Warum ich mich von US-Technologie lösen will
(disconnect.blog)1. Das Bündnis zwischen Trump und dem Silicon Valley
- Bei der Amtseinführung von Trumps zweiter Amtszeit standen Milliardäre aus dem Silicon Valley an vorderster Front und verbündeten sich mit Trump, um Steuern zu vermeiden und Regulierungen abzubauen.
- Die zukunftsorientierte Erzählung des Silicon Valley ist verschwunden, und die Plattformen opfern Qualität und Vertrauen für ihre eigenen Interessen.
- Die Abhängigkeit von US-Technologie ist ein strukturelles Problem, das sich über Jahrzehnte aufgebaut hat und auch zur Ausweitung der globalen Macht der USA beigetragen hat.
2. Die Folgen von Technologiemonopolen und internationales Ungleichgewicht
- US-Big-Tech reagiert auf die Digitalsteuer und Regulierung anderer Länder mit Vergeltung in Form von Zollandrohungen.
- Selbst Verbündete geraten zunehmend ins Visier wirtschaftlicher Aggression aus den USA, etwa durch Einschränkungen beim Zugang zu Halbleitern und Cloud-Technologien.
- Der Autor sagt, dass er diese mit der extremen Rechten verflochtene Industriestruktur nicht länger tatenlos hinnehmen kann.
3. Die Suche nach persönlichen Alternativen und die Notwendigkeit digitaler Selbstständigkeit
- Um auf die technologische Hegemonie der USA zu reagieren, sollten Europa, Kanada und andere Länder digitale Souveränität anstreben.
- Da man jedoch nicht nur auf Regierungen warten kann, testet der Autor persönlich nicht-US-amerikanische Dienste, um Alternativen zu finden.
- Ein vollständiger Ausstieg ist zwar schwierig, doch er glaubt, dass ein schrittweiser Rückzug und die Suche nach Alternativen ein wichtiges Signal sein können.
4. Praxis, Grenzen und Erwartungen
- In einigen Bereichen gibt es noch keine wirklich passenden Alternativen, doch es existieren mehr Optionen als erwartet, und die Zufriedenheit damit ist hoch.
- Er räumt auch ein, dass es Bereiche gibt, denen man nur schwer vollständig entkommen kann, etwa dem Apple-Ökosystem oder auf AWS basierenden Diensten.
- Künftig will er detailliertere Empfehlungen und Bewertungen zu Diensten teilen und betont, dass kollektives Handeln Veränderungen bewirken kann.
1 Kommentare
Es scheint nötig zu sein, sich darum zu bemühen, Gmail, Chrome, Apple und Ähnliches möglichst wenig zu nutzen.