Warum US-Universitäten zu Schuldenfabriken geworden sind
(anandsanwal.me)Die Verschuldungsfabrik US-Universität: das Ausmaß der Täuschung
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Der Anfang des Problems
- Das US-System für Studienkredite hat eine Schuldenblase in Billionenhöhe geschaffen, indem es verhindert, dass diese Kredite im Falle einer Privatinsolvenz erlassen werden.
- Das System ist durch Fehlanreize, Regulatory Capture und unbeabsichtigte Folgen komplex geworden.
- Die Lösung ist einfach, aber die Umsetzung schwierig. Nötig sind die Entlassung dieser Kredite in die Insolvenz, kreditabhängige Bedingungen nach dem Wert des Abschlusses und eine stärkere Verantwortung der Institutionen.
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Zahlen lügen nicht
- Das Gesamtvolumen der Studienkredite lag 2003 bei rund 250 Milliarden US-Dollar und liegt heute bei über 1,7 Billionen US-Dollar.
- Millionen von Amerikanern absolvieren ihr Studium mit übermäßigen Schulden und ohne ausreichende Vorbereitung.
- Universitäten haben keinen Anreiz, Kosten zu kontrollieren oder Ergebnisse zu verbessern.
- Kreditgeber vergeben weiterhin Darlehen, ohne die Rückzahlungsfähigkeit zu berücksichtigen.
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Der Schutzschild der Institutionen
- Nicht durch Insolvenz entlassbare Studienkredite bieten Bildungseinrichtungen und Kreditgebern einen Schutzschild.
- Universitäten können die Studiengebühren weiter erhöhen, selbst wenn der Wert der Abschlüsse sinkt.
- Kreditgeber tragen praktisch kein Risiko, da sie ihr Geld selbst im Insolvenzfall zurückholen können.
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Noch mehr Probleme
- Die Bundesregierung pfändet Sozialversicherungsleistungen von Rentnern, um Studienkredite einzutreiben.
- Im Jahr 2015 wurden bei 114.000 älteren Amerikanern Sozialversicherungsleistungen gepfändet.
- 40 % der Amerikaner über 60 können ihre staatlichen Studienkredite nicht zurückzahlen.
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Die Geburt des Monsters
- Die nicht durch Insolvenz entlassbaren Studienkredite begannen mit den Bildungsreformen von 1976 und wurden 1998 dauerhaft verankert.
- 2005 wurde dies durch den Bankruptcy Abuse Prevention and Consumer Protection Act auch auf private Studienkredite ausgeweitet.
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Die unsichtbaren Opfer
- Die Schulden aus Studienkrediten schwächen die Wettbewerbsfähigkeit der USA und die Bereitschaft, Risiken einzugehen.
- Verschuldete Absolventen können kein Unternehmen gründen, kein Haus kaufen und nicht in ihre Zukunft investieren.
- Die gesamte Wirtschaft nimmt Schaden.
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Verfestigte Macht
- Zwischen Universitäten, Kreditgebern und Politikern hat sich ein starkes Bündnis gebildet.
- Sie haben keinen Anreiz, das System zu verändern.
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Lösungen
- Studienkredite wieder insolvenzfähig machen.
- Kreditbedingungen nach dem Wert des Abschlusses festlegen.
- Bildungseinrichtungen zu einer Risikobeteiligung verpflichten.
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Am Scheideweg
- Wenn der aktuelle Kurs beibehalten wird, entsteht eine dauerhafte Klasse von Schuldnern.
- Es braucht schwierige Entscheidungen, um ein nachhaltiges und gerechtes Hochschulsystem zu schaffen.
Zusammenfassung von GN⁺
- Das US-System für Studienkredite leidet wegen Fehlanreizen und Regulatory Capture unter komplexen strukturellen Problemen.
- Universitäten und Kreditgeber profitieren vom derzeitigen System und haben deshalb kein Interesse an Veränderungen.
- Die Lösung ist einfach, aber die Umsetzung schwierig. Nötig sind die Entlassung dieser Kredite in die Insolvenz, kreditabhängige Bedingungen nach dem Wert des Abschlusses und institutionelle Verantwortung.
- Das Problem betrifft nicht nur Einzelpersonen, sondern die gesamte Wirtschaft und erfordert eine nachhaltige Lösung.
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