1 Punkte von GN⁺ 2025-12-24 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • iOS 26.3 unterstützt in der EU, dass Wearables von Drittanbietern sich ähnlich einfach wie AirPods mit iPhone und iPad verbinden lassen
  • Über die Funktion Proximity Pairing können Zubehörgeräte in der Nähe mit einem Tippen verbunden werden, wodurch komplizierte Einrichtungsschritte entfallen
  • Die Benachrichtigungsfunktion wird erweitert, sodass auch Smartwatches von Drittanbietern usw. Benachrichtigungen des iPhone empfangen und darauf reagieren können
  • Benachrichtigungen können jedoch nur von einem Gerät empfangen werden; werden sie auf einem Gerät eines Drittanbieters aktiviert, werden Benachrichtigungen auf der Apple Watch deaktiviert
  • Die Europäische Kommission bewertet dieses Update als ein von der DMA angestoßenes Beispiel für verbesserte Interoperabilität; die vollständige Einführung in ganz Europa ist für 2026 geplant

Wichtige Änderungen in iOS 26.3

  • Der Digital Markets Act (DMA) der EU verlangt von Apple, auch Zubehör von Drittanbietern denselben Zugang zu Funktionen zu gewähren wie den eigenen Produkten

    • Entsprechend unterstützt iOS 26.3 Hersteller von Wearables dabei, neue Funktionen zu testen
    • Die Europäische Kommission bewertet dies als eine „Veränderung, die europäischen Nutzern und Entwicklern neue Chancen eröffnet“
  • Einführung der Funktion Proximity Pairing

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    • Werden Geräte wie Earbuds in die Nähe eines iPhone oder iPad gebracht, erscheint wie bei AirPods automatisch ein Verbindungsfenster
    • Die Verbindung wird mit einem einzigen Tippen abgeschlossen, und das bisherige mehrstufige Einrichtungsverfahren ist nicht mehr nötig
  • Erweiterung der Funktion Benachrichtigungen (Notifications)

    • Auch Smartwatches von Drittanbietern usw. können eingehende Benachrichtigungen des iPhone anzeigen und darauf reagieren
    • Benachrichtigungen können jedoch nur von einem Gerät empfangen werden; werden sie auf einem Gerät eines Drittanbieters aktiviert, werden Benachrichtigungen auf der Apple Watch abgeschaltet

Bewertung durch die Europäische Union und Zeitplan für die Einführung

  • Die Europäische Kommission bewertet iOS 26.3 als „einen weiteren Schritt hin zu einem stärker vernetzten digitalen Ökosystem“

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    • Entwickler können TVs, Smartwatches und Kopfhörer von Drittanbietern mit den neuen Funktionen testen
    • Die betreffenden Funktionen sollen im Laufe des Jahres 2026 in ganz Europa vollständig bereitgestellt werden
  • Die Veröffentlichung von iOS 26.3 ist für Ende Januar 2025 geplant,

    • die Änderungen gelten nur für iPhone- und iPad-Nutzer sowie Gerätehersteller in der EU

