- Die USA haben die Kriterien für eine Befreiung von Autozöllen auf einen Anteil von mindestens 85 % US-Bauteilen festgelegt; damit bleibt der Kreis der Hersteller mit entsprechenden Fahrzeugen faktisch auf Tesla beschränkt
- Nach Daten der Kogod School of Business der American University für 2024 kommen nur eine Ausstattungsvariante des Tesla Model 3 und zwei Varianten des Model Y für die Befreiung infrage
- Der allgemeine Basiszoll auf Importwaren liegt bei 10 %, für viele Autohersteller und Teilezulieferer gilt jedoch ein Zoll von 25 %; Ausnahmen über Rückvergütungen sind zudem auf zwei Jahre begrenzt
- Auch Modelle nahe am Schwellenwert, etwa der Ford Mustang oder der in Alabama produzierte Honda Passport, können schon wegen weniger Prozentpunkte unterschiedliche Zollbelastungen haben
- Da das Fact Sheet des Weißen Hauses und eine Executive Order die Regeländerung untermauern, wird der Anteil der Produktion in den USA zu einer zentralen Variable für Preis- und Lieferkettenstrategien
85-%-Schwelle für US-Bauteile führt zu exklusiver Befreiung für Tesla
- US-Handelsminister Howard Lutnick kündigte an, Fahrzeuge mit einem Anteil von mindestens 85 % US-Bauteilen vollständig von den neuen Autozöllen zu befreien
- Derzeit erfüllt nur Tesla als Autohersteller dieses Kriterium
- Laut Daten der Kogod School of Business für 2024 überschreiten drei Fahrzeuge die Befreiungsschwelle der neuen Zollpolitik
- Eine Ausstattungsvariante des Tesla Model 3
- Zwei Ausstattungsvarianten des Tesla Model Y
- Bei allen drei Fahrzeugen liegt der Anteil an US-Bauteilen über 85 %
Zollbelastung und Methode der Datenbewertung
- Der Basiszollsatz für alle Importwaren ist auf 10 % festgelegt
- Für viele Autohersteller und Zulieferer von Autoteilen gilt standardmäßig ein Zoll von 25 %
- Ausnahmen sind jedoch möglich, wenn sie sich für ein Rückvergütungsprogramm qualifizieren, das nur in den nächsten zwei Jahren angeboten wird
- Fahrzeuge, die die 85-%-Schwelle überschreiten, können ihre Belastung in Bezug auf Lieferketten, regulatorische Anforderungen und Preisgestaltung verringern
- Auch Modelle nahe am Schwellenwert, etwa der Ford Mustang oder der in Alabama produzierte Honda Passport, können wegen weniger Prozentpunkte zum Ziel höherer Zollmaßnahmen werden
- Die Daten des „Made in America Auto Index“ der Kogod School of Business stützen sich auf den Anteil der US-Bauteile in den Key Data Points
- Dieser Anteil basiert entweder auf den an die NHTSA gemeldeten Werten oder auf Angaben, die über die verpflichtende Fensterkennzeichnung bei Händlerfahrzeugen, den Monroney Sticker, erhoben wurden
- Die Forschungsdaten können von den NHTSA-Daten abweichen, da mehrere offizielle Quellen einschließlich Händleraufklebern gemeinsam verwendet wurden
- Das später veröffentlichte Fact Sheet des Weißen Hauses bestätigte die Änderungen der Zollregeln im Wesentlichen, und auch die Executive Order wurde vorgelegt
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