1 Punkte von xguru 2024-08-24 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen
  • Meta hat seine Pläne für ein Premium-Mixed-Reality-Headset eingestellt, das mit Apples Vision Pro konkurrieren sollte
  • Die Entscheidung fiel nach einer Produktbesprechung mit CEO Mark Zuckerberg, dem CTO und weiteren Führungskräften; Mitarbeitende der Reality-Labs-Abteilung wurden diese Woche angewiesen, die Entwicklung des Geräts zu stoppen
  • Das eingestellte High-End-Quest-Headset mit dem Codenamen „La Jolla“ war seit November in Entwicklung und sollte 2027 erscheinen
    • Es sollte dieselbe micro-OLED-Displaytechnologie enthalten, die auch in Apples Vision Pro verwendet wird
  • Meta wollte den Preis zur Sicherung ausreichender Verkaufszahlen unter 1.000 US-Dollar halten, hatte damit wegen der Displaykosten jedoch Schwierigkeiten
  • Auch Apples Vision Pro, die ab 3.500 US-Dollar startet, verkauft sich schwach, was Zweifel an einer breiten Verbrauchernachfrage nach teuren Headsets aufwirft
  • Die Entscheidung, die Entwicklung dieses Geräts aufzugeben, deutet darauf hin, dass Meta sich von eigener Hardwareentwicklung weg und hin zur Lizenzierung von XR-Software bewegt
  • Im April stellte das Unternehmen die XR-Plattform Horizon OS vor und konzentriert sich darauf, Partner zu finden
    • Mit dem indischen Technologiekonzern Jio laufen Gespräche über eine Lizenzierung von Horizon OS
    • Eine Horizon-OS-Vereinbarung mit LG ist gescheitert
  • Meta entwickelt weiterhin eigene günstige bis mittelpreisige Headsets wie das für 2026 geplante Quest 4 (Codename: Pismo)
    • Zur bestehenden Quest-Produktreihe gehören das 200-US-Dollar teure Quest 2 und das 500-US-Dollar teure Quest 3
  • Das hochpreisige Quest Pro für 999 US-Dollar wurde 2023 wegen schwacher Verkäufe und schlechter Bewertungen eingestellt
    • Nach der Ankündigung von Apples Vision Pro nahm Meta die Entwicklung von La Jolla erneut auf, gab das Projekt nun aber ein weiteres Mal auf
  • Natürlich besteht die Möglichkeit, dass Meta das Konzept eines High-End-Headsets künftig wiederbelebt. Vorerst plant das Unternehmen jedoch, die bei La Jolla entwickelten Technologien in anderen zukünftigen Geräten zu nutzen

Geänderte Prioritäten

  • Meta versucht, die Kosten von Reality Labs zu senken, während das Unternehmen seine Ausgaben für Künstliche Intelligenz erhöht
  • Zudem investiert Meta mehr Energie und Ressourcen in die gemeinsam mit dem europäischen Brillenhersteller EssilorLuxottica entwickelten Ray-Ban-Smart-Glasses
  • Da sich die neueste Version der Smart-Glasses besser als erwartet verkauft, hat sie innerhalb von Reality Labs an Priorität gewonnen
    • Die Brille ist mit Metas KI-Assistenten ausgestattet; im Rahmen des unternehmensweiten KI-Vorstoßes will Meta seinen KI-Assistenten in mehr Produkte integrieren
  • Meta entwickelt außerdem Augmented-Reality-Brillen mit Displays in den Gläsern und plant, eine entsprechende Version auf der Connect-Entwicklerkonferenz im September zu zeigen
  • Meta setzt große Hoffnungen in dieses Gerät, doch da die Technologie noch nicht vollständig ausgereift ist, werden die AR-Brillen noch einige Jahre nicht für die breite Öffentlichkeit verfügbar sein

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