1 Punkte von GN⁺ 2023-11-05 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Ruanda und Kenia starten visumfreies Reisen für alle Afrikaner
  • Bekannt gegeben von Ruandas Präsident Paul Kagame und Kenias Präsident William Ruto
  • Ziel der Maßnahme ist es, Afrika als integriertes Reiseziel zu fördern
  • Laut Kagame können alle Afrikaner ohne Einreisegebühr nach Ruanda reisen
  • Ruto erklärte, dass bis zum Jahresende alle Afrikaner ohne Visum nach Kenia einreisen können werden
  • Die Afrikanische Union führte 2016 den afrikanischen Pass ein, bisher wurde er jedoch nur Diplomaten und AU-Beamten ausgestellt
  • Die Afrikanische Union richtete außerdem die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone ein, eine den gesamten Kontinent umfassende Freihandelszone mit einem geschätzten Wert von 3,4 Billionen US-Dollar
  • Ziel der Freihandelszone ist es, das Wirtschaftswachstum zu fördern und einen einheitlichen integrierten Markt für die 1,3 Milliarden Einwohner des Kontinents bereitzustellen

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-11-05
Hacker-News-Kommentare
  • Die Entscheidung Ruandas und Kenias, visafreies Reisen für alle Afrikaner einzuführen, wird als bedeutender und bemerkenswerter Schritt angesehen.
  • Es gibt die Ansicht, dass ein solcher Schritt im Zeitalter der sozialen Medien zum Zusammenbruch von Grenzen führen und Menschen die Möglichkeit geben könnte, ihr Schicksal zu verändern.
  • Zusammen mit visafreiem Reisen für Afrikaner könnte die Einführung eines gemeinsamen Visums für Nicht-Afrikaner eine dem Schengen-Raum ähnliche Zone in ganz Afrika schaffen.
  • Es wird die Frage aufgeworfen, ob der Pass der Afrikanischen Union erforderlich ist oder ob es sich um ein separates System handelt.
  • Manche sehen darin eine positive Entwicklung und vertreten die Auffassung, dass Menschen das Recht haben sollten, zu reisen, zu leben und zu arbeiten, wo sie möchten.
  • Die Einschätzungen zur Sicherheit in Ruanda und Kenia gehen auseinander; es wird auch behauptet, dass Ruanda sicherer sei als die USA.
  • Angesichts des möglichen Einnahmepotenzials wird es als überraschend angesehen, dass es in Subsahara-Afrika keine Programme für Staatsbürgerschaft durch Investition gibt.
  • Es besteht die Erwartung, dass andere afrikanische Länder wie Ghana diesem Beispiel folgen werden; zudem gibt es Vorschläge für grenzüberschreitende Landverkehrsmittel als Ergänzung zum Flugverkehr.
  • Es werden Bedenken hinsichtlich der Zahl junger Afrikaner geäußert, die in Europa gering qualifizierte Tätigkeiten ausüben, verbunden mit der Hoffnung, dass diese Veränderungen innerhalb Afrikas bessere Chancen bieten könnten.