Das Logistikunternehmen Flexport betreibt mit dem Rückzug von 55 Jobangeboten und dem Vorantreiben von Bürokündigungen in den gesamten USA eine Art „Hausputz“.
Die häufigen Stellenanzeigen des Unternehmens auf Hacker News wurden kritisiert, und einige Nutzer schlagen vor, dass es wegen des jüngsten Verhaltens auf eine Blacklist gesetzt werden sollte.
Einige Nutzer raten dazu, dem aktuellen Arbeitgeber nach Erhalt eines Jobangebots nicht sofort die übliche Kündigungsfrist von zwei Wochen mitzuteilen, um sich für den Fall eines zurückgezogenen Angebots abzusichern.
Es gibt Spekulationen, dass die große Zahl an Stellenanzeigen auf der Flexport-Website eher eine Strategie zur Anziehung von Talenten als ein Ausdruck tatsächlichen Einstellungsbedarfs ist.
Flexport und Smarking gelten für einige Nutzer wegen ihrer häufigen Jobposts als die spamartigsten Unternehmen auf Hacker News.
Berichten zufolge versucht Flexport außerdem, bereits abgeschlossene Büromietverträge rückgängig zu machen, was die Moral unter den Mitarbeitern sinken lässt.
Der CEO des Unternehmens ist kürzlich zurückgetreten, was die Herausforderungen des Unternehmens noch verschärft hat.
Obwohl Flexport-Gründer Ryan Petersen zuvor damit geprahlt hatte, dass das Unternehmen über 1 Milliarde Dollar an Bargeld verfüge, deutet er nun an, dass die Finanzlage schwierig ist und man sich Abfindungen nicht leisten kann.
Einige Nutzer empfehlen, bei Verhandlungen mit Arbeitgebern die eigenen Interessen in den Vordergrund zu stellen, da der implizite Vertrag zwischen White-Collar-Beschäftigten und Arbeitgebern zunehmend erodiert.
Das Verhalten von Flexport wurde insbesondere dafür kritisiert, internationalen Studierenden oder Inhabern eines H1B-Visums zu schaden, die möglicherweise andere Angebote abgelehnt hatten, um zu Flexport zu wechseln.
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