1 Punkte von GN⁺ 2024-10-25 | 2 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Die Verbraucherschutzbehörde CFPB teilte mit, dass Goldman Sachs und Apple 89,8 Millionen US-Dollar zahlen müssen, weil sie gesetzliche Pflichten gegenüber gemeinsamen Kreditkartenkunden umgangen haben sollen.
  • Apple leitete Verbraucherstreitigkeiten zu Apple-Card-Transaktionen nicht an Goldman Sachs weiter, und auch bei weitergeleiteten Streitfällen hielt sich die Bank nicht an die bundesrechtlichen Vorgaben.
  • Goldman zahlt 64,8 Millionen US-Dollar, davon gehen 19,8 Millionen US-Dollar an Verbraucher zurück, während die übrigen 45 Millionen US-Dollar als Strafe an die Aufsichtsbehörden gezahlt werden. Apple zahlt 25 Millionen US-Dollar an die CFPB.
  • Die CFPB wirft Apple und Goldman vor, Verbraucher irreführend darüber informiert zu haben, dass beim Kauf von Apple-Geräten automatisch eine zinsfreie Ratenzahlung gelte; Missverständnisse bei der Bearbeitung mancher Rückerstattungen hätten zudem zu zusätzlichen Zinskosten geführt.
  • Die CFPB warnte, Goldman müsse vor der Einführung neuer Kreditkarten nachweisen, dass das Unternehmen die gesetzlichen Vorgaben einhalten kann.

Weitere Informationen

  • Goldman Sachs stellte seit 2019 im Rahmen der Kartenpartnerschaft mit Apple den Kredit für Verbraucher bereit und war für die Kontoführung zuständig; Apple verantwortete die Gestaltung der Nutzeroberfläche, Marketing und Werbung.
  • Laut CFPB wusste der Vorstand von Goldman, dass das Streitbeilegungssystem der Apple Card wegen technischer Probleme noch nicht vollständig einsatzbereit war, setzte den Start aber dennoch durch.
  • Dadurch seien Verbrauchern durch fehlgeschlagene Untersuchungen von Kundenstreitigkeiten und Rückerstattungen Kosten in Millionenhöhe entstanden.
  • Goldman hat Schwierigkeiten beim Rückzug aus dem Geschäft mit Verbraucherkrediten und meldete zuletzt einen Verlust von 415 Millionen US-Dollar beim Verkauf des Kreditkartenprogramms von General Motors an Barclays.

Zusammenfassung von GN⁺

  • Der Artikel behandelt die Probleme, die entstehen können, wenn Finanzinstitute und Technologieunternehmen gesetzliche Pflichten umgehen.
  • Er unterstreicht die Bedeutung des Verbraucherschutzes und erinnert daran, dass auch große Technologie- und Finanzunternehmen das Gesetz einhalten müssen.
  • Der Fall von Apple und Goldman zeigt, wie wichtig technische Zuverlässigkeit und rechtliche Compliance bei der Bereitstellung von Finanzdienstleistungen sind.

2 Kommentare

 
guarder 2024-10-25

Eher eine illegale „Umgehung“, oder? Haha

 
GN⁺ 2024-10-25
Hacker-News-Kommentare
  • Aus Enttäuschung über die Bearbeitung von Transaktionsstreitfällen bei der Apple/Goldman-Karte wurde die Karte gekündigt. Es gab einen Fall, in dem Frontier Airlines eine Rückerstattung verweigerte
    • Es gab Fälle, in denen Apple und Goldman Verbraucher irreführten, indem sie zinsfreie Ratenzahlungen versprachen
    • Apple und Goldman wurden mit Sanktionen belegt, wonach sie keine weiteren Kreditkarten herausgeben dürfen, wenn sie sich nicht an das Gesetz halten
    • Interessant ist, dass Goldman Apple-Card-Transaktionen nicht mag und offenbar versucht, aus dem Geschäft auszusteigen oder das Portfolio zu verkaufen
  • Apples Vorstoß in den Finanzbereich ist gescheitert, und auch die Vision Pro gilt als Fehlschlag
    • Hochrangige Apple-Manager werden versetzt oder verlassen das Unternehmen
    • Apple Intelligence lässt weiterhin auf sich warten
    • Es gibt die Meinung, dass die Entscheidung für die Partnerschaft mit Goldman Sachs nicht kundenorientiert war
  • Laut der Pressemitteilung des CFPB müssen Apple und Goldman Sachs wegen des Scheiterns der Apple Card mehr als 89 Millionen US-Dollar zahlen
  • Es wird ein Problem erwähnt, bei dem Apple wegen nicht eingezogener 10 US-Dollar für ein iCloud-Abonnement das Konto und die Kaufhistorie sperrt
  • Es wurde eine Unstimmigkeit zwischen den Transaktionsdaten der Apple Card und den PDF-Abrechnungen festgestellt
    • Auf Nachfrage beim Kundenservice wurde man in die Warteschleife gesetzt, und es wurde eine Untersuchung zugesagt, aber das Problem wurde nicht gelöst
    • Bei einer AMEX-Karte trat ein solches Problem nicht auf
  • Die Apple Card wird hauptsächlich genutzt, und es wurde viel Daily Cash angesammelt
    • Die Wallet-App fühlt sich angenehmer an als die Apps anderer Banken
  • Persönlich war die Erfahrung mit der Streitfallbearbeitung bei der Apple Card besser als bei anderen Karten
    • Die App macht die Bearbeitung von Streitfällen einfach
  • Es wird als Quelle ein Artikel angegeben, wonach Apple und Goldman Sachs auf Anordnung des CFPB wegen des Scheiterns der Apple Card mehr als 89 Millionen US-Dollar zahlen müssen