1 Punkte von GN⁺ 2026-01-19 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen
  • Die Region Minneapolis–Saint Paul befindet sich mit tausenden Bundesbeamten vor Ort faktisch in einem Zustand militärischer Besetzung
  • Es häufen sich Vorfälle, bei denen Lehrkräfte an öffentlichen Schulen, Eltern und Schüler ohne erkennbaren Grund von ICE-Beamten gewaltsam festgenommen oder verschleppt werden; einige Schulen haben den Unterricht aus Sicherheitsgründen ausgesetzt oder auf ein hybrides Unterrichtsmodell umgestellt
  • Einwanderer und nichtweiße Bürger sind die Hauptziele, und laut einer Analyse eines lokalen Senders haben nur etwa 5 % der Festgenommenen Gewaltdelikte in der Vorgeschichte
  • Anwohner organisieren legale Beobachtungs-, Film- und Unterstützungsaktivitäten, doch die Regierung stempelt sie als ‚Terroristen‘ ab oder nimmt sie gemeinsam mit anderen in Gewahrsam
  • Der Text bezeichnet diese Lage als staatliche Unterdrückung von Bürgern durch die Bundesregierung und bittet um externen politischen Druck, Spenden und Solidarität

Die Besatzungssituation in Minneapolis

  • Ein Bürger aus Minneapolis beschreibt sich als gewöhnlichen Steuerzahler, Elternteil und ehrenamtlich Engagierten und schildert, dass die Stadt derzeit unter gewaltsamer Kontrolle durch die Bundesregierung stehe
  • In den vergangenen zehn Tagen seien zwei Lehrkräfte an öffentlichen Schulen von ICE-Beamten verschleppt worden, zudem seien Schüler mit Tränenspray angegriffen worden
    • Beide betroffenen Lehrkräfte seien US-Staatsbürger gewesen; die Schule habe aus Gründen der Schülersicherheit zwei Tage geschlossen und danach auf Hybridunterricht umgestellt
  • Berichtet wird auch von einem Vorfall, bei dem ein Elternteil beim Bringen des Kindes zur Schule von Bundesbeamten festgenommen wurde und das Kind allein auf der Straße zurückblieb
  • Seit diesen Vorfällen leiden die Schüler unter psychischer Belastung, und der Unterricht ist nahezu zum Erliegen gekommen

Reaktion der Gemeinschaft und Schäden

  • Aus Angst vor Festnahmen vermeiden viele Einwohner das Verlassen des Hauses, können weder Grundbedarf einkaufen noch zur Arbeit gehen, und Lebensmittelknappheit sowie Wohnungsunsicherheit verschärfen sich
  • Lokale Kirchen und Organisationen unterstützen tausende Haushalte mit Lebensmittelkisten
  • Die meisten Festgenommenen seien Personen mit legalem Aufenthaltsstatus oder Staatsbürger, wobei die Hautfarbe zum Kriterium für Festnahmen werde
  • Laut Analyse eines lokalen Senders hatten von rund 2.000 Festgenommenen nur etwa 5 % Vorstrafen wegen Gewaltdelikten

Spannungen auf den Straßen und Aktivitäten der Bundesbeamten

  • Tausende ICE- und andere Bundesbeamte patrouillieren in Innenstadt und Vororten; in Wohngebieten von Nicht-Einwanderern, Schwarzen und Latinos komme es täglich zu zahlreichen bewaffneten Verschleppungsversuchen
  • Einwohner organisieren legale Beobachtungs-, Film- und Warnaktivitäten als Reaktion, doch die Bundesregierung bezeichnet sie als ‚Terroristen‘ oder nimmt sie gemeinsam mit anderen in Gewahrsam
    • Einige seien im Fort Snelling (Whipple Building) lange festgehalten und danach ohne Anklage freigelassen worden
  • Bundesbeamte begehen routinemäßig Rotlichtverstöße, Geschwindigkeitsüberschreitungen und gefährliches Fahren und sind in unmarkierten Fahrzeugen unterwegs

Grenzen des zivilen Widerstands und Ziele

  • Die Gemeinschaft erkennt an, dass sie die Bundeskräfte nicht durch bewaffnete Konfrontation vertreiben kann
  • Die Hauptziele der lokalen Organisationen sind
    • Sicherstellung der gesetzlichen Rechte der Festgenommenen
    • Dokumentation der Verschleppungen und Sicherung von Beweisen
    • Bereitstellung von Lebensmitteln, Transport und rechtlicher Unterstützung
  • Behauptungen über einen gewaltsamen Aufstand entsprechen nicht den Tatsachen; die Bürger setzen ihre legalen Beobachtungs- und Dokumentationsaktivitäten fort
  • Vor Ort wächst die Sorge, dass sich die Lage weiter verschlechtern könnte, und die Anspannung wegen einer möglichen Militärentsendung nimmt zu

Bitte um Unterstützung von außen

  • Politisches Handeln: Politiker, darunter Republikaner, sollen aufgefordert werden, sich gegen großangelegte ICE-Razzien zu stellen; zudem wird dazu aufgerufen, mit Wählerdruck Einfluss zu nehmen
  • Finanzielle Unterstützung: Empfohlen werden Spenden an nichtstaatliche Organisationen für Einwandererrechte, PTAs öffentlicher Schulen und Sozialhilfeeinrichtungen
  • Solidaritätsaktionen: Familienmitglieder und Bekannte in der Twin-Cities-Region sollen täglich kontaktiert werden, um Anteilnahme und Unterstützung zu zeigen

Beispiele für Repression gegen Indigene

  • Die Trump-Regierung und die Heimatschutzministerin Kristi Noem würden unter dem Vorwand von ‚Law and Order‘ indigene Menschen festnehmen
  • Ein 20-jähriger Mann aus der Red Lake Nation sei aufgrund seines Aussehens gewaltsam festgenommen und zehn Stunden lang festgehalten worden; vier obdachlose Oglala-Sioux seien ebenfalls in Fort Snelling in Gewahrsam genommen worden
  • Die Regierung dränge Stammesführer dazu, ‚287(g)-Vereinbarungen‘ zu unterzeichnen, um Stammespolizeien zu Hilfskräften der Einwanderungsdurchsetzung zu machen
    • Seit 2024 hätten mehr als 1.300 Zuständigkeitsbereiche diese Vereinbarung unterzeichnet, ein Anstieg um das Zehnfache
  • Der Text bezeichnet dies nicht als Einwanderungsdurchsetzung, sondern als rassistische Verfolgung und kritisiert es als Wiederholung historischer Massaker

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