1 Punkte von chaewonlog 2025-11-27 | 3 Kommentare | Auf WhatsApp teilen

Eine Zeit lang war es ein großes Thema, dass Park So-ryeong, CEO von Publy, das Buch „Durch das Scheitern gehen“ veröffentlicht hat.
Ich poste das hier, weil mich die geteilten Meinungen dazu interessieren.

Die eine Seite sagt, dass es beeindruckend sei, den Prozess des Scheiterns detailliert festzuhalten und zu teilen.
Die andere Seite hält dagegen, dass nach einem Exit und einer Investition von 20 Milliarden Won dieses Geld in Luft aufgegangen sei und das Ganze deshalb schwer anzusehen wirke.
Tatsächlich gibt es auch etwas schärfere Stimmen, die meinen, die Gründerin wirke, als sei sie zu sehr von sich selbst als hart arbeitender Person eingenommen.

Ich persönlich finde, dass es durchaus gefördert werden sollte, gescheiterte Prozesse detailliert zu teilen und zu reflektieren.
Allerdings scheint mir die Frage von Ton und Ausdrucksweise in diesem Prozess ebenfalls ein wichtiges, eigenständiges Thema zu sein.

Wie ist eure Meinung dazu?

3 Kommentare

 
guarder 2025-12-01

Das gilt vermutlich auch für andere Unternehmen, aber ich hatte den Eindruck, dass ein Buch, das aus der Perspektive eines Editors oder Gastautors und nicht eines Gründers und CEO geschrieben wurde, in vielerlei Hinsicht einen anderen Inhalt hätte.

 
nomak 2025-11-28

Ich hatte beim Lesen dieses Buches ähnliche Gedanken. Eher als durch Misserfolg hindurchzugehen hatte ich den Eindruck, dass es darum geht, Misserfolg schön zu verpacken.

 
changhoi 2025-12-01

Ich bin neugierig, an welchem Punkt es sich für Sie wie etwas Aufgebauschtes angefühlt hat.