auf, weil uns die Zeit fehlt. Wir schieben sie auf, um die negativen Gefühle zu vermeiden, die diese Aufgabe auslöst. Wir vermeiden nicht die Arbeit selbst, sondern die Gefühle, die sie in uns hervorruft.
2 Kommentare
Heute werde ich es nicht aufschieben.
Das ist tatsächlich eine Methode, die bei mir sehr effektiv war – schön, dass hier alles so übersichtlich zusammengefasst ist.