- Die Europäische Kommission treibt die digitale Überwachung von Kommunikations-Apps wie WhatsApp, iMessage, Instagram und TikTok voran
- Die vorgeschlagene CSAM-Verordnung zielt darauf ab, die digitale Kommunikation aller EU-Bürger ohne konkreten Kriminalitätsverdacht zu scannen
- Der Vorschlag wird von Wissenschaftlern der Europäischen Union, Datenschutzbehörden und internen Rechtsexperten wegen Eingriffen in das Recht auf Privatsphäre und technischer Mängel kritisiert
- Die für diese Überwachung eingesetzte Technologie, künstliche Intelligenz, wird dafür kritisiert, kriminelle Aktivitäten ungenau zu erkennen und unschuldige Bürger fälschlich als Verdächtige zu melden
- Da der Vorschlag in der Europäischen Union nicht genügend Unterstützung fand, führte dies zu einer umstrittenen Werbekampagne der Kommissarin gegen Staaten, die den Vorschlag nicht unterstützten
- Die Werbekampagne soll mit manipulativen Strategien und irreführenden Statistiken versucht haben, die öffentliche Debatte zu beeinflussen, was als Verstoß gegen den Digital Services Act und die Datenschutz-Grundverordnung gewertet wird
- Der Autor Danny Mekić argumentiert, dass die Europäische Kommission durch das Vorantreiben dieses umstrittenen Gesetzes die Demokratie schwächt und die Grundlagen der Union bedroht
- Mekić schlägt vor, dass eine demokratische Reaktion nicht darin bestehen sollte, manipulative Desinformationskampagnen zur Beeinflussung der öffentlichen Debatte einzusetzen, sondern den Vorschlag zurückzuziehen oder zu überarbeiten
- Nach der Veröffentlichung dieses Meinungsartikels wurde das Twitter-Konto des Autors zensiert, und er bittet um Unterstützung bei der Wiederherstellung seines Kontos
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