1 Punkte von GN⁺ 2025-07-17 | 2 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Es gibt faktisch keinen Markt mehr für kleine Premium-Android-Smartphones, daher versucht eine Einzelperson, Interessierte zu sammeln und damit Hersteller unter Druck zu setzen.
  • Aktuell existieren keine leistungsstarken Android-Smartphones mit weniger als 6 Zoll; die zentralen Werte sind kompakte Größe, Einhandbedienung und hohe Portabilität.
  • Die ideale Spezifikation lässt sich als Größe des iPhone 13 Mini, Top-Kamera, pures Android-OS zusammenfassen.
  • Da Hersteller die Einführung kompakter Premium-Modelle scheuen, ist Veränderung nur möglich, wenn Nutzer selbst aktiv werden.
  • Der Markt für kleine Smartphones verschwindet; Ziel ist es, dass sich Nutzer mit diesem Wunsch zusammenschließen und die Kategorie wiederbeleben.

Sehnsucht nach einem kompakten Premium-Android-Smartphone

Eric Migicovsky ist zwar körperlich groß, bevorzugt aber kleine Smartphones ganz klar.
Seit dem Ende der Sony-Xperia-Compact-Serie fehlt auf dem Markt ein leistungsstarkes Android-Smartphone in der gewünschten Größe.

Warum kleine Smartphones wichtig sind

  • Vorteile sind die hosentaschentaugliche Größe, geringes Gewicht, einfache Einhandbedienung und sicheres Mitführen unterwegs, etwa beim Fahrradfahren.
  • Auch Nutzer mit kleineren Händen lehnen große Smartphones oft ab.
  • Selbst wenn Display und Akku dadurch kleiner ausfallen, ist die kompakte Größe wichtiger.
  • Der Markt teilt sich klar in Fans großer und Fans kleiner Smartphones.

Das Fehlen kompakter Premium-Smartphones und die Notwendigkeit zu handeln

  • Aktuell steht kein kompaktes Premium-Smartphone auf irgendeiner Hersteller-Roadmap.
  • Die Idee ist, dass Fans gemeinsam ihre Stimme erheben und Hersteller – insbesondere Google, Samsung und andere – dazu bewegen, wieder ein kleines Smartphone auf den Markt zu bringen.
  • Es könnte die letzte Gelegenheit sein, deshalb werden Interessierte um aktive Beteiligung und Verbreitung gebeten.
  • Tatsächlich haben sich bereits mehr als 41.000 Menschen angeschlossen; das soll auf über 50.000 wachsen.

Das ideale kompakte Android-Smartphone der Träume

  • Zentrale Eckdaten sind ein Display unter 6 Zoll, eine Größe ähnlich dem iPhone 13 Mini, eine leistungsstarke Kamera und ein pures Android-OS.
  • Ein Smartphone, das all diese Bedingungen erfüllt, existiert derzeit nicht auf dem Markt.
  • Der Preis wird bei etwa 700 bis 800 Dollar erwartet; da es keine echte Alternative gibt, wäre auch ein höherer Preis akzeptabel.

Geplante Mindestspezifikationen

  • Ein Industrie-Design ähnlich dem Mini, mit gleichmäßigen Rändern
  • 5,4-Zoll-FHD-OLED-Display (mindestens 60hz)
  • Kameraleistung und Low-Light-Fotoqualität auf Pixel-5-Niveau
  • Snapdragon 8 oder ein gleichwertiger Flaggschiff-Chipsatz
  • 5G, Frontkamera im Punch-Hole-Design, zwei Rückkameras (inklusive Weitwinkel), 8 GB RAM
  • 128/256 GB Speicher, 4 Stunden Screen On Time, entsperrbarer Bootloader, NFC

Zusätzliche Wünsche

  • Robust genug, um auch ohne Hülle zu bestehen
  • IP68-Wasserschutz, Fingerabdrucksensor im Power-Button, Hardware-Schalter zum Stummschalten
  • Kabelloses Laden, eSIM

Betonung der Rolle der Community

  • Wenn die Betroffenen nicht selbst aktiv werden, wird es Smartphones dieser Kategorie nicht wieder geben.
  • Seit Sony die Compact-Serie eingestellt hat, hat kein anderer Hersteller ein kompaktes Flaggschiff ernsthaft versucht.
  • Wenn sich mehr als 50.000 Kaufinteressierte sammeln, kann das genug Druck erzeugen, um Hersteller zu überzeugen.
  • Falls nötig, ist der Autor sogar bereit, eine Eigenproduktion persönlich zu prüfen.
  • Über Twitter-DMs werden derzeit weitere Unterstützer gesucht.

