- Das US-Verteidigungsministerium hat das Ende von Verträgen im Umfang von 5,1 Milliarden US-Dollar mit großen IT-Beratungsfirmen wie Accenture und Deloitte bekannt gegeben.
- Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte, dabei handle es sich um unnötige Ausgaben für externe Beratung; die Leistungen sollen durch internes Personal ersetzt werden.
- Die erwarteten Einsparungen liegen bei rund 4 Milliarden US-Dollar; die Aktien von Booz Allen Hamilton und Accenture fielen beide.
- Dazu gehört die Beendigung umfangreicher Verträge bei mehreren Einrichtungen, darunter Navy, Air Force, DARPA und die Defense Health Agency.
- In den kommenden 30 Tagen sollen der CIO des Verteidigungsministeriums und das Department of Government Efficiency unter Elon Musk gemeinsam einen Plan zur Insourcing von IT-Services ausarbeiten.
Verteidigungsministerium entscheidet über Beendigung von IT-Beratungsverträgen im Wert von 5,1 Milliarden US-Dollar
- Verteidigungsminister Pete Hegseth kündigte an, IT-Serviceverträge mit Accenture, Booz Allen Hamilton und Deloitte zu beenden.
- Das Ministerium vertritt die Auffassung, dass es sich dabei um Aufgaben handelt, die auch vom internen Personal des Verteidigungsministeriums erledigt werden können, und damit um unnötige externe Ausgaben.
- Hegseth sagte, diese Vertragskündigungen seien eine Maßnahme zur Reduzierung von verschwenderischen Ausgaben in Höhe von 5,1 Milliarden US-Dollar; es würden Einsparungen von etwa 4 Milliarden US-Dollar erwartet.
Betroffene Vertragsbereiche und Auswirkungen
- Die Vertragsbeendigungen betreffen mehrere Verteidigungseinrichtungen, darunter Navy, Air Force, DARPA und die Defense Health Agency.
- Betroffen sind vor allem Beratungsleistungen und nicht zum Kerngeschäft gehörende IT-Services.
- In der Folge fiel die Aktie von Booz Allen Hamilton um 2,4 %, Accenture verlor 2 %.
Geplantes Insourcing und Effizienzsteigerung
- Hegseth kündigte an, die entsprechenden Leistungen intern zu insourcen.
- Der Chief Information Officer (CIO) des Verteidigungsministeriums wurde angewiesen, in den kommenden 30 Tagen gemeinsam mit Elon Musks „Department of Government Efficiency“ einen Plan auszuarbeiten.
- In dem Memo heißt es außerdem, dass bei zentraler Infrastruktur wie Cloud Computing die günstigsten Konditionen ausgehandelt werden sollen.
Ausblick
- Die Entscheidung des Verteidigungsministeriums wird als wichtiger Wendepunkt zur Verringerung der Abhängigkeit von privaten Beratungsfirmen und zur Senkung öffentlicher Ausgaben gewertet.
- Eine veränderte Beziehung zu großen Beratungsunternehmen könnte weitreichende Auswirkungen auf den privaten Markt für Verteidigungsaufträge haben.
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