Volkswagen bringt physische Tasten in neuen Fahrzeugen zurück
- Volkswagen setzte bei der Elektrifizierung seiner gesamten Modellpalette auf ein modernes Interieurdesign.
- Im Einklang mit minimalistischer Formensprache und dem Branchentrend wurden physische Bedientasten im Innenraum durch Touchscreen-Steuerung ersetzt.
Rückzieher nach Kritik am Fehlen echter Tasten
- Wegen der Kritik am Fehlen echter Tasten und der komplizierten Bedienung des Infotainments macht Volkswagen diese Entscheidung rückgängig.
- Ab dem Konzeptfahrzeug ID.2all beginnt Volkswagen wieder physische Tasten einzuführen.
Bemühungen zur Verbesserung des Innenraums
- Unter der Leitung des früheren CEO Herbert Diess zentralisierte Volkswagen, Tesla folgend, die meisten Bedienelemente auf dem Infotainment-Bildschirm.
- Physische Lenkradtasten wurden durch berührungsempfindliche kapazitive Tasten ersetzt, was jedoch zu Unzufriedenheit bei den Kunden führte.
Lenkradtasten und Wiederherstellung des Markenimages
- Volkswagen rudert auch bei den Lenkradtasten zurück und bemüht sich darum, das Markenimage wiederherzustellen.
- Der aktuelle CEO Thomas Schäfer erwähnte, dass diese Änderungen der Marke erheblich geschadet hätten.
ID.2-Konzept und neuer Designansatz
- Volkswagens Interieurdesigner Darius Watola erklärte, dass das ID.2-Konzept auf Basis von Kundenfeedback einen neuen Designansatz zeige.
- Im ID.2-Konzept sind unter dem Touchscreen physische, hinterleuchtete Tasten angeordnet.
- Dadurch sind häufig genutzte HVAC-Bedienelemente leicht erreichbar, zudem kommen ein manueller Lautstärkeregler und ein zentraler Bedienknopf hinzu.
Die Bedeutung der Haptik und die Wiedereinführung physischer Bedienelemente
- Volkswagen verwendet Metallknöpfe, damit Fahrer die Tasten leicht ertasten können, ohne den Blick von der Straße abzuwenden.
- CEO Thomas Schäfer betonte, dass man die Tasten nicht mit jedem neuen Modell ändern, sondern optimieren und in die Zukunft mitnehmen solle.
Die Bedeutung von Verbraucherfeedback
- Verbraucher wehren sich gegen Autohersteller, deren Fahrzeuge so wirken, als hätten sie ein iPad am Armaturenbrett befestigt.
- Volkswagen nimmt Verbraucherfeedback ernst, um seine Relevanz auf dem US-Markt zurückzugewinnen.
Meinung von GN⁺
- Diese Entscheidung von Volkswagen zeigt einen wichtigen Wandel in der Automobilindustrie, die die Nutzererfahrung stärker in den Mittelpunkt stellt.
- Die Rückkehr physischer Tasten kann als Versuch gesehen werden, ein Gleichgewicht zwischen technologischem Fortschritt und Benutzerfreundlichkeit zu finden.
- Diese Veränderung könnte auch andere Autohersteller beeinflussen und zu einem wichtigen Indikator für künftige Trends im Interieurdesign von Fahrzeugen werden.
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Hacker-News-Kommentare
Links zu früheren Diskussionen:
Kritik an Touchpad-Schnittstellen:
Meinung zu Infotainment-Systemen im Auto:
Vorschlag zum UX-Design im Auto:
Erfahrungsbericht zum Testen von Armaturenbrettern:
Erfahrung mit günstigen Volkswagen-Modellen:
Vorliebe für physische Schnittstellen:
Hinweis auf Probleme bei Volkswagens Softwaregruppe Cariad und auf Veränderungen:
Einschätzung des Bedienkonzepts eines Acura RDX aus dem Modelljahr 2016:
Kritik an den Tasten zur Bedienung der Autofenster: