1 Punkte von GN⁺ 2024-12-12 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Zunehmende Drohnensichtungen

    • Seit Mitte November wurden in New Jersey und im Nordosten der USA Sichtungen von Drohnenschwärmen gemeldet.
    • Diese Sichtungen haben unter Kongressabgeordneten Unmut ausgelöst und zu Forderungen nach der Ausrufung eines begrenzten Notstands geführt.
  • Politische Reaktionen

    • Der republikanische Senator aus New Jersey, Jon Bramnick, fordert ein Verbot aller Drohnen, bis das Rätsel aufgeklärt ist.
    • Der Gouverneur von New Jersey, Phil Murphy, hielt ein Treffen mit dem US-Heimatschutzminister ab, um die Drohnenmeldungen zu besprechen.
    • Er betonte, dass bislang keine öffentlich bekannte Bedrohung vorliege.
  • Bundesweite Ermittlungen

    • Robert Wheeler vom FBI bestätigte, dass es für die Drohnensichtungen bislang noch keine Erklärung gibt.
    • Mehr als 3.000 Sichtungen wurden bei der Hinweis-Hotline des FBI gemeldet, doch ein Durchbruch blieb bisher aus.
  • Sorgen in den Kommunen

    • Die Bürgermeister von 21 Städten in New Jersey schickten dem Gouverneur einen gemeinsamen Brief mit der Forderung nach landesweiten Maßnahmen.
    • Drohnen wurden in der Nähe sensibler Infrastruktur gesichtet; besondere Sorgen gibt es rund um den Golfplatz in Bedminster sowie Stromübertragungsanlagen, Bahnhöfe und Polizeiwachen.
  • Ausbreitung nach New York und Philadelphia

    • In jüngster Zeit haben sich Drohnensichtungen auch auf New York City und Vororte von Philadelphia ausgeweitet.
    • Die republikanische Abgeordnete Nicole Malliotakis aus Staten Island und Brooklyn erklärte, sie sei besorgt, weil die Drohnen über sensibler Infrastruktur flögen.
  • Militärische Reaktion

    • Das Pentagon reagierte auf unbelegte Behauptungen, die Drohnen kämen von einem „iranischen Mutterschiff“.
    • Führende US-Militärs gehen davon aus, dass die Drohnen nicht von einem ausländischen Gegner stammen.
    • Das Northern Command der USA erklärte, bislang keine Unterstützungsanfrage zu diesen Vorfällen erhalten zu haben.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2024-12-12
Hacker-News-Kommentare
  • 2018 gab es am Flughafen Gatwick einen Drohnenalarm. Hunderte Sichtungen wurden gemeldet, aber tatsächlich wurde keine Drohne gefunden. Selbst Experten hielten einen Hubschrauber fälschlich für eine Drohne

  • Das FBI sagt, die Drohnen seien Drehflügler und Starrflügler, das Weiße Haus behauptet, sie stammten nicht von einer ausländischen feindlichen Macht, und das Verteidigungsministerium sagt, sie gehörten nicht zum US-Militär. Dennoch wird behauptet, es gebe keine tatsächliche Bedrohung

  • Politiker stellen infrage, wie man ohne Kenntnis der Identität der Drohnen sicher sagen könne, dass keine Bedrohung bestehe. Manche meinen auch, die Drohnen wirkten wie Verkehrsflugzeuge und Hubschrauber

  • Einige Menschen berichten von unregelmäßigen Bewegungen der Objekte. Es wird erklärt, dass blinkende LEDs im Dunkeln optische Täuschungen hervorrufen können. Dieses Phänomen könnte mit sakkadischen Augenbewegungen zusammenhängen

  • Es wird vorgeschlagen, dass die FAA Flugbeschränkungsgebiete einrichtet und die Nationalgarde die Drohnen abfängt, um dies als Trainingsmöglichkeit zu nutzen. Falls die Drohnen legal seien, würden sie ihre ID aussenden

  • Es gibt auch jemanden, der berichtet, in einem Vorort von Boston Drohnen gesehen zu haben. Es wird vermutet, sie könnten von Hanscom gestartet sein oder dabei sein, die Stadt zu kartieren

  • Drohnen und Quadcopter sind nicht dasselbe, und Drohnen können wie gewöhnliche Flugzeuge oder Hubschrauber aussehen. Die Regierung überwacht nicht ständig den gesamten Luftraum

  • Die Drohnen senden Licht aus, und es könnte die Absicht der Besitzer sein, sie sichtbar zu machen. Es könnte eine Form gewaltfreien Terrors sein, die über Nachrichten und soziale Medien Angst verbreitet

  • Gerüchte über seltsame Lichter am Himmel können Menschen dazu bringen, in den Nachthimmel zu schauen, und so weitere Meldungen auslösen

  • Die Berichte von Augenzeugen erinnern an die geheimnisvollen Luftschiff-Vorfälle des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts