- Rund 700 Marines bereiten sich auf einem Stützpunkt in Kalifornien auf einen Einsatz zur Reaktion auf die jüngsten Proteste in LA vor
- Sie stoßen dazu, nachdem Präsident Trump ohne Zustimmung des Gouverneurs oder des Bürgermeisters bereits mehrere tausend Nationalgardisten entsandt hat
- Die Aufgabe der Marines wurde nicht konkret offengelegt; Befugnisse zur Strafverfolgung wie Festnahmen haben sie nicht
- Anwälte des Justizministeriums stimmen derzeit die endgültigen Richtlinien für den Einsatz von Gewalt ab
- Kaliforniens Gouverneur und der Polizeichef von LA betonen die Notwendigkeit enger Abstimmung und einer friedlichen Reaktion
Stand der Mobilisierung der Marines für die Reaktion auf die Proteste in LA
- Mehr als 700 Marines des Marine Corps Air Ground Combat Center in Kalifornien bereiten sich auf einen Einsatz zur Reaktion auf die Proteste in LA vor
- Präsident Trump hat am Wochenende mehrere tausend Nationalgardisten stationiert, ohne die Zustimmung des Gouverneurs von Kalifornien oder des Bürgermeisters von LA, was die Entscheidung umstritten macht
Mobilisierung der Streitkräfte und ihre Aufgabe
- Die Mobilisierung eines gesamten Marine-Bataillons wird als Zeichen gewertet, dass die Demonstration physischer Stärke unter der Trump-Regierung ernsthaft zunimmt
- Welche konkrete Aufgabe die Marines nach ihrer Ankunft in LA übernehmen, ist noch nicht eindeutig festgelegt
- Wie für die Nationalgarde gilt auch hier, dass ohne Ausrufung des Insurrection Act Einsätze der Strafverfolgung wie Festnahmen verboten sind
Marines und Truppenstruktur
- Die eingesetzten Marines gehören zum 2nd battalion, 7th Marines, 1st Marine division
- Das US Northern Command (NORTHCOM) betont, Ziel der Mobilisierung sei es, Task Force 51 fortlaufend mit Personal zu versorgen und damit Bundesbehörden zu unterstützen
- Die Marines werden entsandt, um die Nationalgardekräfte in LA zu verstärken
Lageentwicklung und Reaktionen von Bundesstaat und Kommunen
- Derzeit sind 1700 Nationalgardisten im Großraum LA stationiert
- Präsident Trump hat zusätzlich die Entsendung von weiteren 2000 Nationalgardisten angeordnet; wann alle eintreffen, ist noch unklar
- Diese Mobilisierung der Marines ist die erste seit den Unruhen in LA 1992 und fällt besonders auf, weil dabei Streitkräfte auf dem US-Festland eingesetzt werden
Rolle der Marines und rechtliche Richtlinien
- Als mögliche Aufgaben der Marines werden Crowd Control oder der Aufbau äußerer Sicherungsringe vermutet
- Anwälte des Verteidigungsministeriums finalisieren die Richtlinien für den Einsatz von Gewalt, die den bisherigen Militärvorschriften ähneln dürften
- Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom reagierte scharf und nannte dies eine „unnötige und beispiellose Maßnahme“
- Er betonte, es sei „vollkommen unnötig und beispiellos, eine militärische Eliteeinheit gegen die eigenen Bürger einzusetzen“
- Er erläuterte den Unterschied zwischen deployment und der mobilization, um klarzumachen, dass es sich nicht um ein deployment, sondern um eine mobilization handelt
- Das US Northern Command erklärte, die Marines würden vollständig mit der Nationalgarde integriert und Aufgaben zum Schutz von Bundespersonal und Bundeseigentum übernehmen
Position der örtlichen Sicherheitsbehörden
- LAPD-Chef Jim McDonnell rief zu „offener und kontinuierlicher Kommunikation“ zwischen allen beteiligten Stellen auf
- Er betonte, dass Kommunikation helfe, Verwirrung zu vermeiden, eine Eskalation zu verhindern und eine rechtmäßige sowie geordnete Reaktion zu ermöglichen
- Polizei und zuständige Behörden haben viel Erfahrung im Umgang mit Großdemonstrationen und betrachten Sicherheitsmanagement als oberste Priorität
Sonstiges
- Dieser Artikel und sein Titel wurden aktualisiert, um zusätzliche Informationen aufzunehmen
- Cindy Von Quednow und Danya Gainor von CNN haben zur Berichterstattung beigetragen
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Hacker-News-Meinungen
e-verify-System bereits seit 1996 existiert und dazu dient, den legalen Status von Arbeitnehmern zu überprüfen. Für Unternehmen mit Bundesaufträgen sei es verpflichtend, während einige Bundesstaaten sogar eigene Verbotsgesetze erlassen hätten, um seine Nutzung zu verhindern.