Aufruf zur Wiederbelebung der Kategorie kompakter Smartphones

  • Das klare Ziel ist, das Verschwinden kleiner Premium-Smartphones nicht weiter hinzunehmen und den Markt gemeinsam mit anderen Nutzern neu zu schaffen.

FAQ (häufig gestellte Fragen)

Über den Autor

  • Eric Migicovsky gründete Pebble (die erste kommerzielle Smartwatch), die später an Fitbit verkauft wurde.
  • Er war Partner bei Y Combinator und entwickelt heute Beeper (eine integrierte Messenger-App).
  • Er verfügt über vielfältige Erfahrung und Netzwerke in der Hardware-Industrie.

Ist die Gründung einer Smartphone-Firma verrückt?

  • Es ist keine leichte Herausforderung, aber das Ziel ist, mit der Kraft der Community Google oder andere Android-Hersteller zu überzeugen.
  • Falls sonst niemand handelt, erklärt er ausdrücklich seine Bereitschaft, selbst über die Produktion nachzudenken.

Warum nicht einfach das iPhone Mini verwenden?

  • 2021 war ihm das Pixel 6 zu groß, deshalb wechselte er zum iPhone Mini.
  • Doch der Verkaufsanteil des Mini ist niedrig (etwa 5 % aller iPhones), daher ist es wahrscheinlich, dass Apple die Reihe bald einstellt.
  • Für Apple ist das eine kleine Stückzahl, aber für ein unabhängiges Unternehmen wären 10 Millionen Geräte bereits sehr bedeutend.
  • Falls das iPhone Mini eingestellt wird, könnte das eine Chance sein, mit Android und Beeper eine Alternative zu bieten.
  • Auch persönlich möchte er zu Android zurückkehren, weil ihn die Benachrichtigungen, die Arbeitseffizienz und der umständliche Dateitransfer unter iOS stören.

Mit Blick auf die Entwicklung früherer Modelle ist ein satirisches Bild beigefügt, das andeutet, das Pixel 10 könnte so groß wie der US-Bundesstaat Kalifornien werden.


  • Verfasst im Mai 2022
  • Fotos: Flickr

2 Kommentare

 
bobross0 2025-07-18

Danach sehne ich mich schon seit Langem so sehr T_T

 
GN⁺ 2025-07-17
Hacker-News-Kommentare
  • Realistisch gesehen existiert schlicht kein Markt, in dem Leute tatsächlich Geld für kleine Smartphones ausgeben. Beim echten Kauf entscheiden sich die meisten am Ende doch für Geräte in normaler Größe mit deutlich besserem Display, Akku und Kamera. Das ist dasselbe Phänomen, das ich seit über zehn Jahren das „QWERTY-Paradox“ nenne: Viele sagen, sie wollten ein Smartphone mit physischer Tastatur, aber sobald eines erscheint, kaufen sie doch wieder ein schlankeres, leichteres All-Screen-Gerät. Verschiedene Marken haben High-End-QWERTY-Phones oder Mini-Phones ausprobiert, sind damit aber letztlich am Markt gescheitert. Mini-Phones haben den Markt nie vergrößert, sondern nur die bestehende Nutzerschaft aufgeteilt. Das sage ich aus langjähriger Erfahrung in dieser Branche.

