- Der Artikel diskutiert den Zusammenhang zwischen der parteipolitischen Ausrichtung von Bundesstaaten, COVID-Impfraten und COVID-Sterblichkeit.
- Der Autor Nate Silver argumentiert, dass die parteipolitische Ausrichtung eines Bundesstaats und die COVID-Impfrate die COVID-Sterblichkeit stark vorhersagen und dass dies auch unter Berücksichtigung des Alters gilt.
- Silver stützt seine These mit einer Regressionsanalyse und zeigt, dass Bundesstaaten mit einem höheren Biden-Siegvorsprung (als Hinweis auf eine demokratische Ausrichtung) seit der Verfügbarkeit des Impfstoffs niedrigere COVID-Sterblichkeitsraten aufweisen.
- Wird das Alter in die Analyse aufgenommen, zeigt sich, dass ältere Bundesstaaten seit der Verfügbarkeit des Impfstoffs mehr COVID-Todesfälle hatten, doch dies verändert die Einschätzung zur parteipolitischen Ausrichtung der Bundesstaaten nicht.
- Silver argumentiert außerdem, dass COVID für ungeimpfte Menschen tödlicher ist und dass Republikaner mit höherer Wahrscheinlichkeit ungeimpft sind als Demokraten, weshalb die parteipolitische Ausrichtung eines Bundesstaats als Ersatzvariable dafür dient.
- Wenn die Impfquote in das Modell aufgenommen wird, sagt sie die COVID-Sterblichkeit besser voraus als die parteipolitische Ausrichtung eines Bundesstaats.
- Alter und Impfquote allein erklären bereits mehr als die Hälfte der Unterschiede bei den COVID-Sterblichkeitsraten zwischen den Bundesstaaten seit Februar 2021.
- Silver räumt mögliche Kritik und Fragen zu seiner Analyse ein, behauptet jedoch, dass seine Argumentation robust ist und kleineren, mittleren und oft sogar recht großen Einwänden standhält.
- Der Artikel endet damit, dass Silver zwar Skepsis gegenüber dem Nutzen langatmiger statistischer Debatten im Internet äußert, zugleich aber auf konstruktivere Diskussionen auf seiner Plattform Silver Bulletin hofft.
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