Das Recht zu erfahren, warum ein Antrag bei der Krankenversicherung abgelehnt wurde
- Krankenversicherer in den USA lehnen jedes Jahr Millionen von Behandlungsanträgen ab.
- Patientinnen und Patienten haben das Recht, die Antragsakte anzufordern, um den Grund für die Ablehnung zu erfahren, doch einige Versicherer stellen diese nicht ordnungsgemäß bereit.
- ProPublica hat die Erfahrungen von Leserinnen und Lesern bei der Anforderung ihrer Antragsakten nachverfolgt und die unzureichenden Reaktionen der Versicherer beleuchtet.
So fordern Sie eine Antragsakte an
- Patientinnen und Patienten können bei ihrem Versicherer die Antragsakte anfordern, um den Grund für die Ablehnung einer Behandlung zu erfahren.
- Nach Bundesgesetzen und Vorschriften müssen Versicherer auf schriftliche Anfragen zügig reagieren und die Akte in den meisten Fällen innerhalb von 30 Tagen bereitstellen.
- ProPublica hat einen Leitfaden veröffentlicht, der erklärt, wie man eine Antragsakte anfordert, und eine Vorlage für ein Anforderungsschreiben geteilt.
Probleme bei den Versicherern
- Versicherer wie Cigna und Anthem behaupten fälschlicherweise, dass man eine gerichtliche Anordnung oder Vorladung brauche, um an die Antragsakte zu gelangen.
- Versicherer wie UnitedHealthcare behandeln Anfragen nach der Antragsakte fälschlicherweise als Einspruch.
- Mehrere Versicherer, darunter Aetna, stellen die Antragsakte nicht innerhalb von 30 Tagen bereit und verstoßen damit gegen Bundesrecht.
Meinung von GN⁺
Der wichtigste Punkt dieses Artikels ist, dass Patientinnen und Patienten das Recht haben zu erfahren, warum ihr Antrag bei der Krankenversicherung abgelehnt wurde, und dafür die Antragsakte anfordern können. Das stärkt ihre Möglichkeit, sich aktiver an ihrer Gesundheitsversorgung zu beteiligen und bei Bedarf einen Einspruch vorzubereiten, und trägt so zu einem transparenteren und faireren Gesundheitssystem bei. Interessant an diesem Artikel ist, dass ProPublica anhand realer Fälle die intransparenten Praktiken der Versicherer offenlegt und Informationen bereitstellt, damit Betroffene ihre Rechte geltend machen können.
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