- Steam Frame ist ein streamingorientiertes VR-Headset, mit dem sich die gesamte Steam-Bibliothek drahtlos nutzen lässt
- Unterstützt sowohl VR- als auch Nicht-VR-Spiele und funktioniert auch im Standalone-Modus
- 6-GHz-Funkadapter und ein Dual-Radio-System sorgen für stabiles Streaming in hoher Qualität
- Die Foveated-Streaming-Technologie verbessert mithilfe von Eye-Tracking die Bildqualität und Bandbreiteneffizienz um mehr als das Zehnfache
- Dünne und leichte Pancake-Linsen, 2160×2160-LCD-Panels, 144-Hz-Bildwiederholrate und Tracking mit 4 Kameras sorgen für ein immersives Erlebnis
Überblick über Steam Frame
- Steam Frame ist ein Set aus kabellosem VR-Headset und Controllern, das die gesamte Steam-Bibliothek per Streaming ausführen kann
- Unterstützt neben VR-Spielen auch Nicht-VR-Spiele
- Durch den Standalone-Modus auch ohne Verbindung zu einem PC nutzbar
- Unter dem Slogan „Your games in every dimension“ bietet es sowohl immersives VR als auch komfortables klassisches Gaming
Design und Tragekomfort
- Das Headset hat eine leichte und kompakte Bauweise und ist vorn und hinten gut ausbalanciert, sodass es auch bei längerem Tragen bequem bleibt
- Dank kabellosem Design kann man es ohne Kabelverbindung oder komplizierte Einrichtung direkt aufsetzen und losspielen
Streaming-Leistung
- Steam Frame wurde mit maximaler Stabilität der Streaming-Qualität als oberstem Ziel entwickelt
- Ein 6-GHz-Plug-and-Play-Funkadapter stellt eine dedizierte Verbindung für VR- und Nicht-VR-Streaming bereit
- Das Dual-Radio-System nutzt ein Funkmodul ausschließlich für Audio- und Video-Streaming und das andere ausschließlich für die Wi‑Fi-Verbindung
- Dadurch arbeiten beide Verbindungen ohne Konkurrenz um Bandbreite und gewährleisten minimale Latenz und eine stabile Verbindung
Foveated Streaming
- Foveated Streaming nutzt die Eye-Tracking-Daten des Nutzers, um die Bildqualität in dem Bereich gezielt zu verbessern, auf den die Augen gerichtet sind
- Gegenüber herkömmlichen Verfahren mehr als zehnfache Verbesserung bei Bildqualität und Bandbreiteneffizienz
- Funktioniert dank Eye-Tracking mit geringer Latenz natürlich und lässt sich auf die gesamte Steam-Bibliothek anwenden
Optik und Display
- Pancake-Linsen sind dünn und leicht und bieten scharfe Bildqualität bis zum Rand sowie eine große Eyebox
- Für jedes Auge kommt ein LCD-Panel mit 2160×2160 Auflösung zum Einsatz
- Unterstützt eine Bildwiederholrate von 72 bis 144 Hz für eine flüssige Darstellung
Audiosystem
- Duale Stereo-Lautsprecher auf beiden Seiten liefern hochwertigen Klang
- Jedes Lautsprecherpaar ist mit einer schwingungskompensierenden Konstruktion ausgelegt, um Störungen beim Tracking zu vermeiden
Tracking-System
- Vier hochauflösende monochrome Kameras, die ohne zusätzliche Installation funktionieren, verfolgen die Position von Headset und Controllern
- Externe Infrarot-LEDs ermöglichen auch in dunklen Umgebungen stabiles Tracking
Benutzerfreundlichkeit
- Wird das Headset aktiviert, können Spiele sofort gestartet werden
- Spielen ist direkt ohne zusätzliche Einrichtung oder Initialisierung möglich
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Das Konzept des Foveated Streaming ist wirklich spannend
Herkömmliches foveated rendering bringt nicht so leicht Leistungsgewinne, aber ein Streaming-Ansatz ließe sich wohl automatisch auf alle Inhalte anwenden und wäre deutlich effizienter
Auch ein dedizierter 6-GHz-Dongle dürfte eine viel bessere Streaming-Qualität liefern als ein normaler Wi-Fi-Router
Das Gerät ist als ARM-Linux-PC mit Root-Zugriff und SD-Kartenslot sehr erweiterbar
Es ist eher auf VR als auf AR ausgerichtet, aber über den vorderen Erweiterungsport scheinen auch experimentelle Erweiterungen wie ein Farb-AR-Modul oder Mund-Tracking möglich
Schade ist nur, dass Optionen wie Full-Body-Tracking fehlen
Laut dem LTT-Video lassen sich auch Android-APKs ausführen, und Controller-Straps im Stil des Valve Index sollen optional verfügbar sein
Das war ein System, das je nach Helmausrichtung hochauflösende Bilder projizierte, und wenn man tatsächlich im Cockpit saß, hatte man fast die Illusion, alles sei in hoher Auflösung
Damals war das wirklich beeindruckend
Bei 2160x2160 dürfte es, sofern das Tracking präzise ist, noch viel alltagstauglicher sein
