Spotifys Kontroverse um Ghost Artists
(harpers.org)- Als Liz Pelly im Sommer 2017 auf das Phänomen der Ghost Artists stieß, folgten Recherchen rund um Spotify-Playlists
- Diese Recherchen überschnitten sich mit einer Untersuchung, die sie seit dem Vorjahr zum Einfluss großer Labels auf Spotify-Playlists führte
- Kurz nach dem ersten einschlägigen Bericht meldete sich der Inhaber eines Independent-Labels in New York und machte sie auf dieses Thema als ein mysteriöses Phänomen aufmerksam, über das in der Branche gesprochen wurde
- Wie die Formulierung „in the air“ nahelegt, war dieses Phänomen weniger klar sichtbar, sondern eher ein Problem, das innerhalb der Musikstreaming-Branche wahrgenommen wurde
- Dass 7 Quellen um Anonymität baten, weil sie berufliche Vergeltung befürchteten, zeigt, wie sensibel die beteiligten Interessen miteinander verflochten waren
In der öffentlichen Fassung erkennbare Ausgangspunkte der Recherche
- Liz Pelly hörte im Sommer 2017 erstmals den Begriff Ghost Artists
- Zu dieser Zeit hatte sie gerade begonnen, zum Bereich Musikstreaming zu recherchieren, und untersuchte seit dem Vorjahr den Einfluss großer Labels auf Spotify-Playlists
- Wenige Tage nach der ersten Veröffentlichung meldete sich der Inhaber eines Independent-Labels aus New York bei ihr
- Diese Person beschrieb Ghost Artists als ein mysteriöses Phänomen
- Die damalige Stimmung beschrieb sie mit der Formulierung „in the air“
Anonyme Quellen und eingeschränkter Zugang
- 7 Quellen baten darum, aus Sorge vor beruflicher Vergeltung anonym zu bleiben
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