- Der Plan der Europäischen Union zum Scannen von Material über sexuellen Kindesmissbrauch (CSAM) wird als Bedrohung für demokratische Rechte kritisiert
- Der Vorschlag verlangt von Messaging-Diensten, bekannte und unbekannte CSAM-Inhalte zu scannen und Grooming in Echtzeit zu erkennen
- Kritiker argumentieren, dass dieser Ansatz grundlegende Freiheiten verletzt und alle Nutzer überwacht
- Die Europäische Kommission verteidigt den Vorschlag als angemessene Reaktion auf ein wachsendes Problem
- Der Europäische Datenschutzbeauftragte (EDPS), Wojciech Wiewiórowski, warnt, dass der Vorschlag irreversible Folgen für die Privatsphäre und die demokratische Gesellschaft haben könnte
- Der Vorschlag könnte das Internet und die digitale Kommunikation grundlegend verändern
- Der EDPS und der Europäische Datenschutzausschuss hatten zuvor bereits Bedenken zu dem Vorschlag geäußert, darunter auch hinsichtlich seiner Auswirkungen auf Verschlüsselung
- Der Vorschlag der Kommission wurde dafür kritisiert, dass er Kinder kriminalisiert, die ihre sexuelle Identität erkunden, und Image-Hosting-Websites nicht angemessen als potenzielle CSAM-Speicher behandelt
- Kritiker argumentieren außerdem, dass der Vorschlag das vielschichtige Problem sexuellen Kindesmissbrauchs nicht versteht und unbeabsichtigte Nebenwirkungen haben könnte
- Es wurden auch Bedenken hinsichtlich der Grenzen KI-basierter CSAM-Erkennung und der Möglichkeit von False Positives geäußert
- Kritiker sagen, dass die Rechte und Stimmen von Kindern im Gesetz ignoriert werden
- Der Vorschlag wurde als „beispiellos in der freien Welt“ beschrieben und könnte faktisch das Ende vertraulicher privater Nachrichten und sicherer Verschlüsselung bedeuten
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