Design Thinking ist kein stufenweiser Prozess mit Phasen wie Empathie–Definition–Ideenfindung–Prototyping–Testen,
sondern eine Struktur der Wahrnehmung, die die Welt anders sieht und interpretiert.
Experten folgen keinen Regeln, sondern erkennen Muster in Situationen, simulieren sie und treffen darauf basierend Entscheidungen.
Wie bei Gary Kleins RPD-Modell entsteht echte Kreativität nicht aus Verfahren, sondern aus einem „Wechsel der Sichtweise“.
Design ist nicht Problemlösung, sondern ein Akt des Sichtbarmachens der Welt,
Prototypen sind keine Endergebnisse, sondern Werkzeuge, um Denken experimentell zu erproben,
Feedback ist keine Bewertung, sondern ein Kreislauf, in dem sich Wahrnehmung erweitert.
Letztlich ist Design Thinking ein Lernprozess, in dem man sich den Rhythmus des Denkens aneignet,
und die Aufgabe, eine „Ökologie des Sichtbarwerdens“ zu gestalten, in der sich Mensch und Welt gemeinsam weiterentwickeln.
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