    • Ein großer Teil des Grundes, warum sich die meisten Menschen für Smartphones in normaler Größe mit großem Display, gutem Akku und guter Kamera entscheiden, liegt meiner Meinung nach an den Designern. Wenn man kleine Phones immer nur als Billigmodelle mit schwächerer Leistung baut, ist es doch klar, dass sie sich nicht gut verkaufen. Es gibt auch Leute wie mich, die ein kompaktes oder schlankes Smartphone mit Premium-Leistung wollen. Zum Beispiel könnte man die Kamera eines iPhone Pro unverändert lassen, nur das Display verkleinern, die Bildqualität gleich halten und dafür das Gerät dicker machen. Damit ließe sich im Inneren Platz schaffen, um Akku und andere Funktionen zu erhalten. In diesem Designraum gibt es noch viel unerschlossenes Potenzial. Solange Mini-Phones immer nur als günstige Einstiegsgeräte erscheinen, gibt es eben keine kompakten Premium-Phones. Tatsächlich ist in letzter Zeit überhaupt kein ähnlich kleines Android-Smartphone mit 5G oder ein kompaktes Premium-Modell erschienen.

    • Das ist wie das Phänomen, dass Verbraucher sagen, sie würden einen gelben Sony Walkman kaufen, sich bei der echten Auswahl dann aber doch meist für Schwarz entscheiden. Mehr dazu im Yellow Walkman Paradox.

    • Immer wenn ich solche Diskussionen sehe, hoffe ich, dass große Unternehmen an den Größenordnungen von Produktion und Vertrieb oder an der Verkaufseffizienz scheitern. Lieber sollte ein kleines Unternehmen eine Nischenserie von vielleicht 500 bis 1000 Mini-Phones pro Jahr herausbringen und damit gerade so überleben, während es diese kleinen Bedürfnisse bedient.

    • Dass Phones mit physischer Tastatur gescheitert sind, stimmt, aber BlackBerry sollte man als Ausnahme sehen. Es gab mehrere Versuche verschiedener Hersteller, einen Formfaktor, der einst die Welt beherrschte, auf moderner Smartphone-Basis neu zu interpretieren, aber rückblickend wirkt das wie eine Überforderung.

    • Das iPhone mini machte in Apples Produktpalette zwar nur einen kleinen Anteil aus, war markenübergreifend aber dennoch ein sehr gut verkauftes Smartphone. Ich selbst bin 2020 zum iPhone gewechselt, weil es auf der Android-Seite kein kleines Gerät gab. Auch in meinem Freundeskreis sind manche wegen des 12/13 mini umgestiegen. Der eigentliche Grund, warum das mini gescheitert ist, war nicht die Displaygröße, sondern dass der Markt vom günstigeren SE-Modell kannibalisiert wurde. Das SE hat fast einen Zoll weniger Bildschirm als das mini und verkauft sich trotzdem extrem gut. Das beweist, dass selbst für kleine Phones eine klare Nachfrage existiert, solange der Preis vernünftig ist.

  • Ich sehe das vor allem deshalb pessimistisch, weil das kleine Smartphone heute eigentlich nicht mehr das Produkt selbst ist. Wie bei einem Vape-Pen sind die eigentlichen Waren die süchtig machenden Apps und die Werbung darin. Ein kleiner Bildschirm wirkt sich negativ auf die Kernmetriken von Google, Apple, Meta, X und anderen aus. Apple hat das iPhone mini eingestellt, weil es nicht genug Gewinn gebracht hat, aber wenn man sieht, wie beliebt kleine Phones sind, ist diese Nische durchaus profitabel. Ich selbst habe bis vor Kurzem ein 12 mini genutzt und bin dann auf ein 16 Pro gewechselt – vermutlich mein letztes Apple-Produkt. Abgesehen von der Kamera ist es für mich vor allem schwerer geworden und unpraktischer. Der eigentliche Grund, warum große Marken keine kleinen Phones wollen, liegt letztlich in diesem Ökosystem aus süchtig machenden Inhalten und Werbelieferketten.

    • Ich fand Apples Strategie beim Start des iPhone mini deshalb seltsam, weil sie das SE vor dem mini veröffentlicht haben. Nach Jahren ohne kleines iPhone wurde die aufgestaute Nachfrage direkt vom SE abgefangen, das sich sofort verkaufte. Als dann einige Monate später das mini erschien, hatten die potenziellen Käufer bereits das SE gekauft und im kurzen Zeitraum keinen Anlass zum Upgrade. Hätte Apple etwa ein Jahr gewartet und dann das mini gebracht, hätten Power-User eher wechseln können.

