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Ursprung und Erfolg von Honeycrisp
- 1983 probierte der Forschungswissenschaftler David Bedford von der University of Minnesota erstmals einen Honeycrisp-Apfel. Dieser Apfel hatte einen Geschmack und eine Textur, die an asiatische Birnen und Wassermelonen erinnerten.
- Honeycrisp ist eine Kreuzung aus dem Keepsake-Apfel und der experimentellen Sorte MN1627 und wurde so entwickelt, dass sie für das Klima in Minnesota geeignet ist.
- 1991 stellten Bedford und Dr. Jim Luby diesen Apfel der Öffentlichkeit vor, wo er bei den Verbrauchern große Beliebtheit erlangte.
- Honeycrisp bietet durch seine dünne Schale und großen Zellen einen einzigartigen Geschmack und eine besondere Textur, wodurch er sich von anderen kommerziellen Äpfeln unterscheidet.
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Anzeichen der Probleme
- Es zeigte sich, dass Honeycrisp-Bäume besonders im Bundesstaat Washington schwer anzubauen sind. Das Klima dort ist wärmer als in Minnesota, was die Qualität der Äpfel beeinträchtigt.
- Die dünne Schale erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Äpfel Sonnenbrand bekommen oder sich ihre Qualität während der Lagerung verschlechtert.
- Bauern bauten Honeycrisp in großem Umfang an, um Gewinne zu erzielen, doch das führte zu Qualitätsverlusten.
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Die heutige Stellung von Honeycrisp
- Honeycrisp-Äpfel sind aufgrund eines Überangebots im Preis gefallen, und auch ihre Qualität ist nicht mehr so gut wie früher.
- Durch Massenproduktion und Lagerung haben Geschmack und Textur der Äpfel gelitten, was bei den Verbrauchern Enttäuschung auslöst.
- Honeycrisp ist nun zum Opfer seines eigenen Erfolgs geworden und zu einem gewöhnlichen Massenmarkt-Apfel geworden, der seinen früheren Reiz verloren hat.
3 Kommentare
Mir ist sofort Shine Muscat eingefallen, aber offenbar denken alle ähnlich ;)
Das erinnert mich daran, wie man heutzutage Shine-Muscat-Trauben sieht.
Hacker-News-Kommentare
Jemand, der im AgTech-Bereich im Bundesstaat Washington arbeitet, erklärt, dass Cosmic-Crisp-Apfelbäume sehr empfindlich auf das Wassermanagement reagieren. Bei übermäßiger Bewässerung scheitern sie leicht. Große Unternehmen wie Pytech investieren stark in automatisierte Bewässerungssysteme.
Ein Nutzer erwähnt, dass er Honeycrisp-Äpfel bevorzugt, weil sie immer knackig sind und eine geringere Dichte haben als andere Äpfel. Selbst wenn der Geschmack schwächer ist, bevorzugt er knackige Äpfel.
Neue Apfelsorten sind anfangs lecker, neigen aber dazu, ihre ursprünglichen Eigenschaften zu verlieren, wenn sie für die Massenproduktion angebaut werden. Äpfel wie Fuji und Gala sind Beispiele dafür.
Honeycrisp-Äpfel sind besser, wenn man sie direkt von regionalen Obstplantagen kauft. Im Supermarkt ist die Qualität nicht konstant. Wenn sie zu beliebt werden, könnten sie wie Red Delicious enden.
Wer Cosmic Crisp probiert, könnte Honeycrisp anschließend nicht mehr besonders finden. Die neue Sorte Kudos Apple könnte Cosmic Crisp ersetzen.
Die Lagerung von Äpfeln ist ein Hauptgrund dafür, dass der Geschmack nachlässt. In den USA werden Äpfel aus Neuseeland importiert, um einen frischeren Geschmack zu erhalten. Auch Knoblauch verändert durch lange Lagerung seinen Geschmack.
Wer in der Nähe einer Apfelanbauregion lebt, sollte verschiedene Sorten ausprobieren. Man kann viele Äpfel kosten, die es im Supermarkt nicht gibt. Es wird auch empfohlen, selbst Bäume zu pflanzen.
Ein Apfelzüchter sagt, dass Honeycrisp nicht schlecht schmeckt, und erklärt, dass das nicht an der Vermehrungsmethode liegt. Alle Honeycrisp-Bäume sind genetisch identisch, aber Umweltunterschiede können den Geschmack beeinflussen.
Es wird angemerkt, dass dies nicht erklärt, warum im Hudson Valley angebaute Honeycrisp-Äpfel schlechter schmecken als vor zehn Jahren. Die großflächige Produktion im Bundesstaat Washington beeinflusst den Markt.
Jemand, der eine Obstplantage betrieben hat, erwähnt, dass Honeycrisp-Bäume schwer zu pflegen sind. Sie sind anfälliger für Krankheiten als andere Sorten, und die Früchte sind klein und sehen nicht besonders gut aus. Das Zusammenspiel von Genetik und Umwelt kann schwer vorhersagbare Ergebnisse verursachen.