1 Punkte von GN⁺ 2024-11-19 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen

Beschädigung von Untersee-Internetkabeln in der Ostsee

  • Beschädigung von Unterseekabeln in der Ostsee

    • Am 12. Oktober 2015 wurde vor der Küste von Helsinki in Finnland das Untersee-Kommunikationskabel C-Lion1 verlegt.
    • Kürzlich wurden in der Ostsee zwei Untersee-Internetkabel plötzlich beschädigt.
    • Das Kommunikationskabel zwischen Litauen und Schweden wurde am Sonntag um 10 Uhr Ortszeit durchtrennt.
    • Die USA haben festgestellt, dass Russlands militärische Aktivitäten rund um Untersee-Kommunikationskabel zugenommen haben, und gehen davon aus, dass es Operationen zur Deaktivierung der Kabel geben könnte.
  • Ursache der Kabelschäden

    • Telia Lithuania bestätigte, dass die Unterbrechung des Internetverkehrs nicht auf einen Geräteausfall, sondern auf eine physische Beschädigung des Glasfaserkabels zurückzuführen ist.
    • Ein weiteres Kabel zwischen Finnland und Deutschland wurde ebenfalls beschädigt; es ist die einzige direkte Kabelverbindung zwischen Finnland und Mitteleuropa.
    • Schweden und Finnland aktualisieren ihre Richtlinien zur Kriegsvorsorge.
  • Untersuchung und Reaktion

    • Die Ursache der Beschädigung des C-Lion-Kabels ist noch unklar, Cinia untersucht den Vorfall.
    • Die Außenminister Finnlands und Deutschlands äußerten tiefe Besorgnis und erwähnten die Möglichkeit eines „hybriden Krieges“.
    • Die USA haben vor möglichen Sabotageoperationen Russlands gegen Unterseekabel gewarnt.
  • Reparatur und Auswirkungen

    • Cinia bereitet ein Reparaturschiff vor; die Instandsetzung dauert in der Regel 5 bis 15 Tage.
    • Das Kabel zwischen Litauen und Schweden wickelte etwa ein Drittel der Internetkapazität Litauens ab; die Kapazität wurde inzwischen wiederhergestellt.
    • Arelion steht mit dem schwedischen Militär und zivilen Behörden in Kontakt, das Kabel soll innerhalb weniger Wochen repariert werden.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2024-11-19
Hacker-News-Kommentare
  • Kabelschäden treten etwa 200-mal pro Jahr auf; in flachen Gewässern werden sie mit ROVs repariert. Wichtig ist festzustellen, ob die Schäden absichtlich verursacht wurden.
    • Kabelreparaturen sind teuer, werden aber schnell durchgeführt. Wenn mehrere Kabel gleichzeitig beschädigt werden, ist das ein größeres Problem.
  • Auch das Kabel zwischen Litauen und Schweden wurde beschädigt.
  • Angriffe auf Infrastruktur könnten Gamer und Technikexperten mobilisieren.
  • Die Außenminister Finnlands und Deutschlands äußerten Besorgnis über die Schäden an den Ostsee-Kabeln. Europas Sicherheit sei bedroht, und kritische Infrastruktur müsse geschützt werden.
  • Eine mögliche Lösung könnte sein, Überwachungs-UAVs einzusetzen, wenn sich russische Schiffe über den Kabeln befinden. Das kostet Geld, wäre aber machbar.
  • Glasfaserkabel könnten abgehört werden. Beim Durchtrennen und erneuten Verbinden des Kabels könnten Abhörvorrichtungen installiert werden.
  • Hetzner scheint nicht betroffen zu sein. Die Ping-Zeiten in Deutschland sind normal.
  • Es wirkt wie eine Reaktion auf die jüngste Genehmigung für den Einsatz von Langstreckenraketen durch die USA, Großbritannien und Frankreich. Der Vorfall um Nord Stream entwickelt sich wie vorhergesagt.
  • Russische Aktivitäten in der Nähe Großbritanniens sorgen für Besorgnis. Russland könnte möglicherweise Großbritannien abschneiden.