1 Kommentare

 
GN⁺ 2025-12-24
Hacker-News-Kommentare
  • Es ist interessant, wie großartige Funktionen entstehen können, wenn Produkte nutzerzentriert entwickelt werden.
    Mir gefällt, dass der Ansatz der EU solche Veränderungen anstößt.
    • Wenn man Funktionen aber mit der Konkurrenz teilen muss, könnte der Anreiz schwinden, solche Innovationen überhaupt zu schaffen.
    • Das ist irgendwie so, als würde man statt der Mutter, die die Makkaroni gemacht hat, dem Kind die Anerkennung geben, das sie durch Weinen bekommen hat — lustig.
  • Apple hat die Kopfhörerbuchse entfernt, um den Verkauf der AirPods anzukurbeln.
    Man konnte zwar auch andere Bluetooth-Kopfhörer nutzen, aber sie funktionierten nicht so reibungslos wie Apple-Produkte.
  • Vor ein paar Monaten behauptete jemand, die EU-Regulierung werde für Apple-Nutzer schlecht sein.
    Das Argument war, dass Apple bei einer Öffnung der APIs Leistung und Qualität schwerer aufrechterhalten könne und bei Problemen Apple die Kritik abbekäme.
    Außerdem hieß es, andere könnten weder die Energieeffizienz von Apple Silicon noch die Echtzeit-Audioleistung nachbilden.
    Ich bin gespannt, denn wohl nächstes Jahr werden wir die tatsächlichen Ergebnisse sehen.
    • Aber selbst auf Apple Silicon ist die Audioleistung nicht besonders gut.
      Stand 2025 kommt es nur unter macOS bei CPU-Last zu Audio-Aussetzern. Das ist sogar schlechter als unter Linux.
  • Wenn man AirPods mit einer Apple Watch verbindet, kommt es in etwa 5 % der Fälle vor, dass nur eine Seite gekoppelt wird.
    Wenn man dann schon mit dem Laufen begonnen hat, muss man zurück, sie wieder ins Case legen und neu verbinden.
    Kennt jemand eine Lösung?
    • Es kam der Scherz, dass man das iPhone ohnehin dabeihaben müsse, wenn man Strava-Selfies machen wolle — also solle man es einfach mitnehmen.
  • Ich habe meiner Mutter eine Apple Watch gekauft, und sie hat sofort gemerkt, dass WhatsApp-Anrufe nicht angenommen werden können.
    Apple scheint davon auszugehen, dass nur FaceTime genutzt wird, und andere Apps entsprechend auszubremsen.
    In Europa ist WhatsApp die wichtigste App zum Telefonieren, daher ist diese Einschränkung unpraktisch.
    Deshalb unterstütze ich die Öffnungsregeln der EU voll und ganz.
    • Bei Telegram lassen sich Anrufe allerdings annehmen.
      Das deutet darauf hin, dass Apple das nicht blockiert, sondern WhatsApp die Funktion nicht implementiert hat.
    • Ich habe gehört, man könne auf iOS WhatsApp als Standard-Telefonie-App festlegen und sie auch auf der Watch installieren.
      Seit Anfang dieses Jahres soll das möglich sein, aber ich frage mich, ob es tatsächlich funktioniert.
    • Es gibt doch CallKit, daher hätte ich erwartet, dass Apps, die das nutzen, auch auf der Watch funktionieren.
    • Tatsächlich hatte WhatsApp bis vor 1–2 Monaten noch gar keine Watch-App.
      Man konnte nicht einmal auf Nachrichten antworten, sondern nur Benachrichtigungen sehen.
      Das war eine Entscheidung von Meta und keine Einschränkung durch Apple.
      Wenn man sich beschweren will, solle man lieber Meta bei den Regulierungsbehörden melden.
  • AirPods halten sich nicht an den Bluetooth-Standard.
    Um unter Android alle Funktionen nutzen zu können, muss man rooten und den Bluetooth-Stack patchen.
    Sogar AAC-Audio wird neu kodiert, was die Qualität verschlechtert.
    Dagegen liefern selbst billige No-Name-Ohrhörer, die den Standard einhalten, hochwertiges plattformübergreifendes Audio.
    • Andererseits gibt es auf Android-Seite auch einen Bug, der seit 9 Monaten nicht behoben wurde.
      Er wurde im Google Issue Tracker gemeldet, aber außer Bitten um Reproduktion gibt es keinen Fortschritt.
      Manche vermuten, Google behebe das absichtlich nicht, um Pixel Buds zu verkaufen, aber so weit würde ich nicht gehen.
    • Google wird AirPods keine Sonderbehandlung geben, weil man sich an Standards hält.
      Dafür besteht auch kein besonderer Bedarf.
    • Dass namenlose Amazon-Ohrhörer gut funktionieren, liegt meist daran, dass sie gemeinsame BT-SoCs verwenden.
      Sie sind nicht an das Apple-Ökosystem gebunden und daher deutlich standardkompatibler.
    • Ich frage mich aber, ob Kopfhörer, die den Standard einhalten, auch einen schnellen Gerätewechsel wie bei den AirPods unterstützen können.
  • Es ist traurig, dass die EU eingreifen muss, um Gerätekompatibilität durchzusetzen.
    Eigentlich hätte das zuerst durch nationale Gesetze gelöst werden sollen.
  • Ich habe das Gefühl, hier wird die falsche Lehre gezogen, dass integrierte Systeme immer besser seien.
    Da Apple die Hardware-Voraussetzungen nicht offenlegt, führt der Zugang für Dritte zwangsläufig zu Qualitätseinbußen.
    Am Ende bedeutet ein modulareres Design eben Kompromisse bei Leistung und Nutzererlebnis.
    Es wäre besser gewesen, nur einfachen Zugang zu erlauben, aber dann wären die Hersteller vermutlich ebenfalls unzufrieden gewesen.
    • Eigentlich hätte Apple diese Probleme vermeiden können, wenn man von Anfang an standardbasierte Verbindungen genutzt hätte.
      Weil Apple stattdessen auf Plattform-Lock-in gesetzt hat, wurde Regulierung unvermeidlich.
    • Der Aussage „Integration ist immer besser“ stimme ich nicht zu.
      Vielleicht sind Ansätze wie das librepods-Projekt sogar die bessere Lösung.
  • Vielleicht sollte Apple lieber EU-Bürokraten als PMs einstellen.
    Dann käme womöglich wieder echte Innovation heraus.
    • Bürokraten stellen öffentlichen Dienst über Profit.
      PMs dagegen sollen den Gewinn maximieren.
      Trotzdem hält dieses System eine gewisse Balance — Gewinnstreben treibt Innovation an, und wenn es zu weit geht, greift eine bürokratische Immunabwehr ein.
    • Es wirkt fast so, als sei der Satz „Die Regulierung wird weitergehen, bis sich das Produktmanagement verbessert“ Realität geworden.
  • Ich frage mich, ob Proximity pairing Bluetooth-Standard-APIs verwendet.
    Mich würde interessieren, ob es solche Funktionen auch auf anderen Geräten gibt.
    Der Reiz der AirPods liegt in der nahtlosen Wechsel-UX zwischen Geräten, denn ältere Bluetooth-Kopfhörer waren wirklich umständlich.
    Ich frage mich, ob das ein willkürlicher Lock-in von Apple ist oder ob Apple nun eine eigens entwickelte Technologie für Wettbewerber offenlegen muss.