- Der Autor spricht über seine allmählich wachsende Enttäuschung über Twitter, obwohl er lange Zeit ein Optimist in Bezug auf die Plattform war.
- Seine negativen Gefühle gegenüber Twitter gehen nicht auf ein bestimmtes Ereignis oder eine einzelne Veränderung zurück, sondern auf die schrittweise Erosion seiner positiven Sicht im Laufe der Zeit.
- Der Autor weist darauf hin, dass die Inhalte auf Twitter mit Mega-Threads über KI, langen Erzählformaten, kuratierten Bildern und Business-Updates aufwendiger und interessanter geworden sind.
- Er glaubt jedoch, dass genau das ein Teil des Problems ist. Inhalte werden inzwischen gezielt dafür gestaltet, auf Twitter gut zu funktionieren, und für viele Menschen ist das Twittern zur Arbeit geworden.
- Der Autor argumentiert, dass dies die Menschen zwar dazu anspornt, bessere Inhalte zu erstellen, zugleich aber die Wahrhaftigkeit sinkt, je stärker sie nach mehr Engagement streben.
- Für den Autor ist Authentizität auf Twitter wichtig, und er hat sich eine kuratierte Liste von Menschen aufgebaut, deren Ideen und Handlungen ihn interessieren, merkt jedoch an, dass Authentizität oft im Widerspruch zu Wachstum steht.
- Er legt nahe, dass die für Wachstum nötige Besonderheit oft mit Zwang, Wiederholung und Anstrengung einhergeht — Dinge, die dem Gegenteil von Authentizität entsprechen.
- Der Autor kritisiert Menschen, die für Engagement posten, einschließlich jener, die Kurse darüber anbieten, wie man das macht, und argumentiert, dass dies zu einem Verfall von Authentizität hin zu Marketing und Verkauf führt.
- Er merkt an, dass viele seiner liebsten Twitter-Nutzer zu anderen Plattformen gewechselt sind und immer mehr Menschen erkennen, dass Social Media schädlich sein kann, und sie hinter sich lassen.
- Abschließend kommt der Autor zu dem Schluss, dass ihn, falls er Twitter jemals aufgeben sollte, wahrscheinlich genau jene Veränderungen dazu bringen werden, die für das Wachstum von Twitter erwartet werden.
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