Die Auswirkungen der US-Regierungsrichtlinien für Website-Entwickler
- Richtlinien für Entwickler von US-Regierungswebsites könnten den Rückgang der Nutzung des Browsers Mozilla Firefox beschleunigen.
- Das U.S. Web Design System (USWDS) schreibt vor, dass Entwickler Browser mit einem Nutzungsanteil von mehr als 2 % offiziell unterstützen sollen.
- Laut den aktuellen Daten von analytics.usa.gov liegt der Nutzungsanteil von Firefox bei 2,2 % und damit nahe an der Unterstützungsschwelle.
Veränderungen bei den Browser-Nutzungsanteilen
- Firefox erreichte im November 2009 mit einem Marktanteil von 31,82 % seinen Höchststand und ist seitdem kontinuierlich zurückgegangen.
- Chrome stieg von 1,37 % im Januar 2009 auf 66,34 % im September 2020 stark an und ist zuletzt leicht auf 62,85 % gesunken.
- Auch in den USA ist Safari durch die Beliebtheit des iPhone stärker verbreitet, was für Firefox nachteilig ist.
Rückgang des Firefox-Marktanteils
- Durch die Dominanz von Chrome, die Standardnutzung von Safari auf Mobilgeräten und die stärkere Fokussierung von Unternehmens- und Regierungs-IT-Abteilungen auf Microsoft Edge schrumpft der Spielraum von Firefox im Web.
- Wegen des anhaltenden Rückgangs seines Marktanteils droht Firefox, aus der Liste der von USWDS unterstützten Browser gestrichen zu werden.
Auswirkungen der US-Regierungsrichtlinien für Webentwicklung
- Falls der Nutzungsanteil von Firefox unter 2 % fällt, könnte USWDS Entwickler von Regierungswebsites darüber informieren, die Unterstützung für Firefox einzustellen.
- Eine solche Änderung könnte sich schnell ausbreiten und viele Unternehmen betreffen, die Geschäfte mit der Regierung machen.
- Unternehmen könnten dies als Gelegenheit sehen, Tests und spezifische Anpassungen für Firefox zu reduzieren, um Entwicklungskosten und Bereitstellungszeiten zu senken.
Meinung von GN⁺
- Der wichtigste Punkt dieses Artikels ist, dass Richtlinien für Entwickler von US-Regierungswebsites den Rückgang des Firefox-Marktanteils beeinflussen könnten.
- Dies könnte Auswirkungen auf Webentwickler und IT-Abteilungen in Unternehmen haben und letztlich zu weniger Unterstützung für Firefox führen.
- Diese Veränderung könnte die Vielfalt bei Webbrowsern verringern und die Arbeitsabläufe von Entwicklern beeinflussen, was das Thema für die Tech-Community und Nutzer interessant macht.
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