1 Punkte von GN⁺ 2024-10-19 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen

Die geheimen 3D-Scans des französischen Obersten Gerichtshofs

  • Eingeschränkter Informationszugang durch das Rodin-Museum und das französische Kulturministerium

    • In den vergangenen sieben Jahren wurde dafür gekämpft, das Recht der Öffentlichkeit auf Zugang zu 3D-Scans französischer Nationalmuseen zu verteidigen.
    • Das Rodin-Museum und das französische Kulturministerium versuchen unter Missachtung des Gesetzes, den öffentlichen Zugang zum kulturellen Erbe zu blockieren.
  • Warum die Digitalisierung des Kulturerbes notwendig ist

    • Viele Museen weltweit erstellen 3D-Scans bedeutender Kunstwerke und antiker Artefakte.
    • Diese Scans eröffnen Künstlern, Forschern und Lehrkräften neue Möglichkeiten für Kreation und Forschung.
  • Probleme bei der Digitalisierung in Frankreich

    • Frankreichs Nationalmuseen veröffentlichen ihre 3D-Scans nicht für die Öffentlichkeit.
    • RMN wirbt zwar damit, 3D-Scans bereitzustellen, schränkt den tatsächlichen Zugang jedoch ein.
  • Die mangelnde Kooperation des Rodin-Museums

    • Das Rodin-Museum veröffentlicht die 3D-Scans nicht und verweigert dies trotz rechtlicher Verpflichtung.
    • Durch ein Gerichtsverfahren soll die unkooperative Haltung des Museums überwunden werden.
  • Der juristische Sieg und seine Bedeutung

    • Das Verwaltungsgericht Paris ordnete an, dass das Rodin-Museum die 3D-Scans veröffentlichen muss.
    • Das Urteil stärkt das Recht der Öffentlichkeit auf Zugang zur Digitalisierung des Kulturerbes in Frankreich und weltweit.

Zusammenfassung von GN⁺

  • Dieser Artikel betont die Bedeutung der Digitalisierung des Kulturerbes und des öffentlichen Zugangs dazu.
  • Der Fall in Frankreich kann auch anderen Ländern helfen, ähnliche Probleme zu lösen.
  • Der Zugang zu digitalisiertem Kulturerbe eröffnet neue Möglichkeiten in Kunst und Bildung.
  • Als ähnliches Projekt wird das 3D-Scan-Projekt des British Museum empfohlen.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2024-10-19
Hacker-News-Kommentare
  • Das Gericht entschied, dass das Geschäftsmodell des Museums sowie die Bedrohung durch Konkurrenz und Fälschungen für das Recht der Öffentlichkeit auf Zugang zu den Scans unerheblich sind

    • Die Meinung, dass dies für Museen und Ministerien hilfreich gewesen wäre, wenn es schon vor dem Start des staatlich finanzierten Scan-Programms klar gewesen wäre
    • Zeigte Verständnis für das Museum, da Einnahmen aus Museumsshops oder kommerziellen Lizenzen Finanzierungslücken schließen könnten
    • Der irreführende Ansatz des Artikels ist jedoch nicht zu rechtfertigen
  • Die Meinung, dass das Museum denjenigen dankbar sein sollte, die die Scans bereitstellen

    • Zwar bestehe wenig Interesse an einer exakten Darstellung von Rodin-Skulpturen, doch die Veröffentlichung digitaler Kopien aller antiken Artefakte sollte oberste Priorität der historischen Forschung sein
    • Auf manchen Websites ist nicht einmal das Fotografieren erlaubt
  • Jeder mit Internetzugang kann den 3D-Scan des Steins von Rosetta im British Museum ansehen

    • Auf den Websites der Statens Museum for Kunst und des Smithsonian lassen sich ebenfalls verschiedene hochwertige Scans kostenlos herunterladen
  • Um das Modell des Steins von Rosetta über Sketchfab herunterzuladen, ist eine Kontoanmeldung erforderlich

    • Es ist öffentlich zugänglich, aber nur solange Sketchfab existiert
  • Es ist nicht nachvollziehbar, warum ein Museum Scan-Artefakte verbergen sollte, um den Souvenirshop zu schützen

    • Erstaunen darüber, dass der französische Kassationsgerichtshof die Zweimonatsfrist des Museums ignorierte
  • Verwaltungsdokumente müssen rechtlich der Öffentlichkeit zugänglich sein

    • Sie können jedoch faktisch nutzlos gemacht werden, indem sie nur in einem bestimmten "Lesesaal" eingesehen werden dürfen
  • Es wurde eine Erfahrung mit dem Besuch eines Museums mit antiken griechischen und ägyptischen Statuen geteilt

    • Die Meinung, dass man die rekonstruierten Skulpturen gern in VR sehen würde
  • Die Meinung, dass es im Naturkundemuseum ein interessantes Projekt gab, dessen Ergebnisse sich jedoch nicht finden lassen

  • Die Meinung, dass öffentliche Informationen kommerziell frei nutzbar sein sollten

    • Falls Urheberrecht greift, sollte die Öffentlichkeit dieses behalten, und auch abgeleitete Werke sollten gemeinfrei sein
  • Die Meinung, dass ein britisches Kunstjournal eine Kampagne zur Urheberrechtsproblematik von Museumsfotografien geführt habe