- Galaxian 3: Project Revival ist ein großer Arcade-Titel, den Namco Ende der 1980er-Jahre entwickelte. Er begann als Galaxian3: Project Dragoon, das von 28 Spielern gleichzeitig gespielt werden konnte.
- Das Spiel erschien in mehreren Versionen, wurde 1990 erstmals in Osaka vorgestellt und später auf 16-Spieler- und 6-Spieler-Versionen verkleinert, die weltweit vertrieben wurden.
- Anfang der 2000er wurden viele Galaxian3-Geräte auf andere Spiele umgerüstet, wobei die ursprüngliche Elektronik entsorgt wurde.
- Stand 2025 existiert von der GT-6-Version jeweils nur noch ein Gerät in Europa, Japan und den USA; im Fun World Arcade in den USA laufen derzeit Restaurierungs- und Datensicherungsarbeiten.
- Ziel der Restaurierung ist es, Hardware- und Softwareprobleme des Geräts zu beheben und die LaserDisc- sowie ROM-Daten zu bewahren.
Einführung in Galaxian 3: Project Revival
- Ende der 1980er entwickelte Namco Galaxian3: Project Dragoon, um das größte Arcade-Spiel der Welt zu schaffen.
- Das Spiel war ein großer Arcade-Automat, den 28 Spieler gleichzeitig spielen konnten, und wurde 1990 erstmals in Osaka vorgestellt.
- Später wurde es auf 16-Spieler- und 6-Spieler-Versionen verkleinert und weltweit vertrieben.
Hardware-Überblick
- Das Spiel wird über zwei Sony VPH-1043QJ-CRT-Projektoren auf einer großen Leinwand dargestellt; die Spieler steuern mit analogen Bedienelementen und digitalen Tasten.
- Die Master-PCB verarbeitet die zentrale Spiellogik, während die Slave-PCB die Video-Hardware antreibt.
- Die DSP-PCB ist für die Verarbeitung der 3D-Daten zuständig, die PGN-PCB rastert die Polygone.
- Die OBJ-PCB erzeugt 2D-Objekte/Sprites, die V-MIX-PCB übernimmt das Video-Mixing.
Diagnose und Restaurierungsarbeiten
- Es wurde ein Problem entdeckt, bei dem die Eingaben von Spieler 3 bis 6 nicht funktionierten; als Ursache wurde die PSN-PCB vermutet.
- Mit dem Testschalter der PSN-PCB wurde der Eingabestatus geprüft; zur weiteren Fehlersuche wurde die Platine nach Kalifornien gebracht.
- Das Problem mit dem blauen Kanal des CRT-Projektors wurde auf "CRT-Schimmel" zurückgeführt; für dessen Entfernung soll ein Spezialist hinzugezogen werden.
Erhaltungsarbeiten
- Zur Digitalisierung der LaserDisc wurden mit dem Domesday Duplicator hochwertige Aufnahmen erstellt.
- Die Sicherung der ROM-Daten war zeitaufwendig, aber vergleichsweise einfach, da alle ROMs als standardisierte EPROMs in Sockeln verbaut waren.
- Auch die ROMs und die LaserDisc von Project Dragoon wurden gesichert.
Weitere Arbeiten
- Geplant sind die Behebung der Probleme mit den Spielereingaben, die Wartung der Projektoren und das Auffinden fehlender ROMs.
- Ein Besuch sollte besser verschoben werden, bis das Spiel stabil läuft; weitere Reparaturen und Verbesserungen sind nötig.
- Es bleibt zu hoffen, dass das Spiel bald gut funktioniert und von vielen Menschen genossen werden kann.
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