1 Punkte von GN⁺ 2024-05-17 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Bei einer eBay-Auktion wurde der Mitarbeiterausweis (Badge) von Apple-Mitarbeiterin Nr. 10 zum Verkauf angeboten.
  • Es handelt sich dabei nicht um Steve Jobs’ Badge, aber um den Ausweis einer frühen Apple-Mitarbeiterin und damit um ein sehr seltenes Stück.
  • Beim genauen Betrachten der bereitgestellten Fotos wirkte das Badge recht alt, auch das Logo passte größtenteils, und Sherry Livingston war tatsächlich Mitarbeiterin Nr. 10.
  • Verdächtige Punkte: Die Kratzer auf dem Badge sahen so aus, als wären sie mit Schleifpapier erzeugt worden, und die Flecken auf der Karte wirkten übertrieben. Der mit der Schreibmaschine geschriebene Teil sah zu gleichmäßig aus.
  • Chris Espinosa, Apple-Mitarbeiter Nr. 8, war sicher, dass dieses Badge gefälscht ist. Im Vergleich mit seinem eigenen Badge wurden die Probleme des gefälschten Stücks deutlich.
    • Chris kam mit 14 Jahren zu Apple und arbeitet dort noch immer.
    • Laut ihm gilt: „Das ist nicht ihr Foto, es wurde nicht mit einer Polaroidkamera plus Blitz aufgenommen, die Laminierung sitzt an einer anderen Stelle, und die Schrift ist keine IBM Selectric Orator, sondern ein Computerfont.“

Gespräch mit dem Verkäufer

  • Der Verkäufer legte als Beleg eine Quittung vor, die er angeblich vom Deutschen Roten Kreuz erhalten hatte.
  • Verdächtige Punkte: Die Details auf der Quittung wirkten zu übertrieben, der Ordner auf dem Foto war fast schon zu praktisch aufgeklappt, und es wurde betont, dass der Betrag in D-Mark aus der Zeit vor dem Euro angegeben war.
  • Deutsche Nutzer auf Mastodon bestätigten schnell, dass auch dieser Beleg eine weitere Fälschung ist.
  • Der Verkäufer wurde darüber informiert, antwortete jedoch nicht.

Fazit

  • Verkauft: Noch bevor dieser Beitrag fertig war, wurde das Stück bereits für 946 $ verkauft.
  • Lehre: Bei Fälschungen mit Bezug zur Apple-Geschichte ist Vorsicht geboten; im Zweifel sollte man das Internet nutzen.

Meinung von GN⁺

  • Vorsicht vor Fälschungen: Beim Kauf historisch wertvoller Gegenstände sollte ihre Echtheit immer gründlich geprüft werden.
  • Die Kraft des Internets: Bei Zweifeln kann es hilfreich sein, die Unterstützung von Online-Communitys einzuholen.
  • Das Problem bei eBay: Man sollte sich bewusst sein, dass sich auf Plattformen wie eBay Fälschungen leicht verkaufen lassen, und beim Kauf entsprechend vorsichtig sein.
  • Methoden zur Echtheitsprüfung: Es ist wichtig, die Meinung von Fachleuten einzuholen oder Informationen aus vertrauenswürdigen Quellen zu nutzen.
  • Details bei Fälschungen: Fälschungen verraten sich oft in den Details, daher sollte man auch kleine Details sorgfältig prüfen.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2024-05-17
Hacker-News-Diskussion

Zusammenfassung ausgewählter Hacker-News-Kommentare

  • Unterschiede zwischen elektrischen und mechanischen Schreibmaschinen

    • Elektrische Schreibmaschinen erzeugen deutlich saubereren Text als mechanische Schreibmaschinen.
    • Bei mechanischen Schreibmaschinen verschmiert die Tinte durch die Geschwindigkeit und den Winkel des Tastendrucks leichter.
    • Elektrische Schreibmaschinen erzeugen mit linearen Aktuatoren und rotierenden Kugelkopf-Systemen schärferen Text.
  • Interesse an der gefälschten DRK-Rechnung

    • Sie wirkt wie ein typisches Desktop-Layout aus dem Jahr 2001, aber die per KI übersetzten Formulierungen klingen unnatürlich.
    • Die US-amerikanische Film- und Fernsehindustrie stellt Deutschland oft nicht korrekt dar.
    • Solche Fehler können entstehen, wenn kulturelle und sprachliche Unterschiede nicht verstanden werden.
  • Enttäuschung über den gefälschten Beleg

    • Ein Beleg, der 20 Jahre lang in einer Plastikhülle aufbewahrt wurde, weist frische Knicke auf.
    • Es ist enttäuschend, dass jemand diesen gefälschten Gegenstand tatsächlich gekauft hat.
  • Geschichte zur Vorbestellung der Playdate-Konsole

    • In einem GDC-Talk wird von jemandem erzählt, der sich für die Vorbestellung der Playdate-Konsole anstellen wollte.
    • Link zum GDC-Talk
  • Fragen dazu, warum die DRK-Rechnung gefälscht wurde

    • Es ist fraglich, welchen Sinn das Fälschen einer DRK-Rechnung für den Nachweis der Echtheit des Gegenstands haben soll.
    • Bei einem Wohltätigkeitsverkauf ist es wahrscheinlich, dass der Gegenstand nicht authentifiziert wurde.
  • Die Gefahr von Appellen an Mitgefühl

    • Im Kontext von Auktionen oder Sammlerstücken ist ein Appell an Mitgefühl ebenfalls ein starkes Warnsignal.
    • Die Formulierung „Ich habe wegen COVID-19 meinen Job verloren und muss meine Familie ernähren“ wirkt verdächtig.
  • Frage der Echtheit von Fälschungen

    • Die Beweislast für die Echtheit liegt beim Verkäufer.
    • Ohne Zertifikat sollte man grundsätzlich davon ausgehen, dass es sich um eine Fälschung handelt.
    • Online werden viele noch raffiniertere Fälschungen verkauft.
  • Austausch auf Mastodon

    • Es ist interessant, dass der Austausch mit echten Apple-Mitarbeitern auf Mastodon stattfand.
    • Die Plattform hat sich als wichtiger Ort etabliert, an dem zufällige Begegnungen möglich sind.
  • Apples Herstellung von Mitarbeiterausweisen

    • Interessant ist, dass Apple schon Mitarbeiterausweise herstellte, als das Unternehmen nur zehn Beschäftigte hatte.
    • Möglicherweise wurden später mit dem Wachstum des Unternehmens weitere Nummern ergänzt.
  • Eindeutige Hinweise auf die Fälschung

    • Foto und Karte innerhalb der Kunststofflaminierung zeigen Abnutzung, während die Laminierung selbst sauber ist.
    • Verdächtig ist auch, dass der ausgeschnittene Bereich der Laminierung keine Abnutzung zeigt.
    • Der Fälscher scheint sich ein Firmenabzeichen wie einen Bibliotheksausweis vorgestellt zu haben.