New York entzieht berüchtigtem Copyright-Troll die Zulassung als Anwalt
- Richard Liebowitz betrieb über Jahre ein erfolgreiches Geschäft, indem er Unternehmen einschüchternde Briefe schickte und behauptete, sie hätten die Urheberrechte seiner Fotografen-Kunden verletzt.
- Dieses Copyright-Trolling ist oft die Praxis, bei Fotos mit legaler Lizenz eine unbefugte Nutzung zu behaupten und Vergleichszahlungen zu fordern.
- Liebowitz wurde berüchtigt für folgenschwere Fehler in mehreren Fällen, die den Zorn von Bundesrichtern auf sich zogen.
- New York schloss Liebowitz schließlich von der Anwaltschaft aus.
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Meinung von GN⁺
- Dieser Artikel liefert ein warnendes Beispiel für die problematische juristische Praxis des Copyright-Trollings. Dabei wird das Rechtssystem missbraucht, um unschuldigen Unternehmen oder Einzelpersonen Geld abzupressen, was den Grundsätzen von Gerechtigkeit und Ethik widerspricht.
- Der Fall Liebowitz erinnert Juristen an die Bedeutung von Ehrlichkeit und Transparenz und zeigt, dass bei Nichteinhaltung rechtlicher Verfahren schwere Disziplinarmaßnahmen drohen können.
- Solche Fälle unterstreichen, wie wichtig es für Kanzleien ist, die Verträge mit Mandanten zu verwalten, rechtliche Verfahren einzuhalten und falsche Angaben zu vermeiden.
- Um gegen Praktiken wie Copyright-Trolling vorzugehen, ist eine Reform des Urheberrechts nötig, und Unternehmen sollten bei urheberrechtlichen Fragen größere Sorgfalt walten lassen.
- Legal-Tech-Lösungen, insbesondere Dokumentenautomatisierung und AI-gestützte Tools, können Kanzleien Möglichkeiten bieten, ihre Effizienz zu steigern und ihre Widerstandsfähigkeit gegen diese Art betrügerischer Praktiken zu stärken.
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Ein Richter des United States District Court for the Southern District of New York machte eine eindrucksvolle Aussage über Richard Liebowitz:
Liebowitz’ Behauptung in einem Schreiben vom 13. Januar 2018, der Beklagte habe noch nicht auf die Beschwerde reagiert, war falsch:
Leonard French behandelt Liebowitz mit fast obsessiver Detailtiefe:
Ich habe erst kürzlich erfahren, dass ein lokaler Künstler wegen eines Copyright-Trolls seinen Betrieb einstellen musste:
In der Diskussion zum Cory-Doctorow-Artikel von letzter Woche kamen interessante Informationen über diese Praktiken von Copyright-/linken Copyright-Trollen auf:
In den meisten US-Bundesstaaten gibt es kein Verfahren, Anwälte dauerhaft auszuschließen:
Richard Liebowitz betrieb sehr erfolgreich ein Geschäftsmodell, bei dem er Unternehmen mit Drohbriefen unter Druck setzte und behauptete, sie hätten die Copyrights seiner fotografierenden Mandanten verletzt:
Vorschlag, als Nächstes die Leute ins Visier zu nehmen, die bei Strike 3 Holdings arbeiten.
Ein bloßer Ausschluss reicht nicht aus; eine Gefängnisstrafe wegen racketeering wäre angemessen.
Es ist ermutigend zu sehen, dass böswillig agierende Personen bestraft werden: