1 Punkte von GN⁺ 2024-03-16 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen

New York entzieht berüchtigtem Copyright-Troll die Zulassung als Anwalt

  • Richard Liebowitz betrieb über Jahre ein erfolgreiches Geschäft, indem er Unternehmen einschüchternde Briefe schickte und behauptete, sie hätten die Urheberrechte seiner Fotografen-Kunden verletzt.
  • Dieses Copyright-Trolling ist oft die Praxis, bei Fotos mit legaler Lizenz eine unbefugte Nutzung zu behaupten und Vergleichszahlungen zu fordern.
  • Liebowitz wurde berüchtigt für folgenschwere Fehler in mehreren Fällen, die den Zorn von Bundesrichtern auf sich zogen.
  • New York schloss Liebowitz schließlich von der Anwaltschaft aus.

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Meinung von GN⁺

  • Dieser Artikel liefert ein warnendes Beispiel für die problematische juristische Praxis des Copyright-Trollings. Dabei wird das Rechtssystem missbraucht, um unschuldigen Unternehmen oder Einzelpersonen Geld abzupressen, was den Grundsätzen von Gerechtigkeit und Ethik widerspricht.
  • Der Fall Liebowitz erinnert Juristen an die Bedeutung von Ehrlichkeit und Transparenz und zeigt, dass bei Nichteinhaltung rechtlicher Verfahren schwere Disziplinarmaßnahmen drohen können.
  • Solche Fälle unterstreichen, wie wichtig es für Kanzleien ist, die Verträge mit Mandanten zu verwalten, rechtliche Verfahren einzuhalten und falsche Angaben zu vermeiden.
  • Um gegen Praktiken wie Copyright-Trolling vorzugehen, ist eine Reform des Urheberrechts nötig, und Unternehmen sollten bei urheberrechtlichen Fragen größere Sorgfalt walten lassen.
  • Legal-Tech-Lösungen, insbesondere Dokumentenautomatisierung und AI-gestützte Tools, können Kanzleien Möglichkeiten bieten, ihre Effizienz zu steigern und ihre Widerstandsfähigkeit gegen diese Art betrügerischer Praktiken zu stärken.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2024-03-16
Hacker-News-Kommentare
  • Ein Richter des United States District Court for the Southern District of New York machte eine eindrucksvolle Aussage über Richard Liebowitz:

    • Trotz seiner kurzen Karriere war Richard Liebowitz wiederholt Gegenstand sanktionsbezogener Maßnahmen und Anordnungen.
    • Die Rechtsprechung dieses Bezirks füllt sich zunehmend mit Fragen dazu, ob Liebowitz sanktioniert werden sollte.
    • Das Gericht kam zu dem Schluss, dass Sanktionen angemessen sind, da Liebowitz fortlaufend gerichtliche Anordnungen missachtet hat.
  • Liebowitz’ Behauptung in einem Schreiben vom 13. Januar 2018, der Beklagte habe noch nicht auf die Beschwerde reagiert, war falsch:

    • Er informierte das Gericht nicht über die monatelange Kommunikationshistorie zwischen den Parteien, die bis Juli 2017 zurückreichte.
    • Das wirft die Frage auf, ob es sich nicht um offensichtlichen Betrug handelt.
  • Leonard French behandelt Liebowitz mit fast obsessiver Detailtiefe:

    • Es gibt eine YouTube-Playlist mit 56 Videos.
  • Ich habe erst kürzlich erfahren, dass ein lokaler Künstler wegen eines Copyright-Trolls seinen Betrieb einstellen musste:

    • Vermutlich ist dies nicht der einzige Fall, in dem kleine Unternehmen durch den Missbrauch des Rechts zerstört werden.
  • In der Diskussion zum Cory-Doctorow-Artikel von letzter Woche kamen interessante Informationen über diese Praktiken von Copyright-/linken Copyright-Trollen auf:

    • Ein Link zur Diskussion wurde bereitgestellt.
  • In den meisten US-Bundesstaaten gibt es kein Verfahren, Anwälte dauerhaft auszuschließen:

    • Dazu gehört auch New York, und Liebowitz muss 7 Jahre warten, bevor er die Wiederzulassung beantragen kann.
  • Richard Liebowitz betrieb sehr erfolgreich ein Geschäftsmodell, bei dem er Unternehmen mit Drohbriefen unter Druck setzte und behauptete, sie hätten die Copyrights seiner fotografierenden Mandanten verletzt:

    • Copyright-Verstöße sind für Fotografen zwar ein reales Problem, doch das wirft die Frage auf, warum dieser Bereich einen so schlechten Ruf hat, wenn er korrekt betrieben wird.
  • Vorschlag, als Nächstes die Leute ins Visier zu nehmen, die bei Strike 3 Holdings arbeiten.

  • Ein bloßer Ausschluss reicht nicht aus; eine Gefängnisstrafe wegen racketeering wäre angemessen.

  • Es ist ermutigend zu sehen, dass böswillig agierende Personen bestraft werden:

    • Solches Verhalten ist „technisch legal“, aber äußerst zersetzend für das soziale Gefüge.
    • Da die Grenzziehung eine heikle Angelegenheit ist, müssen Richter und andere Entscheidungsträger weise handeln.