Goldman Sachs steigt in den Markt für Banking as a Service ein
(outstanding.kr)„Noch vor gerade einmal 15 Jahren kostete es mehrere Hunderttausend Dollar und dauerte Monate, um eine Software zu veröffentlichen. Und wie ist es seit dem Aufkommen von Amazon Web Services? Für etwa 100 Dollar kann man Software innerhalb eines Tages bereitstellen.“
„Mit Finanzdienstleistungen wird es genauso sein. Jemand stellt die Infrastruktur bereit und vermietet sie. Auch im Finanzbereich ist damit das Zeitalter von ‚as a service‘ angekommen.“
- Angela Strange, Partnerin bei Andreessen Horowitz
In der US-Fintech-Branche entwickelt sich in letzter Zeit „Banking as a Service“ zu einem wichtigen Schlagwort. Die Idee ist, Finanzinfrastruktur ähnlich wie AWS zu vermieten. Heute werfen wir einen Blick auf das Konzept von Banking as a Service, Beispiele, die Hintergründe der Einführung und die Aussichten.
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Goldman Sachs hat angekündigt, in Banking as a Service einzusteigen.
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Banking as a Service ist ein Geschäftsmodell, bei dem die für den Start von Finanzdienstleistungen nötige Infrastruktur vermietet wird.
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Da die Grenzen zwischen Finanz- und Nichtfinanzsektor verschwimmen, verschärft sich der Wettbewerb.
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Einige Banken verfolgen als Gegenmaßnahme ein Geschäftsmodell, bei dem sie ihre Infrastruktur an Großunternehmen wie Apple sowie an junge Startups vermieten.
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Gute Beispiele sind die Apple Card von Apple und Goldman Sachs, die Walmart MoneyCard von Walmart und Green Dot, Instant Pay von Uber und Green Dot sowie Kooperationen zwischen BBVA und Fintech-Apps.
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Banken, die bei Banking as a Service besonders aktiv sind, haben oft ein schwächeres Retail-Banking-Geschäft. Sie sehen die Plattformisierung als Chance für die Wende.
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Weltweit ist die Öffnung der Finanzinfrastruktur ein klarer Trend. Banking as a Service ist die Strategie von Finanzunternehmen, auf diesen Trend aufzuspringen.
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