    • Das ist vielleicht etwas zu pessimistisch gedacht. Auch die frühen „Phablets“ wurden anfangs skeptisch betrachtet – die Galaxy-Note-Serie von 2011 war der Anfang –, aber ich habe oft gesehen, dass selbst kleine Frauen solche Geräte nutzten. Danach wurden die Displays stetig größer, und der Massenmarkt wollte am Ende sogar noch größere Geräte.

    • Es frustriert mich, dass Apple auf Hardware-Probleme nur mit Software-Lösungen antwortet. Reachability, Screen Time, Focus Modes – vieles davon sind Dinge, die sich mit Hardware viel einfacher lösen ließen. Kleine Phones sind ursprünglich als Begleitgeräte sehr effektiv, und ich finde, die Ausrichtung der alten iPhones war richtiger. Am Ende bin auch ich vom 13 mini zum 16 Pro gewechselt, wegen Akkulaufzeit, Software-Kompatibilität und Kamera. Dass die Smartphone-Nutzungszeit immer weiter steigt und Desktop- oder Laptop-Nutzung sinkt, gefällt mir nicht. Große Phones sind, abgesehen von der Mobilität, gegenüber einem Desktop in fast jeder Hinsicht im Nachteil.

    • Ich würde ein aktuelles iPhone in der Größe des iPhone 4 bevorzugen. Der Wechsel vom 12 mini zum 16 Pro fühlt sich an, als würde ich rückwärts gehen: größer, schwerer und weniger angenehm.

    • Der Aussage, dass die Vorliebe für große Displays an Werbung liegt, stimme ich nicht zu. Viele Hersteller haben gar kein Werbegeschäft und müssten sich darüber nicht kümmern. Die Größe hängt von Hosentaschen, Taschenformaten und dem Einsatzzweck ab. Für Foto- und Videobearbeitung oder Social Uploads ist ein größeres Display besser geeignet. Auch die Preisstruktur von Panels, die Existenz des iPad mini und die Beliebtheit faltbarer Geräte zeigen, dass Verbraucher größere Displays wollen.

  • Ich nutze derzeit ein Motorola razr als Kompromiss und verwende es meist zusammengeklappt.

  • Ich benutze aktuell ein winziges Smartphone namens Unihertz Jelly Star, gewissermaßen als eine Art „Protest-Phone“ gegen den Umstand, dass es keine vernünftigen kleinen Phones gibt. Freunde nennen es scherzhaft manchmal „Mikrofon“ oder „Gefängnis-Phone“. Es macht Spaß, die Reaktion von Verkäufern zu sehen, wenn ich im Laden nach einer Hülle frage. Mit der Leistung bin ich sehr zufrieden, aber die Nachteile sind fehlende Software-Updates, eine schwache Kamera und dass es kein OLED-Display ist. Mein ideales Phone wäre etwas größer als das, aber trotzdem bin ich diesem Gerät sehr ans Herz gewachsen.

    • Bei Geräten wie dem Jelly Star schrecken mich die schlechten Software-Updates ab. Wenn es Unterstützung für ein Betriebssystem wie Graphene oder für Lineage gäbe, wäre mein Interesse viel größer.

    • Die Akkulaufzeit des Jelly Star ist für seine Größe ziemlich ordentlich. Bei normaler Nutzung kommt man auf etwa acht Stunden, aber mit GPS oder Video muss man zwischendurch laden.

    • Dass es kein OLED ist, sehe ich eher als Vorteil, weil es dadurch kein Burn-in gibt.

    • Das Jelly Star ist auf der Rückseite allerdings ziemlich dick.