Vielleicht wird die Bildqualität während der Augenbewegung stattdessen mit ML-basiertem Upscaling korrigiert
Man könnte sich auch vorstellen, das periphere Sichtfeld mit neuronalen Netzen zu komprimieren und effizient zu übertragen
Dieses Produkt ist bedeutsam, weil es das erste Standalone-Headset mit einem offenen Ökosystem ist
Bei Meta Quest und Apple Vision wurden Innovationen durch Entwicklerzertifizierung und eingeschränkten Root-Zugriff ausgebremst, hier ist das völlig anders
Spiele, die ich damals gekauft habe, starten heute nicht einmal mehr. £30 weg
Weder 3D noch VR sind nötig. Ein simples Gerät, das mir den Laptop-Bildschirm vor die Augen setzt, reicht völlig
Ein XR OS oder irgendwelche „Vision“-Konzepte brauche ich nicht
Frame bekommt viel Aufmerksamkeit, aber gleichzeitig wurden auch ein neuer SteamOS-Mini-PC und Controller vorgestellt
Die Seiten für Steam Machine und Steam Controller sind online, Preise gibt es aber noch nicht
Mit sechsmal der Leistung des Steam Decks dürften die meisten 1080p-Spiele problemlos laufen
Ich brauche ein Gerät, das 120Hz@4K-Streaming kann. Da gibt es offenbar eine HDMI-2.0-Grenze
(Mac Mini: 0,8 l / Steam Machine: 3,8 l)
Dieses VR-Gerät ist durch Standalone-Betrieb + vollständige Linux-Box für mich als erstes VR-Einstiegsgerät praktisch gesetzt
Ich hoffe nur, dass es unter 1000 $ bleibt
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Dass sich die Controller-Batterien selbst austauschen lassen, ist heute ebenfalls ein seltenes Designmerkmal
1000 Dollar werden es wohl nicht
Da muss man die Reviews abwarten
Schade, dass Farb-AR fehlt
VR ist zwar immersiv, trennt einen aber von der Realität und das Motion-Sickness-Problem ist auch nicht gelöst
AR dagegen erlaubt Interaktion mit der realen Umgebung und fühlt sich bei sportlichen Erlebnissen viel natürlicher an
Ich denke, nicht VR, sondern AR ist der Schlüssel zur Massenverbreitung
Da es einen Erweiterungsport gibt, ist die Chance hoch, dass später noch ein AR-Kameramodul erscheint
Boxen oder Tischtennis sind genauso immersiv wie in AR
Fantasy-Spiele profitieren im Gegenteil sogar deutlich stärker von VR
Es gibt zwar Bewegungseinschränkungen, aber Zeigegesten-Steuerung ist viel intuitiver
Außerdem gibt es viele Spiele wie Rennspiele, die ohnehin wenig Bewegung erfordern
Wenn man kein AR nutzt, ist das ein vernünftiger Kompromiss
Ich bin gespannt auf Preis und Termin für Australien
Es ist cool, dass Spiele auf ARM-Basis direkt laufen können, aber persönlich würde für mich eher eine leichte Streaming-only-Version passen
Schade ist, dass die Controller direkt mit dem Headset gepairt werden und nicht unabhängig nutzbar sind
Wenn Foveated Streaming in Echtzeit präzise funktioniert, ist das wirklich erstaunliche Technik
Ich frage mich, wie stark man das nicht nur beim Spielen, sondern auch beim Videokonsum merkt
Den Linus-Kanal finde ich persönlich eher wenig hilfreich
Man kodiert einfach zwei Streams, einen niedrig aufgelösten Stream + einen hoch aufgelösten Stream, und verschiebt den hochauflösenden Bereich abhängig vom Blickpunkt
Im ersten Fall könnten es wohl auch andere Headsets nutzen
Dieses Gerät ist ein vollständig offenes System, auf dem Nutzer beliebige Software frei installieren können
Es könnte die Vision eines „Spatial Computer“, auf die das Vision Pro abzielt, auf realistische Weise umsetzen
Samsung Galaxy XR liegt eher in dieser Richtung
Steam Frame ist konsequent ein spielzentriertes Gerät
Ich vertraue dem Steam-Ökosystem
Sie liegt nur etwas über der Quest 2, daher dürfte der visuelle Sprung nicht riesig sein
Trotzdem wirkt es offener und praktischer als Apple Vision, deshalb bin ich gespannt
Die Hardwaretechnik ist noch nicht auf dem Stand, diese Vision wirklich zu tragen
Interessant ist, dass Valve Steam auf Android portiert haben soll
Das basiert auf FEX-Emu + Proton, und es wäre schön, wenn sie das auch für andere Android-Geräte veröffentlichen würden
Es gibt zwar Versuche wie Winlator, aber offizieller Support wäre deutlich stabiler
Offizielle Store-Seite
Siehe FAQ
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Jetzt wäre also ein guter Zeitpunkt für Valve, Steam für Android herauszubringen
Ich hatte viel Spaß mit der Oculus Quest 2, habe sie aber wegen der Datenschutzrichtlinien von Meta verkauft
Dank Valve kann ich mich jetzt wieder auf VR freuen