Meta streicht die Entwicklung eines High-End-Headsets für Mixed Reality
- Meta hat die Arbeit an dem High-End-Headset für Mixed Reality eingestellt, das entwickelt wurde, um mit der Apple Vision Pro zu konkurrieren
- In dieser Woche wies Meta seine Mitarbeiter nach einer Produkt-Review-Sitzung an, die Arbeit an dem Gerät einzustellen
- Das Gerät sollte 2027 auf den Markt kommen und mit den hochauflösenden Micro-OLED-Displays ausgestattet sein, die auch in der Apple Vision Pro verwendet werden
- Meta wollte das Gerät für unter 1.000 US-Dollar verkaufen, doch wegen der hohen Displaykosten war das nicht möglich
Metas weitere Pläne
- Meta arbeitet weiter an der Entwicklung der Quest 4 als Nachfolgerin der Quest 3; dieses Headset könnte 2026 erscheinen
- Die Quest 3 kostet 500 US-Dollar, und auch das Nachfolgemodell dürfte in einer ähnlichen Preisklasse liegen
- Meta konzentriert sich stärker auf Software als auf Hardware und hat Anfang dieses Jahres die Plattform Horizon OS für Hardwarehersteller von Drittanbietern vorgestellt
Marktreaktion auf die Apple Vision Pro
- Als die Vision Pro auf den Markt kam, hoffte Meta, dass das Gerät den Headset-Markt beleben und Zuckerbergs Vorstoß in AR/VR bestätigen würde
- Apple hatte jedoch Schwierigkeiten, bei Verbrauchern auf Resonanz zu stoßen, und das Interesse an der Vision Pro nahm mit der Zeit ab
- Die Begeisterung für die Vision Pro begann bereits einen Monat nach dem Start nachzulassen, und die Zahl der Besucher für Vorführungen in Apple Stores ging zurück
- Apple reduzierte im April die Auslieferungsmenge der Vision Pro; zudem ist es gut möglich, dass das Unternehmen 2024 nicht einmal 500.000 Geräte verkaufen wird
- Infolgedessen hat Apple die Arbeit an einer teuren Vision Pro der zweiten Generation eingestellt und konzentriert sich stattdessen auf ein günstigeres Modell mit weniger Funktionen und einem Preisniveau näher an einem Premium-iPhone
Zusammenfassung von GN⁺
- Meta hat die Entwicklung eines High-End-Headsets für Mixed Reality wegen der schwachen Marktreaktion auf die Apple Vision Pro eingestellt
- Meta konzentriert sich stärker auf Software als auf Hardware und treibt die Entwicklung von Nachfolgern der Quest-Reihe voran
- Entgegen den anfänglichen Erwartungen flaute das Verbraucherinteresse an der Apple Vision Pro schnell ab, woraufhin Apple auf die Entwicklung eines günstigeren Modells umschwenkte
- Dieser Artikel hilft dabei, die aktuelle Lage des AR/VR-Marktes und die strategischen Kurswechsel der großen Unternehmen zu verstehen
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Hacker-News-Kommentare
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