  • 6 Zoll fühlt sich für mich überhaupt nicht nach einem kleinen Phone an. Das HTC 8X hatte 4,3 Zoll, und das war für mich die „normale“ Größe. Das Palm Phone (PVG100) war fast so groß wie eine Kreditkarte, also 3,3 Zoll, und ich habe es sehr lange benutzt, aber es wurde immer langsamer und der Akku immer schwächer, sodass ich es aufgegeben habe. Jetzt nutze ich ein Soyes S10Max mit 3,5 Zoll, also derselben Displaygröße wie das erste iPhone, und es ist etwas dick. Für den Alltag reicht es problemlos, aber ich vermisse die Schlankheit des Palm Phone. Ich habe inzwischen das Bluefox NX1 mit 8 GB RAM und 128 GB Speicher vorbestellt. Die CPU ist leistungsstärker als im Soyes, aber die Auflösung (540x1168) macht mir etwas Sorgen. Es hat 4 Zoll, aber fast keinen Rahmen, daher dürfte die Gerätegröße ähnlich wie beim Palm Phone sein. Dafür ist es wegen des größeren Akkus etwas dicker, insgesamt aber schlanker als das Soyes. Ich habe auch Vergleichsbilder der Front geteilt: Bild1 Bild2, ich bin gespannt.

    • Schade sind das fehlende 5G, eSIM und NFC sowie die allgemeine Dicke.

    • Der Link zum Bluefox NX1 war in Spanien kurz sichtbar und leitete dann sofort zu google.com weiter. Wahrscheinlich werden so europäische Kunden ausgesperrt.

    • Ich frage mich, wie das Bluefox NX1 das europäische Gesetz zur Pflicht von fünf Jahren Sicherheitsupdates einhalten will. Falls jemand dazu Informationen hat, bitte teilen. Hinweis zum EU-Gesetz

    • Ich hatte auch ein PVG100 und mit dem „juicepack“-Akku war es doppelt so dick, passte aber immer noch gut in die Tasche. Jetzt nutze ich ein Motorola Razr. Ich habe Sorge, dass Unternehmen ohne Foldables gar keine kompakten Phones mehr herausbringen.

    • Eigentlich darf man nicht nur nach der Bildschirmgröße vergleichen, sondern muss auf die Gerätegröße insgesamt schauen. Durch schmalere Ränder wirken selbst gleich große Displays deutlich kompakter. Siehe zum Beispiel diesen Vergleich der tatsächlichen Größe von HTC 8XT und iPhone 12 mini.

  • Ich habe mich damals beruflich für das iPhone 13 mini entschieden, weil es zu der Zeit das kleinste iPhone war. Auch persönlich bin ich unzufrieden mit dem allgemeinen Trend zu immer größeren Smartphones. Privat nutze ich ein Motorola Razr 50 Ultra, das geschlossen eine sehr gute Portabilität bietet. Es lässt sich problemlos in der Tasche tragen, und ich benutze den Cover-Screen ziemlich oft, ohne das Phone überhaupt aufklappen zu müssen – das war auch der Grund, warum ich das Ultra-Modell gewählt habe.

    • Der Größenzuwachs vom iPhone 13 Pro zum 16 Pro ist wirklich übertrieben. Die Größe des 13 war genau richtig, und es wirkt fast so, als sei es nur größer geworden, damit sich mehr Hüllen verkaufen. Es ist inzwischen fast schon Phablet-Größe. Im Vergleich zum iPhone 6S ist der Unterschied enorm.
  • Als dieses Thema 2019 im Android-Subreddit aufkam, waren sich eigentlich schon alle einig, dass dieser Markt langfristig nicht tragfähig ist. Das Sony XZ1 Compact war das beste Gerät, das ich je benutzt habe. Von hier aus kann es nur noch schlimmer werden. Die Leute, die bei der Einführung des iPhone jung waren, sind heute in den Vierzigern angekommen, und mit beginnender Alterssichtigkeit werden größere Phones praktischer. Am Ende wird wohl die Smartwatch den Markt für kleine digitale Geräte übernehmen. Verwandter Android-Reddit-Beitrag, und die Preise wirken rückblickend wirklich günstig.

  • Das Sony Xperia XZ2 Compact war das beste Smartphone, das ich je hatte. Für aktuelles Android ist es leider zu langsam geworden, deshalb musste ich es schweren Herzens ersetzen. Ich habe das Gefühl, von der Entwicklung der Welt immer weiter abgehängt zu werden. Sind plötzlich die Taschen und Hände aller Menschen riesig geworden? Warum wollen alle so große Phones?

    • Die meisten Menschen benutzen Computer nur noch im Büro und verlassen sich im Alltag auf ihr Smartphone. Deshalb akzeptieren sie ein wenig Unbequemlichkeit für ein größeres Display. Mich überrascht eher, wie gering die Nachfrage nach kleinen Phones ist. Ich habe einen Monitor, also brauche ich kein großes Display.

    • Ich nutze die Sony-Xperia-10-Serie. Die Breite ist ähnlich, nur die Länge größer, deshalb stört es mich nicht, und der Akku ist groß. Leider wird die Reihe wohl bald eingestellt, daher wechsle ich nächstes Jahr vermutlich zu Samsung.

    • Es sagen immer mehr Menschen, dass ihr Smartphone ihr Hauptgerät geworden ist. Auch bei mir ist die Face-Time mit dem Smartphone höher als mit dem Laptop.

    • Viele benutzen ihr Phone mit beiden Händen. Selbst mit einer 36er-Hose passt ein iPhone 16 Pro Max problemlos in die Tasche. Einer der Hauptgründe für größere Phones ist, dass kleine Schrift mit zunehmendem Alter schwerer lesbar wird und dass viele heute oft Videos auf dem Smartphone streamen. Auch die Akkuleistung ist besser geworden.

  • Ich wünschte, es gäbe wenigstens gelegentlich ein neues Modell in iPhone-mini-Größe. Selbst alle paar Jahre würde reichen – Hauptsache, es erscheint noch ein Nachfolger, bevor die Reihe ganz verschwindet.

    • Ich nutze ebenfalls ein 13 mini und will nicht wechseln, bis es eine echte Alternative gibt. Es nervt mich, dass es kein Phone mehr gibt, bei dem man mit einer Hand die obere Ecke des Displays erreichen kann.

    • Wie oft es erscheint, ist mir egal – wichtig ist nur, dass vor der Einstellung noch ein Nachfolger kommt.

  • Das Samsung S10e war vermutlich der Höhepunkt unter den Android-Geräten: klein, aber leistungsstark, mit Unterstützung für SD-Karten und 3,5-mm-Klinke. Wenn es nicht zwingend Mainstream sein muss, findet man durchaus kleine Android-Phones, und im smallphones-Subreddit gibt es noch deutlich mehr Informationen.

    • Für mich wäre ein Samsung Galaxy S5 mit moderner Hardware ideal: kompakt, mit SD-Karte, 3,5-mm-Klinke, Wasserschutz, wechselbarem Akku und sogar IR-Blaster. Samsung hat damals viele typische Spielereien ausprobiert, etwa Air View oder Hover-Gesten ohne Berührung. Viele fanden das Äußere klobig, aber mit Hülle ist das egal.

    • In letzter Zeit finde ich das Asus ZF10 aktueller und ebenfalls ziemlich gut. Es kommt ohne unnötige Apps, hat DC-Dimming und ist so robust, dass man fast keine Hülle braucht.

    • Ich schaue oft in diese smallphones-Community, aber praktisch erscheint einfach kein wirklich brauchbares kleines Phone, deshalb warten dort diesmal auch alle nur noch darauf, ob überhaupt etwas Neues herauskommt.

    • Mein S10e ist kaputtgegangen und ich habe mir ein neues Phone gekauft. Das S25 ist etwas größer, aber selbst dieser kleine Unterschied fühlt sich im Alltag erstaunlich deutlich an. 120 Hz gefallen mir allerdings.

    • Ich habe gerade für 200 Dollar ein neuwertiges S10e gebraucht gekauft und bin sehr zufrieden. Ich bin zwar dafür, den Markt für kleine Phones auszubauen, aber für ein Smartphone ohne ordentlichen Wiederverkaufswert würde ich keine 500 Dollar oder mehr ausgeben.